Beschreibung: Die Sehnsucht Kann nicht schlafen, kann nicht essen, kann deine Augen nicht vergessen. Du bist so nah und doch so fern,du fehlst mir so, mein kleiner Stern.
Du bist die Ruh, der Frieden mild, die Sehnsucht du, und was sie stillt. Ich weihe dir voll Lust und Schmerz zur Wohnung hier mein Aug und Herz. Kehr ein bei mir und schließe du still hinter dir die Pforte zu. Treib andern Schmerz aus dieser Brust! Voll sei dies Herz von deiner Lust. Dies Augenzelt von deinem Glanz allein erhellt, O füll es ganz!
O Trost der Welt, du stille Nacht! Der Tag hat mich so müd´gemacht, das weite Meer schon dunkelt, lass ausruh´n mich von Lust und Not, bis dass das ewige Morgenrot den stillen Wald durchfunkelt.
Die Blätter fallen,fallen wie von weit,als welkten in dem Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir and´re an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit, ein bisschen mehr Güte und weniger Neid, ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass, ein bisschen mehr Wahrheit- das wäre was. Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh´, statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln- das wäre gut. In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht, kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht und viel mehr Blumen, solange es geht,nicht erst an Gräbern- da blüh´n sie zu spät.
Chritkind kam in den Winterwald, der Schnee war weiß, der Schnee war kalt. ************* Doch als das heil´ge Kind erschien, fing´s an, im Winterwalde zu blühn. Christkindlein trat zum Apfelbaum, erweckt ihm aus dem Wintertraum. ************** > Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart, schenk Äpfel mir von aller Art!< ************** Der Apfelbaum, er rüttelt sich, der Apfelbaum, er schüttelt sich. Da regnet´s Äpfel ringsunher; Christkindlein´s Taschen wurden schwer. ******************* Die süßen Früchte alle nahm´s, und so zu den Menschen kam´s. Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt, was euch Christkindlein hat beschert!