Die WSPA International kooperierte kürzlich mit dem
National Greographic Kids Magazin (Webseite in englischer Sprache) für eine Spezial-Ausgabe zum Thema Ozean. Ziel ist es, junge Tierliebhaber über die Situation der Schildkröten innerhalb unserer globalen Wildtier-Kampagne aufzuklären.
Schildkröten weltweit
Es gibt weltweit sieben verschiedene Arten Schildkröten: die Unechte Karettschildkröte, die Echte Karettschildkröte, die Grüne Meeresschildkröte, die Lederrückenschildkröte, die Karibische Bastardschildkröte, die Olive Bastardschildkröte und die Wallriffschildkröte.
Alle sieben Arten sind durch das
Washingtoner Artschutzabkommen (International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, CITES) geschützt. Dies ist ein Abkommen zwischen Regierungen mit dem Ziel der Kontrolle des internationalen Handels mit Wilditeren und Pflanzen, so dass ihr Überleben nicht gefährdet wird.
Der WSPA-Beauftragte für die Wildtier-Kampagne Dr. Neil D’Cruze möchte auf die größte Gefahr für Schildkröten aufmerksam machen: „Unglücklicherweise sind es wir Menschen! Ungefähr 250.000 Schildkröten werden jedes Jahr durch den Menschen gefangen, verletzt oder getötet.“
Aber wir können laut Dr. D’Cruze auch Positives bewirken: „Wir können den Schildkröten auch helfen. Es gibt eine Menge, was Kinder und Erwachsene für den Schutz der Schildkröten tun können: Wir können zum Beispiel als Freiwillige die Strände aufräumen und herumliegenden Plastik-Müll entfernen.“
Im Video (englische Sprache) erklärt Dr. D’Cruze den Einfluss, den wir Menschen auf Meeresschildkröten haben:
Wie hilft die WSPA den Schildkröten?
Innerhalb der
Kampagne für den weltweiten Tierschutz kämpft die WSPA aktiv gegen den globalen Handel mit Wildtieren. Jüngere Studien zeigen, dass der Handel mit Wildtieren ca. 7,8 – 10 Millionen US Dollar einbringt und eng mit Drogenkartellen, organisiertem Verbrechen und Terrorismus verbunden ist.
Kürzlich haben mehr als 11.000 Unterstützer der WSPA UK eine
um den Polizisten eine auf Wildtiere spezialisierte Ausbildung zu gewährleisten und die Arbeit in der Bekämpfung von Verbrechen an Wildtieren effizienter zu gestalten. Die Verbrechensbekämpfung stärkt Recht und Ordnung in London und macht es gleichzeitig sicherer für Mensch und Tier.
Durch Ihre Unterstützung kann sich die WSPA auch weiterhin auf globaler Ebene aktiv für den Tierschutz von Tieren und Schildkröten einsetzen.
Weitere Infos zum Thema Tierschutz findet ihr >>HIER
Wenn Katastrophen hereinbrechen, bleibt oft nichts, wie es mal war. So auch bei der Überschwemmung Anfang des Jahres in Brasilien. Mit einem Mal stand eine ganze Region unter Wasser. Fast 10.000 Menschen mussten fliehen - zurück blieben die Tiere.
"Es ist furchtbar, wie hilflos Tiere in so einer Situation sind", erzählte Dr. Juan Carlos Murillo vom WSPA-Rettungsteam. "Da war diese Hündin, und wir haben es einfach nicht geschafft, sie aus den Trümmern wegzulocken. Später erfuhren wir: In den Fluten hatte sie ihre neugeborenen Welpen verloren und weigerte sich deshalb, ihr Zuhause zu verlassen. Solche Geschichten lassen keinen von uns unberührt."
Rettung für die Tiere
In Brasilien waren vor allem Haustiere wie Hunde und Katzen betroffen. Viele wurden durch das Chaos von ihren Besitzern getrennt oder mussten zurückbleiben, als die Einwohner hastig evakuiert wurden.
