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--- Entstehungsgeschichte meines süßen Kindes ---


Von: biscuit009
biscuit009

Beschreibung:
Die schönsten Tage in meinem Leben

Kategorie: Schwangerschaft

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 --- Entstehungsgeschichte meines süßen Kindes --- 
die Geburt - ein Weg zum GlückErstellt am 30. Juli um 12:20 
also ich hatte tagelang gewartet, dass sich nun endlich irgendwas tut.
Termin war der 28.6.
am 22.6. hat der Schleimpfropf begonnen, sich zu lösen.
am 25.6. morgens war bei dem Schleim Blut dabei, da wusste ich - aha,demnächst gehts dann mal los.
und tatsächlich
am 25.6.um 23 Uhr hatte ich die ersten Wehen, genau als ich schlafen gehen wollte :-)
Mit Schlafen war natürlich nichts.
Gegen halb zwei etwa am 26.6.habe ich meine Hebamme angerufen, die meinte, wir sollten warten, bis die Wehen eine Minute lang sind. Meine Wehen waren zu dem Zeitpunkt etwa 45 Sek. lang.
Ok, also warten.
Dazu habe ich schrecklichen Durchfall bekommen, also bin ich eigentlich die ganze Zeit mit Schmerzen am Klo gehockt und mein Mann im Vorzimmer, wartend.
Um 5 Uhr früh kam dann die Hebamme, weil die Wehen eine Minute dauerten.
Sie hat nachgeschaut, was mit dem Muttermund los ist - war noch zu.
SIe meinte, das dauert noch und sie fährt wieder heim.
Toll -.-
Gegen 10 Uhr kam sie dann nochmal, Muttermund immer noch zu, aber ich wollte ins Krankenhaus.
ALso Rettung geholt und mit viel Gepolter ins Krankenhaus. (Immer wenn die Sirene losging, kamen mir die Tränen, weiß auch nicht warum...)

Im KH kam ich ins Vorkreißzimmer, umziehen und Nachthemd an, Unterhose aus und schön weiter Wehen, mittlerweile alle 3 min.
Aber der Muttermund ging und ging nicht auf, war 1cm offen nach mittlerweile 12 Stunden Wehen.
Ich bekam Schmerzmittel, Zäpfchen und später Infusion, weil ich schon keine Kraft mehr hatte.
Dann war mittags immer noch nicht mehr geschehen, immer noch 1 cm offen und ich war verzweifelt.
Dann bekam ich einen Einlauf :-) sehr tolle Sache.
Dann kam der Primar, der meinte, naja mal schauen, vielleicht eine PDA machen, damit ich mich erholen kann.
Also er ging wieder weg, ohne PDA, ich bekam Schmerzmittel, die nicht halfen und meine Hebamme massierte meine Knöchel mit Duftöl .... wahnsinnig toll.

Mein Fredi stand mir die GANZE ZEIT ohne ein Wort des Beschwerens oä bei.
Er hat nichts gegessen, fast nichts getrunken und einfach alle 3 min. mein Kreuz massiert oder meine Hand gedrückt.
Unglaublich, der Mann :-)

Ja, gegen 18 Uhr dann war der Muttermund IMMER NOCH NICHT offen, 1cm oder sowas und ich war komplett am Ende.
Eigentlich aber hauptsächlich deshalb, weil die Hebamme meinte, man müsste das Ganze stoppen und Wehenhemmer geben!!!!
D.h. die ganzen 18 Stunden umsonst ?!?!?!?
Da waren meine Nerven weg.
GOtt sei Dank kam der Primar wieder, und gab das OK für eine PDA.

