Beschreibung: Viele Videoclips, Gedichte und Sprüche, stammen aus meiner Küche. Sie machen mir viel Pläsier und sind mein Lebenselixier! Schöne Worte und Poesie, beschreiben meine Lebens-Philosophie.
Samba in Coburg: ein riesiges Spektakel mit allem drum und dran. Heiße Rythmen, treibende Trommelschläge und exotische Tänze haben die Stadt in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt. Da stand kein Fuß mehr still. Es wurde getanzt, gesungen und gefeiert. Es war zauberhaft schön!
Wir lassen uns vom schlechten Wetter bestimmt nicht die gute Laune verderben!!
Dies sind schöne Aufnahmen die ich von einem Glühwürmchen machen konnte. Jeden Abend beobachte ich dieses Schauspiel in meinem Garten und auf meiner Terrasse und bereitet mir sehr große Freude. Mit meiner Taschenlampe konnte ich das Weibchen im Video so richtig zum leuchten bringen und hat auch viel Spaß gemacht. Man sagt - Wo es den Glühwürmchen wohl ist, gefällt es meist auch vielen anderen Tieren und Pflanzen, sogar seltenen und gefährdeten Arten. Kein Wunder, denn das Grosse Glühwürmchen stellt hohe Ansprüche an die Struktur seiner Lebensräume. Ja, ich hab mein Paradies auf Erden gefunden und weiß dieses auch zu schätzen!
Dieses Licht entsteht durch Biolumineszenz, eine biochemische Reaktion, bei der Energie in Form von Licht frei wird. Das für Biolumineszenz entscheidende Molekül ist ein Protein, „Luciferin“ genannt, das entweder alleine bestehen oder an ein Sauerstoffmolekül gebunden sein kann. In dieser gebundenen Form hat es eine niedrigere Energie. Genauso wie man Erdgas und Luft zur Verbrennung mischen muss, benötigt man für die Reaktion von Luciferin und Sauerstoff die Hilfe eines weiteren Proteins namens „Luciferase“, ein Enzym, das die chemische Reaktion von Luciferin mit Sauerstoff einleitet. Während der Reaktion wird die entstehende Energie in Form von Licht freigesetzt, das Biolumineszenzorganismen ihr unheimliches Glühen verleiht. - Danica Wyatt -
Interessant und neu war für mich ein Beitrag von Annett Biermann im Hausgarten.net:
"Die Glühwürmchen-Larven sind sehr gefräßig, aber auch nützlich, denn die Larven der in Deutschland vorkommenden Glühwürmchen jagen Schnecken verschiedener Arten und Größen. Sie fressen sogar Nacktschnecken, die von den meisten anderen Tieren verschmäht werden. Die Larve folgt bei der Jagd der frischen Schleimspur einer Schnecke und beißt dem Opfer in den Kopf oder Fühler. Dabei spritzt sie in die Beute ihr Gift. In einem sicheren Versteck wird dann die Schnecke „verspeist“, wozu sie oft einen ganzen Tag benötigt, denn die Beute ist meist größer als sie selbst."
Witzig der Beitrag im Spiegel Online:
Glühwürmchen riskieren für Sex ihr Leben
Je schöner man strahlt, desto größer ist der Erfolg beim anderen Geschlecht - das gilt auch für Glühwürmchen. Doch der schöne Schein bringt männlichen Leucht-Insekten nicht nur Sex, sondern oft den Tod.
Medford - Eine warme Sommernacht: Ein männliches Glühwürmchen fliegt vorbei und zeigt sein biolumineszierendes Licht, die Weibchen sitzen im Gras und bewundern ihn. Gefällt ihnen das Leuchten, blinken sie zurück - vorausgesetzt, ihr Verehrer wurde inzwischen nicht verspeist. Denn Leuchtkäfer leben gefährlich, wie Biologen jetzt herausgefunden haben.
Studien über verschiedene Glühwürmchen-Arten haben gezeigt, dass Weibchen sich mehr für Männchen interessieren, die länger oder in schnellerem Rhythmus blinken. Logisch wäre nun eigentlich, dass die Männchen versuchen, möglichst lang zu leuchten - und dass ihre Leuchtkraft im Laufe der Evolution immer weiter gestiegen wäre. Doch die Glühwürmchen gehen mit ihrem Leuchten sparsam um. Den Grund dafür haben Forscher der Tufts University in den USA nun mit Hilfe von Experimenten herausgefunden.
Dem Forscherteam gelang es, die Atmung der Käfer zu messen. Sie stellten fest, dass Glühwürmchen nur sehr wenig Energie verbrauchen, um das Leuchten zu erzeugen - sogar weniger als beim Umherkrabbeln. Für das sparsame Leuchten muss es also einen anderen Grund geben.
In einem Feldexperiment konnte das Team nachweisen, dass ein helles Licht mehr Feinde anlockt. Die Glühwürmchen würden zwar mit ihrem Leuchten zahlreiche Weibchen anlocken und die Fortpflanzung sichern, doch sie begäben sich in große Gefahr.
Die Forscher bauten für das Experiment Leuchtkäfer aus Plastik nach. Räuberische Käfer stürzten sich häufiger auf hell leuchtende Käfer-Kopien und auf solche, deren Leuchtrhythmus schnell war, schreiben die Forscher um Sara Lewis im Fachblatt "The American Naturalist".
"Jede Nacht begibt sich der Leuchtkäfer auf ein dünnes Drahtseil zwischen Sex und Tod", sagte Lewis. "Für uns Forscher ist das genauso spannend wie ein guter TV-Thriller." Sie rät: "Wenn Sie das nächste Mal in einer Sommernacht ein Glühwürmchen sehen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beobachten Sie den Käfer auf seinem Flug zwischen Romantik und Risiko."
