Lautlos verließ sie das kleine Haus, um den Vater und die Mutter nicht zu wecken. Sie beobachtete die Sonne, die blinzelnd den Horizont empor kletterte. Sie konnte den glitzernden Tau auf den Gräsern im ersten Sonnenlicht funkeln sehen. Die Luft duftete nach Jasmin, der gerade seine Blüten öffnete. Fröhlich lief sie in die feuchte Wiese hinein, ihrem Ziel entgegen, bis zum Fluß. Ein Fink sang sein morgendliches Lied und das Mädchen lauschte ihm gern. Sanfter Wind streichelte ihr dunkles Haar. Nur noch ein paar Schritte und sie würde erblicken, was ihr Herz so sehr erflehte zu sehen. Sie kniete sich nieder und sah nach unten. Das Mädchen hoffte im Spiegel des Wassers ihr Antlitz zu erkennen, jetzt hier, und jetzt – Swinda.
Lautlos verließ ich das Haus. Die Sonne kletterte blinzelnd den Horizont empor, als ich Swinda beobachtete. Im ersten Sonnenlicht konnte ich die glitzernden Blasen auf den Gräsern funkeln sehen. Nach Tausendblatt, das gerade seine Blüten öffnete, duftete das Wasser. Meinem Ziel entgegen strömte ich fröhlich in die nasse Wiese hinein, bis zum Fluß. Ich lauschte der Schmerle gern, die ihr morgendliches Lied sang. Gestreichelt von einer sanften Briese wurde mein Haar goldblond in der Sonne. Was mein Herz so sehr erflehte zu sehen, würde ich nach nur ein paar Zügen erblicken. Ich kniete mich nieder und sah nach unten. Ihr Antlitz im Spiegel des Wassers zu erkennen hoffte ich, die Frau, jetzt hier, und jetzt – Swinda. Die innigen Blicke trafen sich. Die lächelnden Lippen der Liebenden berührten zärtlich die Wasseroberfläche und fanden verlangend zueinander. Endlich vereint im Spiegel des Wassers.