in
 
gofeminin.tvModeBeautyStarsLuxusHochzeitMama
& co
LiebePsychologieTestsHoroskopFitnessGesundheitKochenKulturFrauen
heute
ForumAlbenBlogsVideosNachrichtenGrußkartenSpiele
Blogs:
Home Blogs
Meinen Blog erstellen
Schreiben/Verändern
Der goFeminin Team-BLOG
Hilfe
Die Tops:
Die Top 100
Die Aktivsten
Die am meisten Kommentierten
Die zuletzt Bearbeiteten
Die Beliebtesten
Die Video-Blogs
Alle Blogs
Infos Blog:Titel:
Brustverkleinerung - Kostenübernahme - MDK


Von: chili85
chili85

Beschreibung:
Hallo,

ich bin 24 Jahre alt und strebe eine Brustverkleinerung/-anpassung/straffung an.

Meine Geschichte (vielleicht erkennt sich der eine oder andere darin wieder):

Meine linke Brust passt eigentlich gut in ein 70 E Körbchen aber meine rechte Brust bräuchte eigentlich ein 70 G Körbchen. Momentan trage ich 70 F und ich kann die Asymmetrie ganz gut kaschieren. Ich bin 160 cm groß und wiege ca. 65 kg (+/- 3) ;-)

Ich habe schon früh eine große Brust gehabt. Es fing bei mir schon in der 3./4. Klasse an und in der 5. Klasse hatte ich schon ein B Körbchen und als ich 13 war schon ein D Körbchen, mit 16/17 ein E Körbchen und schlussendlich mit 20 ein F/G Körbchen.

Jahrelang habe ich darunter gelitten. Vor allem psychisch aber auch mit Nackenschmerzen und Verspannungen hatte ich genug zu tun. Immer wieder habe ich starke Kopfschmerzen mit Übelkeit und früher auch häufigem Erbrechen gehabt. Ich dachte das hat jeder mal aber irgendwann vor allem als ich dann ab 2004 gearbeitet habe, habe ich dann gemerkt, dass es nicht bei jedem so ist. Eigentlich nur bei mir. Immer wieder mindestens 1 mal im Quartal hatte ich richtige Anfälle wo gar nichts mehr ging und ich ab 5 (nach der Arbeit durch die ich mich gequält habe) dann nur noch im Bett lag und um 4 Uhr morgens war es dann erst ETWAS besser. Das waren aber immer nur so Eintagsfliegen .. höchstens zwei Tage hintereinander hatte ich starke Schwierigkeiten. Deswegen bin ich dafür nicht zum Arzt gegangen.



Mai 12
MDMDFSS
  123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031     
Ansicht
Brustverkleinerung - Kostenübernahme - MDK : Auflistung der Einträge nur mit ihren Titeln
Brustverkleinerung - Kostenübernahme - MDK : Vollständige Liste der Einträge ohne Kommentare
Brustverkleinerung - Kostenübernahme - MDK : Detail eines vollständigen Eintrags mit Kommentaren
Neuste Posts:
Operation - Brustverkleinerung - Dr. Yousef
Brustverkleinerung - Krankenkasse - MDK - Kopfschmerzen
Aktion!
Grand jeu-concours dans le blog de l’équipe  Fragen, Meinungen, Anregungen... Wir freuen uns auf Sie in unserem Team-Blog!
 Brustverkleinerung - Kostenübernahme - MDK 
Operation - Brustverkleinerung - Dr. YousefErstellt am 25. Februar um 10:17 
Hallo,

und ufff... es ist jetzt schon eine ganze Weile vergangen und nun wollte ich meine Geschichte über meine Brustverkleinerung doch auch noch zum Abschluss bringen. :)

Meine Brustverkleinerung wurde am 19. April 2010 von Dr. Yousef aus Recklinghausen durchgeführt.

