Vermenschlichen was ist das, ein großes Schlagwort?? Wo ist die Grenze , sind die Grenzen nicht eher verwaschen, wer will sich anmaßen hier Grenzen zu setzen, ist es nicht eher so das jeder für sich selber rausfinden muss was für eine Sprache sein Hund spricht, Calmingsignale hin oder her nicht jeder Hund der gähnt will beschwichtigen, es kann auch sein das der einfach nur müde ist oder sich zu Tode langweilt.
Wenn der Hund im Bett schlafen darf, warum was soll daran vermenschlicht sein??? Es ist eine nachgewiesene Tatsache das der Hund das Kontaktliegen genauso braucht wie die Luft zum atmen und Hunde sind Oppotionisten und wollen den besten Platz für Sich, also warum nicht. Ein Hunderudel schläft auch auf einem Haufen. Da ist es in meinen Augen eher vermenschlichen den Hund daran zu gewöhnen das Er ein eigenes Bett hat und das der da allein drinnen liegen muss, so wie wir Menschen eben.
Auch ist nichts dagegen einzuwenden wenn unsere Lieben mal wieder erbärmlich stinken, ich habe noch kein Tier in freier Wildbahn gesehen das mit Shampoo in einen Teich hüpft und sich klinisch rein säubert, aber wenn mein Hund im Bus neben mir auf dem Sitz sitzt dann heißt es ich vermenschliche Ihn, würde man den Hund fragen können, so glaube ich kaum das der am Boden liegen möchte. Na ja und dann erst die Tischmanieren, es ist im Hunderudel üblich das die Rangniederen Tiere beim Ranghöheren Futterbetteln, daran kann man genau den Status eines jeden Tieres messen, also warum soll mein Hund nicht bei mir betteln und manchmal auch einen Happen erwischen? Damit Zeigen meine Lieben mir jeden Tag aufs Neue wer der Boss im Haus ist.
Vielleicht habt Ihr ja Lust diese Geschichte weiterzuspinnen, bin mal gespannt was da noch so alles geschrieben wird
Hier möchte ich Euch die Geschichte von Ignatz erzählen, Ignatz hat mich durch Seine Augen bis in seine Seele sehen lassen um mir Seine Geschichte zu erzählen damit ich verstehe und die Geschichte weitererzähle damit auch Ihr versteht
Ich lernte Ignatz vor ca. 2 Jahren kennen, Ignatz war ein toller junger stattlicher Rüde, der nur so sprühte vor Lebenslust und vor Freude das Er so tolle Menschen sein eigen nennen konnte.
Ignatz wurde von seinen Menschen aus Griechenland mitgebracht die hatten Ihn am Strand aufgelesen und Ihm ein Heim mit viel Liebe und Geborgenheit gegeben.
Doch nun fast 2 Jahre später, ist Ignatz kaum wieder zu erkennen, aus Ignatz ist ein lahmer alter fetter lebensunlustiger Hund geworden, der zwar von seinen Menschen sehr geliebt wird und dem es an nichts fehlt doch lest selbst was Er mir verraten hat.
Und so begann es
Es war eine laue Sommernacht auf dem griechischen Festland als Ignatz das Licht der Welt erblickte und mit Ihm noch 9 Geschwister, von denen allerdings nur 6 überlebten, aber das ist bei griechischen Straßenhunden normal, da überleben nur die stärksten, doch nun wieder zu Ignatz, Er hatte Glück seine Mutter war eine sehr schlaue große kräftige Hündin die es sehr gut verstand sich durchs Leben zu schlagen, das erste Jahr in seinem Leben bestand hauptsächlich darin von seiner Mutter zu lernen wie man gut am griechischen Strand leben kann
So lernte Er auch zu welchen Zeiten die Touristen die Hotels bevölkerten und wann es lukrativ war sich am Strand aufzuhalten.
Die Touristen vielen jedes Jahr wieder wie die Heuschrecken in den kleinen Ort ein und das war die Zeit wo die Strand und Straßenhunde lebten wie die Maden im Speck Es war ein herrliches Leben so den ganzen Tag im Schatten zu dösen oder über den Strand zu sausen und sich im herrlichen Wasser zu erfrischen und dank der vielen Urlauber gab es mehr zu fressen als man fressen konnte.
