Der Mann hat eine schreckliche Unordnung in ihr Leben gebracht. Plötzlich waren die Aschenbecher voller Asche, die Laken zweifach benutzt, verschwitzt und alle Uhren gingen anders. Einige Wochen lang schwebte Sie über den Wolken und küsste den Mond. Erst im Tageslicht wurde ihre Liebe kleiner und kleiner. Achtlos warf er das Handtuch, blaukarriert mit dem kreuzgestichelten Monogramm (wenn das Mutter wüsste) über die Schreibmaschine. Bald konnte Sie ihre Liebe schon in einer Schublade verschließen. Eingesperrt zwischen Plunder geriet sie in Vergessenheit. Später, als der Mann Sie rief, wünschte Sie, stumm zu sein. Als er wieder rief, war Sie schon taub
Sie sitzt da und sieht mich an... Du liebst ihn nicht mehr, sagt sie und schaut mir traurig in die Augen... Vielleicht hat sie recht? Vielleicht stimmt es ja? Vielleicht ist all das was einmal war verflogen... Vielleicht...
Vielleicht auch nicht...
Sie streicht mir übers Haar und ich fühle mich so unendlich viel leichter dank ihr...
Genauso möchte ich auch auf dich wirken... Deine Sorgen beim Namen nennen und sie davon tragen mit einem Wort... Sie davon wischen mit einer zärtlichen Berührung...
Ich Lächle sie an obwohl ich weinen möchte... Ich weiß, dass sie den Unterschied kennt