Es ist jetzt also fast ein Jahr her und ich muss sagen, dass Dr. Yousef großartige Leistung erbracht hat, auf die er sehr, sehr stolz ist :) und das auch wirklich sein kann!!! Das Ergebnis ist super schön geworden und es gab auch keine Komplikationen! Der Mann ist hervorragend und wirklich stolz auf dass was er leistet! Das ist sehr süß mit anzusehen! :))) Er will es einfach gut und schön hinbekommen... ich denke er ist ein wahrer Perfektionist! Kein Job.. eine Berufung für ihn! Ich kann ihn wirklich nur empfehlen!!!!!!!

Meine Geschichte:

An dem Donnerstag, 15.04.2010 vor der OP wurde mir Blut abgenommen und ich hatte noch ein Vorgespräch mit Dr. Yousef, indem ich ihm genau meine Wünche und Ziele erklärte. Ich war etwas nervös geworden, da ich mich auch noch mit mir identifizieren wollte. Und zu mir gehören halt KEINE kleinen Brüste. Also hab ich ihm nahegelegt, die Brüste doch nicht zuuu klein zu machen aber halt so, dass sie mir auch keine Beschwerden mehr bereiten.

Er hat dies umgesetzt - das Ergebnis - PERFEKT!

Nach dem Gespräch war ich auch noch beim Narkosearzt und bei der Station, um mich anzumelden und mein Essen auszusuchen. ;-)

Ich war etwas aufgeregt, es war meine erste große Narkose und Operation. Jeder wollte mir Geschichten über deren Operationen erzählen, auch die, die gar nicht wussten worum es bei der OP bei mir überhaupt ging. Ich wollte das alles gar nicht hören und habe mich nicht darüber unterhalten. Das hätte mich nur wahnsinnig gemacht und um ehrlich zu sein habe ich meinem damaligen Freund, der immer bei mir war und sich wirklich schön um mich gekümmert hat, den Wisch mit den Risiken gegeben und gefragt, ob das so ok ist und ich den unterschreiben kann!? :D Ich wollte nicht wissen was so passieren kann. Von daher habe ich das auch unwissend durchgezogen und mir nicht zu viele Gedanken gemacht. Also die Aufregung hielt sich wirklich gut in Grenzen. Bis Sonntagabend um 22:00 Uhr durfte ich noch essen, danach nichts mehr.

Am nächsten morgen war ich dann im Krankenhaus und habe mich angemeldet. Auf der Station in einem Dreibettzimmer habe ich mit meinem damaligen Freund gewartet. Ein anderes Pärchen war auch in dem Zimmer. Da ging es wohl um Hautreduktion am Rücken. Die Dame war schon häufiger da, weil sie sehr viel abenommen hatte. ;-)

Dr. Yousef holte uns gemeinsam von der Station ab und wir gingen in seine Praxis. Die Dame war als erstes dran.. dann ich.. ich war aufgeregt! Er hat alles ausgemessen und bemalt. Ich stand vor ihm und mir wurde schwindelig. Ich musste mich hinlegen.... und musste weinen... richtig weinen! Es war weniger die Angst vor der OP als die Veränderung die an mir stattfinden sollte!!! DAS WAR ICH... um die 15 Jahre lang mit diesen Brüsten! ...... das war mein Leben... und das war mein einziger Zusammenbruch.. und jetzt mit so einem Abstand kommen mir immer noch die Tränen! Es ist meine Vergangenheit und die gehört zu mir und die ist nicht schön gewesen! ... ich darf darüber traurig sein... aber jetzt sollten bessere Zeiten kommen. Ich hatte mich einigermaßen wieder gefasst und er musste zu Ende malen was nur im stehen funktionierte. Das war sehr anstrengend und ich war froh, als ich wieder auf das Zimmer gehen konnte. Meine Bettnachbarin war vor mir dran und wurde abgeholt. Ich habe eine Beruhigungstablette genommen... und dann wurde es lustig ;-) .. ich IDIOT habe nach der Tablette erst versucht mich umzuziehen.... :D ... das hat NICHT funktioniert! Diese Trombosestrümpfe!!! .. Das Nachthemd?! Wie rum soll ich es anziehen!?!?!? Er muss doch vorne operieren :D hahahaah.. Netzhöschen .. das ging noch so! aber der Rest!?!??! Mein damaliger Freund musste mir helfen! :D XD ich kam überhaupt nicht mehr zurecht.. mir war auch noch so dusselig von der Tablette und musste soooo lachen!!! Das war wirklich lustig und kann ich nur empfehlen! :D ... kleiner tip für nen trip :D