Und Ignatz ging noch einen Schritt weiter Er suchte sich jeden Sommer immer wieder Menschen die Hunde mochten und schloss sich Ihnen an, ja er musste zugeben der Abschied ist Ihm jedes Mal schwer gefallen, aber er wusste ja nächsten Sommer kommen die wieder und in einigen Tagen kommen die anderen Freunde vom letzten Jahr ja auch schon wieder an.
Und dann hatte Er wieder einige herliehe Wochen mit geliebten Menschen.
Alles in Allem war Ignatz ein zufriedener glücklicher Hund,
Bis zu dem Tag als Er sie traf
Da stand es das Wohnmobil, neugierig umrundete Ignatz es und der Geruch einer fremden Hündin zog Ihm schwer in die Nase, wo ein Hund lebte mussten freundliche Menschen sein, das wusste Ignatz und legte sich in der Nähe in den Schatten um zu beobachten wer da so alles umging.
Es dauerte nicht lange da kam auch schon eine etwas füllige Dogoargentino Hündin mit einem rundlichen freundlich aussehenden Menschenpaar um die Ecke, die Hündin entdeckte Ignatz sofort und kam misstrauisch auf Ihn zugelaufen.
Doch schon nach einigen Minuten intensiven beschnuppern stand fest das hier eine tolle Freundschaft entstehen würde.
Und so ergab es sich das Ignatz jedem Morgen am Wohnwagen wartete bis die Hündin rauskam um mit Ihr den Vormittag zu verbringen.
Es war einfach nur wundervoll Sie spielten rannten und tollten über den Strand und genossen das kühle klare Wasser, Wenn die Zwei Mittags zum Wohnwagen zurück kamen warteten die lieben Menschen schon mit wohlriechenden Speisen im Überfluss, Ignatz konnte sein Glück kaum fassen, es war einfach nur himmlisch und er war sehr verliebt in diese Hündin.
Die Wochen vergingen wie im Flug und die Abreise stand bevor, es war ein hektisches Treiben und nichts war an diesem Tag so wie an den Tagen zuvor, die Hundefreundin kam traurig zu Ihm und sagte sie würde sich so wünschen das sie immer zusammen bleiben könnten, doch Ihr bleibt nur die Hoffnung das Sie sich nächstes Jahr wieder sehen. Nun war es so weit alle verabschiedeten sich von Ignatz und es flossen viele Tränen, dann fuhr das Wohnmobil los und Ignatz drohte das Herz zu brechen, Er rannte was die Füße hergaben hinter dem Wagen her und bellte sich die Seele aus dem Leib, irgendwann wurde er gerade noch rechtzeitig bemerkt und die Menschen hielten an und sprangen aus dem Wagen auch die Hündin sprang sofort zu Ihm nach draußen.
Nun überlegten die Menschen nicht mehr lange und holten Ignatz in den Wagen, Er war glücklich sie nahmen Ihn mit er konnte nun für immer bei diesen lieben Leuten bleiben, noch glaubte Ignatz das ist das größte Glück was Ihm widerfahren konnte, aber lest weiter.
Es war eine lange beschwerliche Reise, doch Ignatz war sehr gespannt auf Österreich seine Hundefreundin hatte Ihm schon so viel berichtet und er wusste das Ihn ein Leben ohne Entbehrungen in diesem Land mit diesen Menschen erwartete.
Nun war er endlich hier angekommen, doch oh je was war das, die Leute zerrten ihn in ein riesiges Haus in einen Lift und dann bis in den fünften Stock, Ignatz hatte Vertrauen auf die lieben Menschen, morgen würde sicher alles wieder besser werden.
Der erste Tag im neuen Land war einfach nur eine Katastrophe, nichts aber auch gar nichts gefiel Ignatz an der Art und Weise wie er hier leben sollte,
Er musste in diesem Betonklotz wohnen konnte nur raus wenn die Menschen mit Ihm und der Hundefreundin rausgingen, aber dann mussten Beide an einer Leine mit den Menschen mitgehen und das stellte sich als sehr langweilig raus, erst nach einigen Wochen durfte Ignatz dann auch mal Ohne Leine mit seiner Freundin laufen, das war dann ein riesiger Spaß und er wollte die Hündin auffordern mit Ihm zu laufen, doch sie blieb immer in der Nähe der Menschen, also nutzte Ignatz jede Gelegenheit um auszubüchsen und wieder etwas mehr Freiheit zu genießen, aber das war bei den Menschen sehr unerwünscht, also beschlossen Sie Ihn zu kastrieren damit Er ruhiger wird.