Wenn Bienen Hochzeit feiern, ist es eine stachelige Angelegenheit. Raus zu finden, welche Gattung sich hier begattet, hat einiges an Recherche gekostet und konnte ich dann auch erfolgreich ausfindig machen. Die Farben ließen mich zuerst auf Hummel schließen, jedoch stimmte die Größen nicht überein zudem es für Hummel viel zu Früh um diese Jahreszeit ist und die begatten erst viel später im Jahr stattfindet. Erst im Spätsommer und Frühherbst fliegen Jungköniginnen und Drohnen (männliche Hummeln) aus. Die Drohnen legen dabei Duftstraßen, um die Königinnen anzulocken. Die Begattung erfolgt außerhalb oder innerhalb des Nestes. Während die Drohnen danach recht schnell sterben, suchen sich die befruchteten Königinnen Überwinterungsmöglichkeiten und graben sich in den Boden ein. Auch die Arbeiterinnen des Volkes gehen im Herbst zu Grunde. Nur die begatteten Königinnen überdauern den Winter in einem Schlupfwinkel, zehren von ihren angefressenen Fettpolster und gründen im nächsten Jahr ohne Hilfe von Arbeiterinnen ein neues Nest. Also Hummel waren es nicht.
Bei den Bienen findet die Paarung im Fluge statt, also die Paarung erfolgt in der Luft und nicht wie im Video am Boden. Die Königin übertrifft den Drohn an Körpergröße, ist aber nicht so breit wie der Drohn. Sie war auch nicht wesentlich größer als das Männchen. Die Königin paart sich auf dem Hochzeitsflug mit bis zu 20 Drohnen, sie fliegt den Drohnen an deren Sammelstelle nach. Sie lässt sich nur von den Drohnen begatten, die ihr folgen können bis zu ihrer Höhe von etwa 300 m. In dieser Höhe stößt sie ein Signal aus. Die Drohnen verlieren durch den Geschlechtsakt ihren gesamten Zeugungsapparat. Manchmal wiederholt die Königin den Flug, dann bleibt sie aber bei ihrem Volk. Der Samenvorrat reicht für etwa 5 Jahre, der äußersten Lebensdauer der Königin und für rund 1 Mill. Eier. Die Königin bewahrt das Sperma in ihrem Hinterleib auf, in welcher Weise es konserviert wird, ist unbekannt. Die Drohnen entwickeln sich in 24 Tagen aus unbefruchteten Eiern und haben nur eine Aufgabe, die jungen Königinnen zu begatten. Drohnen sind die männlichen Geschlechtstiere. Aus unbefruchteten Eiern entstanden, verfügen sie nur über einen einfachen Chromosomensatz. Ihre einzige Lebensaufgabe ist die Begattung einer jungen Königin. Ihnen fehlen die für jegliche Arbeiten erforderlichen Organe. Bei der im Flug stattfindenden Paarung erhält das Weibchen alles an Sperma. Das Leben des Drohnen findet im Augenblick der Begattung sein Ende. Zur Begattung treffen sie sich auf bestimmten Drohnen-Sammelplätzen. Sie sterben direkt nach der Begattung. Drohnen die nicht zur Begattung gekommen sind werden ca. im August von den Arbeiterinnen abgestochen oder aus dem Stock vertrieben da sie im Winter nur unnötiger Ballast wären, sie verhungern nach wenigen Tagen. *g*
Dann stieß ich auf ein Bericht der Solitärbienen. „Eine der auffälligsten Wildbienen, die wir hier im Frühling beobachten können, ist die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Während bei den hummelartigen Weibchen (12-16 mm) der Körper tiefschwarz und der Hinterleib rostrot bepelzt sind, kann man die etwas kleineren Männchen leicht an ihrer weißen Gesichtsbehaarung erkennen." Nach näherem betrachten, konnte ich feine weiße Gesichtsbehaarung beim Männchen im Video erkennen. Die Farbe des Weibchens war offensichtlich und passt auch zu der Beschreibung. "Solitäre Bienen bauen ihre Nester und versorgen ihre Brut ohne Mithilfe von Angehörigen der gleichen Art. Daher gibt es bei ihnen auch keine Arbeitsteilung und kein Speichern von Vorräten. Jedes Nest enthält also nur ein Weibchen, das seine Brutzellen nacheinander baut und versorgt. Stets wird eine Zelle fertig gestellt, bevor mit der nächsten begonnen wird. Sie wird mit Larvenproviant, einer Mischung aus Pollen und Nektar, gefüllt. Dann wird ein Ei abgelegt, meist direkt auf den Futtervorrat, und die Zelle wird verschlossen. In der Zelle befindet sich genügend Futter für das gesamte Wachstum der Larve, die daher normalerweise nie in Kontakt mit ihrer Mutter kommt. Normalerweise stirbt das Weibchen, bevor seine Nachkommenschaft voll entwickelt ist und Wochen oder Monate später schlüpft. Es gibt also keinen Kontakt zwischen den beiden Generationen. Die Larve kann sofort fressen; nachdem der Vorrat aufgebraucht ist, spinnt sie sich einen Kokon und überwintert darin. Ihr Aufenthalt im Brutraum dauert etwa 10 Monate. Die Reinigung wird von den Bienen selbst erledigt. Wildbienen fliegen auch bei ungünstiger Witterung. Auch die männlichen Wildbienen leben nur für die kurze Zeit des Hochzeitsfluges." Also nur ein kurzes Vergnügen und dann auch ein aus! Die Paarung erfolgt wie auf dem Video und nicht im Flug.