Gemeinsam mit den Tierärzten vor Ort bauten unsere Rettungsteam Notunterkünfte und kümmerten sich um die verwundeten Vierbeiner. Doch zu einer effektiven Katastrophenhilfe gehört noch mehr.
Mehr, als nur erste Nothilfe
Häufig zieht eine Katastrophe die nächste nach sich - wenn beispielsweise durch Hochwasser Krankheiten und Seuchen ausbrechen. Deswegen ist auch unsere Arbeit nach der unmittelbaren Katastrophe so wichtig.
In Brasilien zum Beispiel strahlten wir über viele Sender Radiospots aus. Darin gaben wir die den zurückkehrenden Haustierbesitzern praktische Tipps, wie sie ihre Tiere vor den anhaltenden Fluten schützen können, damit diese nicht krank werden.
Zukünftiges Unglück vermeiden
In Regionen, die immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht werden, leisten wir wichtige Präventivarbeit. Dort zeigen wir den Besitzern vorab, wie sie ihren Tieren im Falle einer Katastrophe das Leben retten können: Wo ist die sicherste Stelle, um zukünftig bei Überflutungen die Viehherden hinzutreiben? Was benötigen Schafe bei plötzlichen Kälteeinbrüchen, damit sie die hohen Minusgrade überleben?
Die WSPA Welttierschutzgesellschaft ist die einzige internationale Organisation mit einem hauptberuflichen Rettungsteam, speziell dafür ausgebildet, in Katastrophenfällen Tiere zu retten. Allein im letzten Jahr konnten wir in 15 Noteinsätzen mehr als eine viertel Million Tiere retten.
Helfen Sie uns, den Tieren zu helfen
Auch jetzt ist es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Naturkatastrophe einbricht und uns allen den Atem nimmt. Das wird der Augenblick sein, in dem die Tiere uns am dringendsten brauchen.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es uns, vorbereitet zu sein.
Bitte warten Sie nicht, bis die nächste Katastrophe einbricht. Bitte spenden Sie noch heute!
Ich danke Ihnen.
Ihre Bettina C. Praetorius Geschäftsführerin
Erfahren Sie mehr über unsere Erfahrungen in der Katastrophenhilfe
Vereinte Nationen, New York: Heute Mittag um 12 Uhr Ortszeit hat die WSPA rund 110.000 Unterschriften der Kampagne „Tierschutz ist Zukunft“ an die leitenden Koordinatoren der UN-Konferenz Rio+20, Elizabeth Thomson und Brice Lalonde, übergeben.
Keine nachhaltige Zukunft ohne einen Wandel in der Nutztierhaltung
Bei dem im Juni stattfindenden internationalen Gipfeltreffen in Brasilien kommen Regierungen und zivilgesellschaftliche Vertreter zusammen, um die globale Nachhaltigkeit zu fördern. Mit der Unterschriftenaktion „Tierschutz ist Zukunft“ fordern Tierfreunde auf der ganzen Welt, dass die UN-Konferenz Rio+20 (Webseite in englischer Sprache) auch das Wohl der Tiere im Fokus hat und sich die Lebensbedingungen von Milliarden Nutztieren verbessern. Mensch, Tier und Umwelt sind betroffen
Jeden Tag leiden Milliarden Kühe, Schweine, Hühner und Schafe in der industriellen Tierhaltung größte Qualen. Sie können sich kaum bewegen, spüren nie die Sonne auf ihrem Fell oder Gefieder und haben noch nie frische Luft geatmet. Während die Nachfrage nach tierischen Produkten in vielen Ländern rasant zunimmt, steigt durch erhöhte Emissionen auch die gesundheitliche Belastung der Menschen. Boden, Luft und Wasser werden verschmutzt.