Danach musste ich noch etwas warten und habe mich lieber mal ins Bett gelegt. Richtig beruhigt kam ich mir eigentlich nicht vor. Ich war immer noch etwas aufgeregt aber irgendwo war auch so eine "Scheißegal-Einstellung" in mir! Dann wurde ich im Bett durchs Krankenhaus geführt und kam in dem "Aufwachraum?" und musste auf eine kalte Liege und bekam ein Gelkissen unter dem Kopf. Danach wurde ich in ein kleines Zimmer gebracht wo so eine bekloppte Schwester meine Ader fast zum platzen gebracht hätte. Ich dachte ich stand im Wald!!! An meiner linken Hand waren so schon gut genug die Adern zu erkennen. Darunter eine große... die Hand nach unten gehalten... und sie klopfte dagegen... danach wurde die Ader nicht größer aber der Schmerz! Die hat gar nicht mehr aufgehört zu klopfen... das war ein bisschen überflüssig und das tat wirklich am meisten von der ganzen Aktion weh!!! Der Wahnsinn! Danach kam ich in den Op Raum und bald habe ich auch schon geschlafen. Zack war ich weg.... danach bin ich kurz aufgewacht und es war alles verschwommen .. viele um mich herum und direkt.... zack war ich wieder weg.... danach bin ich im Aufwachraum aufgewacht! Und ich habe sooooo gejammmert!!! Ich lag in der Mitte.. ich glaube links und rechts war jeweils ein Mann und einer der aufgepasst hatte. Dem habe ich sooo viel erzählt und die anderen beiden waren nur am schlafen ... da wollte er, dass die mal etwas munterer werden und ich war ihm zu munter. Ich wollte direkt aufstehen und er mich immer wieder runtergedrückt! :D XD ... und ich: "Meeeeiiiiin HAAALS! .... das tut sooooo wehhhh ... auuuuuuuuuuuu !!!" :D hahhahaah.. ich muss den Mann so genervt haben wie sonst keiner! Irgendwann wurde ich dann abgeholt endlich abgeholt.. mir war soooo langweilig!!! und er war auch froh und meinte zu den Schwestern, dass ich schon ordentlich rumgetunrt habe und die haben das gar nicht verstehen können. Aber Theater habe ich wohl schon gemacht bevor ich richtig aufgewacht bin! :D Die konnten mich gar nicht beruhigen! :D und ich könnt mich kaputt lachen darüber!!!

Auf dem Weg zum Zimmer hab ich dann die Schwestern ordentlich genervt und denen wer weiß was erzählt! Ich weiß nur, dass ich ununterbrochen gelabert habe und im Zimmer angekommen musste ich dringend pinkeln! Zumindest hatte ich das Gefühl.. mir wurde eine Pfanne gegeben und es klappte einfach nicht... dann habe ich stundenlang davon erzählt und auf der Toilette hatte mir eine Schwester geholfen und es klappte immer noch nicht und ich habe nuuuuur davon erzählt und nicht geschlafen .. ich war aufgedreht wollte meine Familie da haben und habe gelabert.. gelabert ... gelabert!