Nun hatte man Ignatz nicht nur seine Freiheit genommen sondern auch seine Würde und Männlichkeit.
Ignatz ergab sich in sein Schicksal, er wurde fett weil er zuviel Futter bekam, natürlich nur aus Liebe und zu wenig Auslauf, seine Gelenke machen Probleme und Seine Augen sind schon lange tot, ja Seine Augen sind leer nur manchmal wenn ich Ihn treffe, läst Er mich durch seine Augen in Seine Seele schauen und ich kann ein kurzes Aufleuchten sehen das dann gleich wieder verschwindet nur einmal da hat es länger gedauert das war als Er mir seine Geschichte erzählt hat und mich gebeten hat diese Geschichte so vielen Menschen wie möglich zu erzählen, damit Sie verstehen
Habt Ihr verstanden
Für Ignatz ist es zu spät, Er wird hier von Seinen Menschen zu Tode geliebt.
Doch vielleicht hilft diese Geschichte einigen wenigen anderen Hunden, und die Menschen denken mal darüber nach
Das Duell oder wie bekomme ich den Knochen aus dem Hund
Heute war mal wieder ein herrlicher Tag zum Gassi gehen, das machten wir dann auch gleich. Dogo und Tigris hatten viel Spaß beim herumtollen, es war einfach herrlich Ihnen zuzuschauen wie sie so über die Wiese sausten, am Ende der Wiese bemerkten wir 2 Zelte, da ich nicht wusste was uns dort erwartet leinte ich Dogo und Tigris an und wir gingen langsam in Richtung der Zelte, dort angekommen konnten wir aber keine Menschenseele entdecken.
Gerade als ich mit den Hundis weitergehen wollte, machte Dogo auf einmal einen kräftigen Ruck zur Seite und schnappte nach etwas, bevor ich reagieren konnte hatte Er schon einen widerlichen ekligen ollen Suppenknochen im Maul, Ihr wisst schon so einen mit nem Loch in der Mitte wo mal das Knochenmark war.
Sofort sagte ich nein, pfui, aus und was mir noch so einfiel aber der Knochen saß fest in Dogos Maul und er machte auch keine Anstalten den freiwillig rauszurücken.
Jetzt wurde Dogo von zwei Seiten attackiert von der einen Seite versuchte Tigris den Knochen zu ergattern und von der anderen Seite versuchte ich Dogo das grausliche Stück abzunehmen und Tigris zu verjagen, doch alle Mühe war vergeblich Dogo verteidigte sich erfolgreich.
Da kam mir eine Idee, ich dachte so bei mir warte nur mein Guter jetzt geht’s Dir an den Knochen.
Ich leinte Tigris ab und befestigte die Leine an dem Knochen in Dogos Maul, dann band ich das andere Ende der Leine an einen Baum, so nun war der Knochen an einen Baum gefesselt und Dogo hing auch noch dran, es war einfach nur lustig anzusehen, jetzt wartete ich auf den richtigen Moment und dann zog ich Dogo blitzschnell vom Baum weg.
Der war so verblüfft das Er den Knochen losgelassen hat, jetzt band ich Dogo an einen anderen Baum und lief schnell zum Knochen bevor Tigris den erwischte, band den Knochen von der Leine los, leinte Tigris wieder an und warf den Knochen weit ins Gebüsch, jetzt band ich Dogo vom Baum los und endlich konnten wir unseren Weg ohne grausigen Knochenfund wieder fortsetzen und es wurde noch ein wundervoller Spatziergang
Kann man es wagen danach zu fragen, ohne dass mich diese zweibeinigen Monster wieder schlagen?
Diese großen bedrohlichen Gestalten, lassen nur Angst und Schmerzen in meinem jungen Leben walten. Alles haben Sie genommen, Mutter Brüder Schwestern nur ich bin in diese Box gekommen.
Muss es so sein, mein Körper ist geschunden, viele offene tiefe Wunden. Ist das Leben so, wird keiner wie ich auf dieser Welt froh?
Mein Klagelied hört nur der Wind, wenn des Nachts die Monster in ihren Betten sind, so gerne würde ich Sie lieben, doch Sie beantworten meine Fragen nur mit Hieben.
Heute nun, habe ich gehört, das der Eine darauf schwört „ der Köter ist soweit, mache Ihn für den Transport bereit“ Der andere erwiderte „ es wird auch langsam Zeit“ denn bis zum Treffpunkt ist es weit.
