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InTown


Von: tyroliangirl

Beschreibung:
Eine Großstadt + ein Mädchen vom Land = ein Hollywoodfilm, ein Porno, eine Textzeile??? Gut es könnte vieles sein in dem Fall handelt es sich aber um: Einen BLOG

Kategorie: Tagebuch-Mein Leben

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Vorfreude ist die schönste FreudeErstellt am 9. Dezember um 19:38 
Gestern hatte eine große österreichische Drogeriemarktkette eine Gratis-Weihnachtspackerleinpackaktion.

Generell ist es ja schön, wenn so etwas angeboten wird, es soll ja angeblich Leute geben, welche nicht fähig oder willens sind sich einer solchen Aufgabe zu stellen. Dennoch, eigentlich packe ich meine Geschenke ganz gern selber ein. Natürlich hält sich die Anzahl bei mir dabei auch in Grenzen, das gebe ich zu. Aber ich finde es sehr schön mir den Luxus zu leisten und nur den Personen etwas zu schenken, denen ich auch wirklich was schenken will. Wenn sich Wunsch, Bedürfnis und Zeipunkt zufällig mal decken - wie etwa zu Weihnachten - ist das ja auch was Feines.

Und dann nehme ich mir gerne Zeit und widme mein Interesse der zu beschenkenden Person. Und dazu gehört eben auch das ausgewählte Geschenk liebevoll einzupacken. Genau dabei fängt nämlich bei mir oft die Festagsstimmung an: wenn das Geschenkpapier leise knistert, im Radio ein nettes Weihnachtslied läuft (das man ev. nicht schon zum 1000 Mal im Kaufhaus gehört hat) und man sich vl. ärgert wenn die Schleife nicht halten will, oder das Tixo aus ist. Es heißt ja: die Vorfreude ist die schönste Freude. Und was Weihnachten betrifft, stimmt diese Weisheit, nach meinen bisherigen Erfahrungen, meist.
SMILEErstellt am 17. November um 21:11 
Für alle denen es zur Zeit nicht so toll geht, möchte ich hier ein paar Textzeilen verewigen, die mich immer wieder aufbauen.

Es handelt sich um den Song "Smile". Immer wenn ich traurig oder verzweifelt bin höre ich ihn mir an oder singe ihn vor mich hin und tja, es hilft...

smile though your heart is aching
smile even though it`s breaking

when there are clouds in the sky, you`ll get by
If you smile through your fear and sorrow
smile and maybe tomorrow
you`ll see the sun come shining through for you.



light up your face with gladness
hide every trace of sadness
although a tear maybe ever so near
that`s the time you must keep on trying
smile, what`s the use of crying?
you`ll find that life is still whorthwile
if you just smile.



that`s the time you must keep on trying
smile, what`s the use of crying?
you`ll find that life is still worthwhile
if you just smile.


Ich bevorzuge die Interpretation von Nat King Cole, aber jedem das seine - also in dem Sinne :-)
Melancholie im OktoberErstellt am 29. Oktober um 17:09 
Als ich heute mit der Straßenbahn nachhause gefahren bin, sah ich vom Fenster aus ein Mädchen, das einem jungen Mann um den Hals fiel und ihn küsste. Kein besonders ungewöhnlicher Anblick, sollte man meinen. Doch irgendetwas irritierte mich an dem Bild. Zuerst habe ich den Jungen nur von hinten gesehen, aber irgendwie kam er mir bekannt vor. Das hört sich jetzt sicher verrückt an, da ich ja wie beschrieben sein Gesicht (noch) nicht erkennen konnte. Es war wohl seine Gestik, die Art wie er eine Strähne ihres Haares zurückschob, oder wie er den Arm um sie legte. Jedenfalls fuhr die Bim dann vorbei und als sich die Beiden nach einem leidenschaftlichen Kuss trennten, sah ich sein Gesicht - es war der Junge in den ich einmal sehr verliebt war. Komisches Gefühl ihn so vertraut mit einem anderen Mädchen zu sehen. Ich habe mich lange Zeit gefragt, ob ich noch etwas für ihn empfinde, jetzt weiss ich die Antwort - NEIN. Es ist ja nun auch nicht ungewöhnlich, dass er nach all der Zeit eine neue Freundin hat, aber es war ein komisches Gefühl die Beiden so innig zu sehen. Ich kann es wirklich nicht beschreiben: ich war weder traurig, noch verwundert, noch wütend...ich glaube da wurde auch ich melancholisch, als ich die Beiden da draußen im Regen knutschend stehen sah - und ich habe mir für eine Zehntelsekunde gewünscht ich stünde da mit ihm, statt des Mädchens. Aber dieser Wunsch war so schnell vorbei, dass ich ihn im ersten Moment gar nicht wahrgenommen habe, es wird mir erst jetzt recht bewußt, da ich hier sitze und diese Zeilen schreibe.
Damals als wir noch frisch verliebt waren ineinander, war er immer so aufgeregt wenn wir uns begegnet sind. Seine Hände fingen an zu zittern und dauernd fiel ihm irgendwas runter: der Stift, Blätter, Bücher, etc. Immer wenn ich ihn gesehen habe musste ich lächeln. Wir haben eigentlich überhaupt nicht zusammen gepasst, aber für eine Zeitlang war es wunderschön.
Ein FrustblogErstellt am 20. Oktober um 20:01 