Ich hatte dann Besuch von 14-19 h und bin bis dahin nicht einmal eingeschlafen. Ich war erschöpft und aufgekratzt zugleich.
Abends durfte ich wohl auch schon wieder normal essen aber ich hatte überhaupt keinen Apetit. Ich habe dann nur etwas Brühe gelöffelt und musste eine große Antibiotika Tablette nehmen. Die war ekelig aber ich musste sie während des Krankenhausaufenthalts morgens und abends nehmen. Meine Bettnachbarin wurde gegen Abend bereits entlassen und mein Besuch ging gegen 19 h und dann bin ich endlich eingeschlafen... gegen 22 h aber wieder aufgewacht. Die Nachtschwester schaute nach dem rechten. Sie hat gefragt ob ich noch Schmerzmittel über den Tropf benötige aber das brauchte ich wirklich nicht. Mir ging es von den Schmerzen her wirklich nicht sehr schlecht jedoch war mir übel geworden und ich habe etwas gegen die Übelkeit eingenommen. Die erste Nacht war anstrengend.. ich habe schlecht geschlafen und bin immer wieder aufgewacht. Ich durfte nicht ganz gerade liegen.. und meinen Oberkörper nicht beanspruchen. Morgens bin ich langsam aufgestanden und habe mich geschminkt und gefrühstückt. Duschen durfte ich mich leider nicht während des Krankenhausaufenthalts! :( Irgendwann kam man mich abholen um in die Praxis zu gehen. Die Dame war ganz erstaunt dass ich schon auf den Beinen war und ich jetzt auch wieder aussah wie ein Mensch = Schminke :D dann hat sie mich gefragt was denn mit mir los gewesen wär?! Ich hätte nur rumgeschrien und geweint direkt nach der OP aber davon weiß ich wirklich gar nichts mehr. Da muss mein Unterbewusstsein die Führung übernommen haben und das gibt immer Theater :D

In der Praxis angekommen wurde ich herzlich von Dr. Yousef in Empfang genommen und wir haben uns das vorläufige Ergebnis angeschaut. Es sah ziemlich zusammengestückelt aus aber ich war vollkommen zufrieden aber auch ziemlich gespannt wie das Endergebnis irgendwann aussehen wird. :))) Zunächst hatte ich aber Fäden und ein paar blaue Flecken, die sich aber wirklich in Grenzen hielten da hab ich schon von ganz anderen Sachen nach so einer OP gehört. Die Drainagen wurden auch schon gezogen... das tat überhaupt kein Stück weh und es lief nichts nach. Danach habe ich Pflaster und einen speziellen BH bekommen der alles schön stramm hielt. Damit konnte ich mich schon besser bewegen als mit dem dicken Verband. Man hat wohl aber generell einen Hang dazu sehr krumm zu laufen und irgendwie ist die Angst in einem drin dass da irgendwas runter fallen könnte. Aber Vorsicht ist auch besser als Nachsicht... also lieber etwas vorsichtiger damit umgehen und nicht zu viel machen und bewegen als hinterher Probleme zu bekommen. Damit bin ich zumindest sehr gut gefahren und hatte keinerlei Probleme beim Heilungsprozess.

Mein Krankenhausaufenthalt ging bis Mittwoch... in der Zeit musste ich diese großen Antibiotika Tabletten zu mir nehmen, die auch immer wieder Übelkeit hervorriefen egal wieviel ich vorher gegessen habe. Jedes mal wurde mir nach ein paar Stunden schlecht und ich musste etwas gegen die Übelkeit einnehmen... ansonsten war der Aufenthalt doch sehr angenehm entsprechend der Umstände!