Nur der Wind hört mein Klagelied, wenn es durch die Dämmerung zieht und meine Fragen für was bin ich bereit und was wird langsam Zeit?
Wo muss ich hin, was soll ich dort, muss ich jetzt hier für immer fort?
Oh Schreck eines der Monster kommt herangeeilt und hat mich auch gleich angeseilt, jetzt zerren Beide wie verrückt am Ende von dem Seil und wollen das ich mich beeil.
Sie zerren mich in eine dunkle Kiste, die sie gut verriegelt in ein Auto stellen.
Seit Stunden schon hört mich keiner bellen.
2 Tage dauert diese Fahrt, die haben nicht an Zeit gespart, nie haben die mich raus gelassen es gab weder Wasser noch zu Futter zu fassen, ich lag in meinem Kot und war halb tot.
Die Angst in mir ist riesengroß, was machen Die mit mir denn bloß? Ich sollte es schon bald erfahren, wie grausam diese Monster waren.
Es war ein wunderschöner Wald, der Ort an dem wir uns befanden, Oh wie schön mein Leben sollte schöner werden so glaubte ich
Ich habe dem Wind mein Freudenlied erzählt, doch ich hatte den Zeitpunkt zu früh gewählt.
Die Monster zerrten mich auf eine Lichtung und suchten einen starken Baum, man glaubt es kaum
Sie banden mich mit den Hinterläufen nach oben an einen Ast und gingen fort.
Ich war allein an diesem Ort.
So hing ich hier in meiner Not und sah vor Schmerz und Zorn schon nur noch rot,
ich wünschte mir ich wäre tot.
Da hörte ich Sie wieder kommen, durch einen Schleier ganz benommen, nahm ich noch etwas wahr, es war auch meine Schwester da.
Ihr Anblick war so grauenvoll, ich wusste nicht wie ich es ertragen soll. Was musste Sie erleiden in Ihrem jungen Leben, auch Ihr hatte man keine Liebe gegeben.
Nun wurde mir auch langsam klar, was des Monsters Absicht war, Oh Schreck oh Graus das darf nicht sein, soll morden mein lieb Schwesterlein.
Sie holten mich von meinem Ast, und drängten mich zu Ihr, da ertönt ein lauter Schrei „ Hier „ und „ Fass“
Wir gingen auf einander los und meine Angst war riesengroß, da hörte ich meine Schwester flehen
Erlöse mich mein Bruder, die Monster wollen uns blutig sehen, ich kann es nicht mehr länger ertragen, wie Sie mich Quälen und auch schlagen.
Da biss ich zu ganz fest und stark, bis Sie in Ihrem Blute lag, ein letzter Hauch von Ihr ganz zart, geliebter Bruder bleibe hart, mach meiner Qual jetzt schnell ein Ende ich will nicht mehr in Monsters Hände.
Dann war vorbei der ganze Spuck, und auch die Monster hatten jetzt genug, Die waren sehr zufrieden, ist das mein Leben, Schwestern und Brüder zu bekriegen?
Die Nacht brach an ich war allein, es sollte nicht die letzte sein. Nun wusste ich was ist zu tun, ich wollte erst in Frieden ruhen.
Wenn ich erlöst habe alle Brüder und Schwestern auf dieser Welt, ich war dazu auserkoren, das hatte ich mir jetzt geschworen
Mein Klagelied hört nur der Wind, wo wohl meine Brüder und Schwestern sind?
Ich muss Sie töten ganz geschwind, damit Sie aus dem Elend sind.
So wurde ich zum Killerhund, des kämpfen und des töten wegen, ich hoffe Gott kann mir vergeben.
Gerade wollte ich dem Wind mein Lied erzählen, da sah ich einen Vater seinen Sohn fest quälen, ich musste helfen in der Not und Biss den Jungen auch gleich tot.
Doch was war das? Es war nicht wie sonst, niemand war zufrieden über mein siegen, Die Monster kamen mit Knüppeln und Pistolen, jetzt sollte mich der Tot einholen.
Sie schossen und schlugen auf mich ein, sollte das mein Ende sein? Im eigenen Blut ich im sterben liege, meine Gedanken ich in Erlösung wiege.
Ich habe dem Wind mein Lied erzählt, ich wurde geschunden und gequält, nun kann auch ich in Frieden ruhen und die Monster weiter Ihre Schande tun
Der Wind wird mein Lied zu Dir jetzt tragen und Dir von soviel Elend sagen