Also kam ich in den Kreißsaal endlich, Anästhesist kam, Formular unterschreiben, komplett ausziehen und aufs Bett setzen.
Er hat mir die PDA während einer Wehe gesetzt, damit ichs nicht so spürte, nehme ich an.
Dann - kurz Schmerzen in beiden Ischiasnerven, und dann ----- nichts mehr !!!
Ich konnte die Beine noch spüren aber nicht bewegen.
Tolle Sache, endlich konnte ich mich ein wenig erholen und die Wehen am Wehenschreiber beobachten :-)
Doch hatte mein armes Baby auf einmal schlechtere Herztöne, und ich einen Kreislaufkollaps.
Daher bekam ich eine Infusion mit Glukose und Flüssigkeit und eine andere Infusion mit Wehenmittel, dass die Wehen trotz Betäubung weitergehen.
Taten sie aber nicht - Juhu, Geburtsstillstand !!!
Dann kam nochmal der Primar, dehnte händisch den Muttermund auf heiße 3cm auf.
Mittlerweile war es 21 Uhr....
Dann warteten wir noch eine Stunde, Fruchtblase wurde händisch geöffnet und ich bekam einen Katheter....
Gegen 22 Uhr 30 meinte der Primar, dass das noch sicher 12 Stunden mindestens dauern würde und die Gebärmutter reißen könnte.
Daraufhin hatten wir alle miteinander beschlossen -KAISERSCHNITT MUSS HER.

ALso wieder Anästhesist, Formular unterschreiben.
Ich kam in den OP und hab nur mehr geweint, ganz still sind mir die Tränen heruntergelaufen.
Einerseits weil ich wusste, dass gleich mein Baby da ist,
andererseits weil ich das durchstehen wollte und den Kaiserschnitt eigentlich nicht wollte, und natürlich weil ich 23 Stunden Wehen hatte und müde war und eigentlich alles fast umsonst war.

Aber dann
dann wurde ich in den OP geschoben,
noch hundertmal gefragt, ob ich das Zwicken an den Beinen spürte usw... beim Kopf hängten sie das grüne Tuch hin und Fredi durfte neben meinem Kopf sitzen.
Dann (ich spürte keine Schmerzen, aber sonst alles - die Berührungen, den Druck, die Klammern, das Absaugen, alles)
griff der Primer in meinen Bauch hinein, drehte drinnen das Kind und hob sie heraus (nehme ich an)

Und ich hörte um 23 Uhr 10 ihren ersten Schrei.
Da dachte ich "nein, das kann nicht das Kind gewesen sein, die haben noch nicht mal richtig angefangen..."
und da war schon der zweite Schrei !!
und Fredi war weg.

Ich war soooo glücklich !!!!!!!!!!!!!!!!!

Dann ein paar Minuten später stand mein Mann mit einem kleinen weißen Bündel in den Armen neben meinem Kopf, und weinte vor lauter Glück und zeigte mir meine Rosa.
Eigentlich konnte ich nur ihre Augen sehen, aber das war mir genug.

Dann bin ich eingeschlafen, noch am OP Tisch. Dagegen konnte ich nichts machen, die Augen fielen mir so bleischwer zu, dass ich sie nicht offen halten konnte.

Ich kam auf die Intensivstation, Fredi kam mir nach und sie legten mir das Baby auf die Brust.
Und was machte meine Tochter ?
Sie trank sofort an der Brust !!!
Alle waren begeistert, vor allem ich.

Ein Erlebnis, das ich niemals natürlich vergessen werde und ich werde meiner Tochter mal erzählen, wie toll und brav und tapfer sie die genze Zeit durch war, denn auch das Baby schlief am Tag drauf 12 Stunden vor Erschöpfung.

:-) so wurden wir eine Familie.

die Geburt - ein Weg zum Glück
die neun spannendsten Monate meines LebensErstellt am 23. Juli um 16:29 
die dann folgenden Wochen waren natürlich für mich mehr Zittern als Freude, denn bei jedem WC-Besuch hatte ich zB.Angst, die gefürchteten Blutspuren zu entdecken.
Aber - nichts geschah :-) Irgendwann war dann Weihnachten, das war für mich die Frist, die ich mir geistig gesetzt hatte, ab wann ich mich entspannen könnte, denn dann waren die ersten gefährlichen drei Monate vorbei.