Am Mittwoch wurde ich dann abgeholt und habe die ersten 2 Wochen bei meinen Eltern verbracht, somit brauchte ich mich im Grunde um nichts zu kümmern. Es ist erstaunlich was einem dann dabei erst auffält wobei man seine Brustmuskeln beansprucht und wie oft man seine Arme eigentlich heben will. :D Selbst das Glas aus dem Schrank konnte ich nicht nehmen... ich stand davor und dachte mir .. neeee das funktioniert nicht :D ... oder umziehen ... waschen ... HAARE WASCHEN ganz ganz unmöglich :D naja aber die Zeit ging auch vorbei.. Mittwoch wurde ich also entlassen und Freitag musste ich schon zum Pflaster wechseln in die Praxis .. mir ging es schon erstaunlich gut bis Freitag :D .. nach dem Pflasterwechsel hab ich mich auch viel frischer gefühlt was sich jedoch später total umkehrte!!! Dann ging es mir überhaupt nicht mehr gut.. ich war sehr erschöpft und hatte etwas Fieber immer gegen Abend... so ging es mir dann immer wieder. Erst wieder besser und dann nach dem Praxisbesuch wieder schlechter ... aber im Großen und Ganzen wurde es immer besser und nach zwei Wochen war ich wieder Zuhause und konnte eingeschränkt schon ein paar Sachen machen aber habe mich auch noch nicht richtig getraut. Manchmal hatte ich etwas Kreislaufprobleme aber ansonsten ging es mir gut und in der 5. Woche nach der OP konnte ich auch schon wieder arbeiten gehen. Regelmäßige Besuche in der Praxis standen an und Dokumentation über Fotografie vom Chirurgen. Es verlief alles reibungslos, bis später ab und an etwas Wundflüssigkeit austritt an den Narben. Das sah dann aus wie ein Pickel aber war nichts gefährliches nachdem ich es einmal mit Dr. Yousef besprochen habe, wusste ich damit umzugehen. Im September bin ich nach Spanien geflogen und hatte dort 2 Wochen Urlaub. Direkt danach hatte ich wieder einen regulären Termin bei Dr. Yousef. Dieser wäre dann aber eh notwendig gewesen weil mir direkt nach dem Urlaub die rechte Brust so wehtat dass jede Berührung schmerzte und ich eine rote Stelle über der Brustwarze entdecken konnte... diese Stelle wurde auch dicker und Dr. Yousef erklärte mir, dass das wahrscheinlich eine innere Entzündung sei. Er musste gucken ob da Eiter austritt. Also musste ich mich hinlegen und er hat in die Stelle gestochen und quasie ausgedrückt. Er hatte recht ..denn es trat Eiter aus.. also musste ich wieder in kurzen Abständen vorbei kommen um das behandeln zu lassen ... auch Antibiotika musste ich wieder zu mir nehmen. Das ist aber auch das einzig nennenswerte was mir in der Zeit passiert ist. Ansonsten verlief alles bisher reinbungslos ich und bereue nichts. Ich bin glücklich und zufrieden.. es sieht toll aus und die Narben stören mich ehrlich gesagt auch nicht wesentlich... es sieht im jeden Fall viel viel besser aus als vorher!!! :)))