Als Verfechterin der positiv-thinking-theorie nehme ich mir heute mal das Recht raus, und jammere hier all meinen Frust, der sich im Laufe des Tages so angesammelt hat, runter. Wer hier also Nettigkeiten erwartet, der sei diesmal gewarnt, weil ich heute echt deprimiert bin.
1. Wieso kann man nicht den Job ausüben in dem man super ist?
2. Wieso zählt Styling und vor allem networking mehr als Wissen?
3. Wieso scheittern Dinge dauernd, obwohl man sich mit vollem Elan reinstürzt?
4. Wieso kann einem nicht mal einer den man liebt auch lieben?
5. Wieso müssen immer die Dinge ausverkauft sein, die man dringend benötigt?
6. Wieso hat man manchmal das Gefühl, dass man allen Leuten egal ist?
7. Wieso gibt man, und gibt man und kriegt nichts zurück?
8. Wieso hat man manchmal das Gefühl, dass alles was man anfaßt schon von vornherein zum scheittern verurteilt ist?
9. Wieso kann man sein Leben nicht immer ändern, auch wenn man sich anstrengt?
10. Wieso hat man manchmal einfach das Gefühl nicht zu genügen und alles falsch zu machen?
Und last but not least:
11. Wieso bloge ich das hier, liest sowieso keiner - vielleicht deswegen...

Kommentare ansehen (1)
Alle Jahre wieder...Erstellt am 18. September um 10:28 

...zieht der Herbst ins Land. Und erstaunlich ist nicht gerade dieser (absehbare) Umstand, sondern die mißmutige Stimmung die dann unter dem Rest der Bevölkerung auftaucht. Dabei ist der Herbst eine der schönsten Jahreszeiten und es spricht sehr viel dafür, sich von ihr bezaubern zu lassen. Die Temperaturen erreichen tagsüber ein angenehmes Level und der Himmel ist (soweit es nicht regnet oder nebelig ist) von einem wunderschönen Blauton. Nicht umsonst ist etwa in Kanada und der Ostküste der Staaten der Indian Summer ein besonderes Highlight. Ich mag diese Zeit, des langsam zur Ruhe kommen für die Natur. Es ist schön wenn nach der brütenden Hitze der vergangenen Monate und den Touristenscharen, welche sich allsommerlich durch die Stadt drängen, wieder Ruhe und Besonnenheit einkehrt. Wobei man Ruhe hier ja in einem differenzierteren Blickwinkel sehen muss, denn die Kinder sind wieder zurück aus den Ferien, und erobern sich Gehsteige und Parks mit lautem Jubelgeheul zurück. Das Schuljahr hat erst begonnen und alles steht auf Anfang. Der Herbst ist eine gute Zeit um Bilanz zu ziehen. Man weiß bereits ungefähr was in diesem Jahr passiert ist: Tolles und weniger Tolles; man hat aber noch genug Zeit um einen anderen Kurs einzuschlagen. Somit war und ist der Herbst, für mich, weder eine traurige, deprimierende Zeit, noch etwas das auf ein Ende in irgendeiner Form hinweist. Denn die Natur stirbt ja im Winter nicht, sondern schläft - und aus jedem Traum wacht man irgendwann einmal auf!
In diesem Sinn mache ich mich jetzt mal auf die Socken und raschle durch die mit buntem Laub bedeckten Gehsteige meines Weges.


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