Eigentlich ist während der Schwangerschaft diese Angst nie ganz weggegangen, noch in der 37. Woche zB. hatte ich Panik, ob mein Kind gesund ist, genug strampelt usw...

a propos strampeln!
Das erste Mal gestrampelt hat meine Rosa für mich merkbar bereits kurz nach Weihnachten (ich saß in der Arbeit am Schreibtisch und merkte dieses zarte, kleine, winzige Prickeln in der Unterbauchgegend.... und hatte keine Ahnung!)
aber ich konnte erst im Nachhinein eben sagen, dass das schon erste Bewegungen waren.
Am 31.1.2009 war ich dann aber sicher: Ja, das ist das Baby, das sich bewegt!

Darauf folgten dann Untersuchung auf Untersuchung, immer so mit etwa einem Monat dazwischen (Organscreening, Triple Test, usw...)
und jedes Mal konnte man mir tolle Nachrichten sagen! Die Ärztin, die das Organscreening machte, sagte sogar "ui ein sehr süßes Baby!" -das freut einen natürlich, obwohl sie das wahrscheinlich bei jedem Kind sagt :-)

Wir erfuhren im Jänner, dass es ein Mädchen ist.

Dann habe ich mich um eine Wahlhebamme umgesehen und habe Monika kennengelernt, die uns dann auch bei der Geburt begleitet hat.
Außerdem habe ich mit Schwangerschaftsyoga angefangen. Ich war allerdings in keinem Kurs, denn ich hatte schon Jahre lang Yoga gemacht früher, und Tai Chi ebenfalls. Also hat mir mein Fredi ein Buch besorgt und ich habe nach den Anleitungen darin meine Übungssequenzen zusammengestellt.
Es war wirklich eine besondere Entspannung, als ich bereits in Mutterschutz zu Hause war, am Vormittag gemütlich Yoga zu machen! Ich habe mich danach eindeutig fitter und viel besser gefühlt, auch die Rückenschmerzen waren fast weg.

Ja, leider hatte ich so ziemlich alle Schwangerenbeschwerden, die man so haben kann.
Erstmal vier Monate gekotzt (nicht drei), danach bekam ich die berühmten Rippenbogenschmerzen rechts unter den Rippen, weil mich meine Tochter freudig täglich mit der Ferse in die Rippen getreten hat und sich nicht mehr gedreht hat bis zur 35. Woche.
Dann hatte ich Mörder-Sodbrennen, Rückenweh, Zahnfleischbluten, Nasenbluten, .... und ich war insgesamt drei Mal echt stark verkühlt.
Toll, nicht wahr?
Aber das alles war mir egal, hauptsache mein Kind hat brav jeden Tag feste gestrampelt und getreten!

Ich hatte den errechneten Geburtstermin am 28.6.2009.
Am 4.6.2009 habe ich meinen Fredi geheiratet :-)
Also drei Wochen vor der Geburt.

Es war eigentlich klar, dass, wenn das Baby genau an diesem Tag kommen würde, eben der Termin verschoben werden sollte, aber ich wusste, dass sie pünktlich sein würde, wie es ja dann auch war.

Die standesamtliche Hochzeit war wunderschön und ganz toll,und auch die kirchliche am 6.6.war ein traumhaftes Fest.
Die Schwangerschaft hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil. Es hat sich sogar als Vorteil herausgestellt beim Hochzeitskleid-Kaufen, denn es gab wunderschöne Umstandskleider, bei denen ich eben nicht auf "passt das jetzt am Busen gut und sieht man ein bissel Bauch und ist mein Po zu dick" achten musste.
Ich hatte diesen wunderschönen Schwangerschaftsbauch und trug ihn stolz zu meiner Hochzeit.
Am Standesamt trug ich ein knielanges Kleid in Creme mit zarten rosa Blumen, zur Kirche ein langes, weißes Kleid in toll wehenden Stoffbahnen.
Dazu natürlich hohe Schuhe, das war kein Problem weil ich die meiste Zeit gestanden oder gesessen bin.