„Wir freuen uns riesig, dass rund 110.000 Menschen unsere Forderung für eine tiergerechte Zukunft unterstützen.“, sagt Bettina C. Praetorius, Geschäftsführerin der WSPA Welttierschutzgesellschaft. „Der humane Umgang mit Tieren muss auf die Agenda der UN-Konferenz Rio+20 kommen.“ „Die große Unterstützung für die Durchsetzung humaner und nachhaltiger Praktiken in der Landwirtschaft ermutigt uns sehr,“ sagt Brice Lalonde, leitender Koordinator der UN-Konferenz Rio+20. „Die Lebensmittelsicherheit und nachhaltige Landwirtschaft gehören zu den Prioritäten auf der Rio+20-Agenda.“ Fünf Punkte für eine bessere Zukunft
Bereits im Vorfeld zur Konferenz Rio+20 organisiert die WSPA zahlreiche Expertentreffen für Vertreter der Vereinten Nationen, Regierungen und der Landwirtschaftsindustrie. Hier werden Fallbeispiele gezeigt, die beweisen, dass eine tiergerechte Landwirtschaft nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die menschliche Gesundheit schützt. Sie ist damit eine echte Alternative zur industriellen Tierproduktion.
In einem Fünf-Punkte-Plan (PDF in englischer Sprache) bittet die WSPA die Vereinten Nationen ausdrücklich eine humane und nachhaltige Form der Landwirtschaft zu unterstützen.
Weitere Informationen zum Thema Tierschutz findet ihr >>HIER
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Wie wir bereits vor einigen Wochen berichtet haben, leistet unser Katastrophenhilfeteam in Minas Gerais, Brasilien, immer noch harte Arbeit, um mehr als 3500 Tieren nach Überschwemmungen und Erdrutschen zu helfen. Durch Verteilungszentren hat unser Netzwerk aus Freiwilligen erfolgreich Soforthilfe mit Futter und tierärztlicher Versorgung für Tausende von Tieren geleistet. Darüber hinaus wurde Informationsmaterial an Haustierbesitzer verteilt. Darin werden diese aufgeklärt, wie sie ihre Tiere im Angesicht einer neuen Katastrophe vorbereiten und schützen können. Leider wird unsere Hilfe auch noch in anderen Regionen des Landes benötigt. Der Staat Acre war Ende Februar von starken Regenfällen betroffen, und 10 Städte erlitten schwere Überschwemmungen. Um den Hunderten von heimatlosen und vertriebenen Tieren zu helfen, hat die WSPA zwei Tonnen Futter und wichtige tiermedizinische Ausrüstung bereitgestellt. Die Verteilung wird aktuell durch unsere Tierärztin Dr. Flora Aymara geleitet. Unterstützt wird sie dabei von dem „Zoonosis Control Centre“ (ZCC) in Rio Branco. Das Zentrum beherbergt seit Beginn der Überschwemmungen etwa 600 Hunde und 150 Katzen in Notunterkünften. Die aktuelle Hilfe wird mehr als 2000 Tieren zu Gute kommen. Nach der Beurteilung der Lage in Chihuahua, Mexiko, hat unser Hilfsteam beschlossen, den betroffenen Farmern und Viehherden, in den von der schweren Dürre am stärksten betroffenen Gegenden, weiterhin direkte Hilfe anzubieten. Um mehr Unterstützung in den Gemeinden zu erhalten, unterstützt die WSPA das Landwirtschaftsministerium (SAGARPA). Es wurden Notfallkomitees eingerichtet, um über weitere Abhilfe- und risikoreduzierende Maßnahmen für die Region zu beraten. Zusätzlich stellt die WSPA während der Treffen Mineralblöcke bereit, um sowohl Mangelerscheinungen bei den Tieren entgegenzuwirken, als auch ihnen zu helfen, diese schweren Bedingungen zu überleben. Wir werden Sie weiterhin über unsere Hilfsfortschritte auf dem Laufenden halten.