Brustverkleinerung - Krankenkasse - MDK - KopfschmerzenErstellt am 12. Februar um 11:46 
Hallo,
ich bin 24 Jahre alt und strebe eine Brustverkleinerung/-anpassung/straffung an.
Meine Geschichte:
(vielleicht erkennt sich der eine oder andere darin wieder oder jemand findet Hilfe und Mut darin)
Meine linke Brust passt eigentlich gut in ein 70 E Körbchen aber meine rechte Brust bräuchte eigentlich ein 70 G Körbchen. Momentan trage ich 70 F und ich kann die Asymmetrie ganz gut kaschieren. Ich bin 160 cm groß und wiege ca. 65 kg (+/- 3) ;-)
Ich habe schon früh eine große Brust gehabt. Es fing bei mir schon in der 3./4. Klasse an und in der 5. Klasse hatte ich schon ein B Körbchen und als ich 13 war schon ein D Körbchen, mit 16/17 ein E Körbchen und schlussendlich mit 20 ein F/G Körbchen.
Jahrelang habe ich darunter gelitten. Vor allem psychisch aber auch mit Nackenschmerzen und Verspannungen hatte ich genug zu tun. Immer wieder habe ich starke Kopfschmerzen mit Übelkeit und früher auch häufigem Erbrechen gehabt. Ich dachte das hat jeder mal aber irgendwann vor allem als ich dann ab 2004 gearbeitet habe, habe ich dann gemerkt, dass es nicht bei jedem so ist. Eigentlich nur bei mir. Immer wieder mindestens 1 mal im Quartal hatte ich richtige Anfälle wo gar nichts mehr ging und ich ab 5 (nach der Arbeit durch die ich mich gequält habe) dann nur noch im Bett lag und um 4 Uhr morgens war es dann erst ETWAS besser. Das waren aber immer nur so Eintagsfliegen .. höchstens zwei Tage hintereinander hatte ich starke Schwierigkeiten. Deswegen bin ich dafür nicht zum Arzt gegangen.
Seit dem 1. Dezember 2008 leide ich jedoch unter täglichen Kopfschmerzen. Die ersten drei Wochen konnte ich auch nicht arbeiten gehen, so stark waren die Schmerzen.. ich konnte mich kaum rühren. Bis zum Februar 2009 hatte ich 4 Orthopäden besucht und erst der 4. wollte mir "selbstverständlich" Krankengymnastik verschreiben. Das wäre das erste was er machen würde meinte er und konnte nicht verstehen, dass die anderen Orthopäden vorher nicht reagiert haben.
Seitdem bin ich wöchtenlich am trainieren. 3 x 6 Wochen Krankengymnastik. Es wurde etwas besser. Danach ab Sommer 2008 bin ich in Rehasport gegangen und bin 1-2 die Woche in einem Wirbelsäulengymnastikkurs und zusätzlich im Fitnessstudio angemeldet. In meiner restlichen Freizeit versuche ich mich auch mehr zu bewegen und mehr Sport in meine Freizeit zu bringen. Dennoch habe ich immer noch tägliche Kopfschmerzen, die auch immer wieder unerträglich werden.
Ich war im Herbst 2009 dann beim 5. Orthopäden, der mich mehr untersucht hat als alle 4 anderen zusammen. Der hat mir auch Ostheopathie und Stoßwellentherapie angeboten. Ich habe es in Anspruch genommen und musste aus privater Kasse 40 € pro Sitzung (1x die Woche) bezahlen. Das habe ich 3 x gemacht und es war wirklich so, dass ich ein paar Tage OHNE Kopfschmerzen war. Das war schon ein ganz anderes Gefühl. Man war voller Elan und ich hatte Lust auf ALLES. Das hielt aber wirklich leider nur ein paar Tage an. Und immer jede Woche 40 € zu zahlen ist auch nicht das Wahre. Nur damit es einem NORMAL ergeht!
Er stellte jedoch auch endlich eine ordentliche Diagnose und führte meine Probleme auch auf meinen zu großen Busen zurück. Auch der bisher fehlende Sport und mein Bürojob würden ihr Übriges tun. Aber auf meine Anfrage, ob er eine Brustverkleinerung befürworten würde, hat er mir ein Attest für die Krankenkasse geschrieben.
Ich habe die Krankenkasse angerufen und mich über eine Brustverkleinerung informiert. Mir wurde gesagt, dass ich auf jeden Fall ein Attest bzw. eine Befürwortung von einem Orthopäden bräuchte und ich müssste einen passenden plastischen Chirurgen mit Kassenzulassung finden, der von mir Bilder macht und auch eine Befürwortung schreibt.
Ich habe einige Zeit nach einem passenden Chirurgen gesucht... vor allem mit Kassenzulassung und habe dann über einen besonders guten und ausführlichen Beitrag hier im Forum über einen Chirurgen in Recklinghausen gelesen.
Am 14. Januar 2010 hatte ich dann einen Termin bei Dr. Yousef in Recklinghausen gehabt. Er sah mich an und meinte, wenn er mich jetzt so sieht würde er keine Brustverkleinerung befürworten. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich 70 F habe und dann staunte er, dass ich es so gut kaschieren kann. Jedoch ist ein 70 F ja nicht gleich 90 F... da ist das Körbchen ja auch gleich viel größer.