Ja, und dann nach der Hochzeit war ich offen für alles.
Und habe noch zwanzig Tage warten müssen, denn am 26.6. war es dann endlich soweit.....
und diesem Tag wird ein eigener Eintrag gewidmet.

Alles Liebe :-)






die neun spannendsten Monate meines Lebens
wie es begann .... der Test am 31.10.2008 Erstellt am 16. Juli um 11:30 
eingangs will ich kurz sagen, dass ich einfach dieses wunderbare, großartige Erlebnis festhalten muss.
es ist so etwas tolles, ein richtiges, echtes, lebendes Kind zu bekommen.
leider musste ich die schmerzhafte Erfahrung einer fehlgeburt machen, letztes Jahr war das und ich habe sehr lange gebraucht, um mich davon zu erholen. eigentlich arbeite ich immer noch daran, so blöd das klingt.
gerade durch die geburt meiner tochter kam sehr viel von der damaligen zeit hoch, aber das gehört auch zum verarbeiten dazu.

nun denn, meine Tochter heißt Rosa Alma.
Doch der Kürze halber wird sie Rosa genannt.

Sie ist ein echtes, absichtliches Wunschkind.
Ich habe genau auf Eisprung etc.. geachtet, mein Mann (damals noch mein Freund) nicht unbedingt, aber ich wusste genau, wann ich Eisprung hatte.
Sie wurde am 7. Oktober 2008 gezeugt, auf dem Sofa im Wohnzimmer :-)
Ironischerweise war dies der errechnete Geburtstermin des ersten, leider abgegangenen Kindes !!!
Da soll mal einer sagen, die Psyche spielt keine Rolle....

Am 23.Okt. habe ich mir dann gedacht, "naja, schauen wir mal... paar Tage noch, wenn dann keine Regel da ist.....hm....wer weiß..."
Dann merkte ich, dass sich eine Verkühlung anbahnt, so mit Halsweh und Schnupfen usw.
Da wollte ich schon Erkältungssaft einwerfen, habe mich aber zurückgehalten, weil ich ja irgendwie was geahnt habe.
In der Arbeit habe ich dann am 31.Okt. beschlossen, dass ich mir am Heimweg einen Test kaufen werde, weil ich wissen wollte, ob ich Medikamente nehmen kann oder nicht.

Die Verkäuferin im DM hat mich angestrahlt, als sie den Test über den Scanner gezogen hat :-)

Eigentlich wollte ich warten, bis mein Freund Fredi nach Hause gekommen ist, aber ich habs nicht ausgehalten.
Bin aufs Klo, Test gemacht und auf den Boden gelegt, in die Küche gegangen und 10 min. irgendwas zittrig geputzt oder sonstwas, keine Ahnung mehr.

Tja dann hab ich nachgeschaut :-D
das Gefühl ist unbeschreiblich gewesen.... so real auf einmal...

und kaum stehe ich so am Klo und bestaune den Test, sperrt Fredi die Wohnungstüre auf und kommt rein - mit seiner Schwester im Schlepptau !!! MANN
ich habe den Test aufs Fensterbrett gelegt und bin raus.
Große Begrüßung, hallo ja sowas... ach wie nett dass du auch mal kommst.... bla bla
ganz nebenbei habe ich Fredi gesagt "Geh jetzt aufs Klo, sofort!" Er darauf "aber ich muss doch gar nicht!"
Ich "Du gehst JETZT aufs Klo !!!"
Er geht daraufhin brav aufs Klo *LOL*

Nach einer Minute kommt er zu mir und sagt ganz leise "ich habs eh gewusst"...
und die Schwester wusste (noch) von nichts und hats an diesem Abend auch nicht erfahren....

JA
dann habens mal meine Eltern erfahren,
dann Fredis Eltern und sonst nur der Arzt,

Weihnachten wusstens dann alle irgendwie :-)



wie es begann .... der Test am 31.10.2008
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