Als er sich es genau angeschaut hat und ich ohne BH vor ihm stand hat er mein Problem direkt erkannt und hat auch Bilder von mir gemacht. Jedoch zeigte er mir auch Bilder von Frauen bei denen die Verkleinerungen von den Krankenkassen abgelehnt wurden und die hingen wirklich bis unterm Bauchnabel. So viel dazu sagt er und stellte mir klar, dass es nicht unbedingt ganz einfach wird und wir die Asymmetrie die sehr ausgeprägt ist (war mir vorher gar nicht so klar und war ganz erschrocken als ich die Bilder von mir gesehen habe!) in den Vordergrund stellen werden. Er machte mir Hoffnungen! Er war wirklich sehr lieb und kam mir sehr sympathisch rüber.
Nach einer Woche kam seine Befürwortung mit den Bildern per Post. Ich habe ein Schreiben an meine Krankenkasse zur Vorlage beim MDK geschickt und meine Situation aus meiner Sicht kurz zusammengefasst und die beiden Befürwortungen mit den Bildern in dem Umschlag getan. Unverzüglich habe ich das Schreiben losgeschickt und kurz darauf kam ein Schreiben von meiner KK in dem stand, dass ich dann und dann zum MDK sollte. Das war mir jedoch zu kurzfristig und hab es zwei Wochen nach hinten verschoben, so dass ich auch keine Probleme mit der Arbeit bekommen habe.
Am 12.02. 2010 war der Termin und ich muss sagen, dass ich zu Anfang der Geschichte ganz optimistisch war.. eigentlich zu optimistisch. Je näher der Termin kam, desto negativer wurde meine Einstellung und Erwartung gegenüber dem MDK. Schlussendlich habe ich heute mit keiner oder einer schlechten Antwort gerechnet.
Als ich da war wurde ich erst über meine Situation und Entwicklung gefragt. Dies habe ich wie oben beschrieben erklärt.
Dann wurde ich gewogen und gemessen... heute morgen wog ich 66,8. Dann sollte ich den BH ausziehen und sie hat alles mögliche abgemessen. Dann wurd die Brust gewogen indem ich mich auf die Waage gestellt habe und sie die Brust angehoben hat. Die rechte Brust wiegt ungefähr 800 g und die linke knapp 1 kg.
Auch meine Verspannungen wurden überprüft und sie hat meinen Rücken gut abgetastet und die meisten Schmerzpunkte gefunden. Auch meine Bewegungseinschränkung und die Dysbalance hat sie bestätigen können.
Schlussendlich meinte sie, dass es ein grenzwertiger Fall ist, da ich schon so "ALT" wäre! Sie meinte, wenn ich 20 Jahre wäre würde sie auf jeden Fall genehmigen. Wäre ich jedoch ein paar Jahre älter hätte sie definitv abgelehnt. Da war ich baff! Ich dachte es wäre genau umgekehrt. Sie fände es aber gemein, wenn ich jetzt nur weil ich etwas länger gewartet habe als andere ein NEIN bekäme. Nach dem Motto: Erwachsene müssen mit so einer Belastung zurecht kommen.
Sie lag ihr Augenmerk darauf, dass ich so früh eine so große Brust hatte und die Entwicklung einfach nicht normal gelaufen ist. Das war der ausschlaggebende Punkt!
Ich werde demnächst Weiteres berichten. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich so ausführliche Berichte von anderen gelesen habe. Vor allem, die die einem Mut machen können! Ich hoffe, dass ich jemandem auch Mut machen kann und mit meiner Geschichte weiterhelfen konnte.
Nun wurde die Befürwortung vom MDK an meine KK geschickt und die haben mich am 22.02.2010 angerufen und eine mündliche Genehmigung erteilt. Wenn ich mich für einen Chirurgen entschieden habe, werden sie mir das Schreiben zuschicken. An dem Donnerstag darauf, also der 25.02.2010 hatte ich einen weiteren Termin bei Dr. Yousef. Ich habe ihn alles gefragt was ich wissen wollte und er hat mir auch alles zielgerade beantwortet. Jedoch hat er mir von sich selber aus nichts Näheres erklären wollen. Das fand ich wirklich schade! Nun habe ich mich dennoch entschlossen mich von Dr. Yousef operieren zu lassen. Der Termin ist am 19. April 2010. Vorbesprechung wird am 15. April 2010 mit Dr. Yousef und dem Narkosearzt stattfinden.
Am 01.03.2010 habe ich die schriftliche Genehmigung von der KK erhalten.
Kommentare ansehen (1)

Zurück zur Blog-Liste



###
Top Profile

teddybaer73

tom1488
Top Blogs

Meine kleine welt
lalunafee

Erotische ...
herbstblume6


Copyright © 1999-2012 
Spezial Küche : Rezepte von A bis Z, nach Herkunft, Zubereitungszeit, und Kategorie geordnet.
Kontakt: Impressum -