In manchen Orten ist vieles anders als im übrigen Deutschland. Daran gewöhne ich mich langsam. Heute war ich Zeuge eines Beratungsgespräches. Es ging um eine Neugestaltung eines Gartens bei einem Neubau. Also keine Basis die erweitert werden muss sondern alles neu. Der Chef eines großen Gartenbauunternehmens fuhr mit seinem großen Mercedes vor. An diesem Ort muss alles groß sein und auch das Auto muss schon zeigen, dass man ein großes Unternehmen hat. Das aber nur kurz am Rande. Der Kunde stand vor seinem neu erbauten Haus und wartete auf die Vorschläge die kommen würden. Man begrüßte sich und stellte sich einander vor. Soweit noch alles normal. Der Unternehmer fragte nun nach den Wünschen des Kunden. Machen sie uns ein paar Vorschläge wurde darauf geantwortet. Der Unternehmen schien etwas irritiert als ob er nicht mit der Frage gerechnet hatte, demzufolge war seine Antwort: sie wissen noch nicht was sie wollen? Sie müssen aber wissen was sie wollen sonst kann ich ihnen
kein Angebot machen. Die Antwort des Kunden: Wir hatten erwartet dass sie uns einen netten Vorschlag machen. Damit war der Gartenbauunternehmen eindeutig überfordert und sagt etwas kurz: Woher soll ich wissen was ihnen gefällt? Dann machen wir unseren Garten wie dem bei unseren Nachbarn sagte der Kunde. Ja das geht, ich mache ihnen das Angebot fertig antwortete der Unternehmer. So läuft es hier und so wie ich diese Menschen hier kennengelernt habe wird das Unternehmen den Auftrag bekommen. Allerdings weiß ich jetzt auch warum es so gut wie keine schönen Gärten gibt.
Ich beobachte viele Menschen, manche betrachte ich nur kurz, manche länger. Einige von ihnen lernt man sogar etwas persönlicher kennen. Dabei vielen mir auch die unterschiedlichsten Eltern auf. Ich persönlich habe keine eigenen Kinder. Lange habe ich überlegt warum es so ist. Habe für mich die Erklärung gefunden, dass wie alles im Leben auch das einen Sinn hat. Vielleicht ist es besser dass meine Gene nicht weiter gegeben werden, vielleicht wäre ich auch einfach nur ein schlechter Vater geworden. Betrachte ich mir allerdings andere Väter, also Männer die Kinder haben, so stelle ich mir oft die Frage warum die welche haben. Sie verletzen ihre Kinder mit Worten und Taten die für immer in einem Kinderherzen bleiben. Richten Schaden an der Seele an. Manchmal sind diese Schäden nicht offensichtlich. Sie bleiben im Verborgenen ganz tief versteckt. Man sieht nur das Ergebnis wenn sie erwachsen sind. Dann ist es unerklärlich warum man so ist wie man ist, warum man zB immer auf der Suche
Väter Teil2
Dann ist es unerklärlich warum man so ist wie man ist, warum man zB immer auf der Suche nach dem Glück ist und es doch nirgendwo findet. Man weiß gar nicht was Glück ist weil man es nie kennengelernt hat und hat man es vielleicht gerade in der Hand zweifelt man irgendwann wieder daran. Man glaubt, glück ist für andere da aber man selbst hat es nicht verdient und übersieht es dabei. Diesen Kreislauf kann man nur durch eine Therapie stoppen in der man selber seine verborgenen Schäden hervor kramt. Sich damit auseinandersetzt und sie verarbeitet. Also liebe Eltern, in diesem Fall liebe Väter, wenn ihr schon Schäden anrichten müsst dann spart schön euer Geld den eure Kinder werden es für die Therapie brauchen.
Als Mann soll man drei Dinge in seinem Leben machen, einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen. Gut, einen Sohn habe ich nicht. Dafür habe ich umso mehr Häuser gebaut und noch viel mehr Bäume gepflanzt. In meinem letzten Garten ist vor 5 Jahren eine 300 Jahre alte Linde bei einem Sturm umgefallen. Jetzt musste also Ersatz her. Natürlich konnte man diesen Baum nicht einfach ersetzen. Einem Baum in der Größe und dem alter kann man nicht mehr umpflanzen. Lange musste ich nicht überlegen. Ich entschied mich für 2 Kirschbäume. Ich habe sie gekauft als sie 2,5 m hoch waren. Jahr für Jahr wurden sie immer größer. Immer mehr zu einem stattlichen Baum. Nur Früchte gab es wenige. Vielleicht waren es im letzten Jahr 5 Kirschen. Die natürlich auch sofort von den Vögeln gefressen wurden bevor sie reif waren. Ich versuchte mit den Vögeln ein abkommen zu treffen und sagte ihnen:“ lasst mir die Früchte an die ich ran komme und ihr bekommt die, die für mich zu hoch hängen. Eigentlich fair. Jetzt ist es nicht mehr mein Garten und nicht mehr meine Kirschen. Niemals werde ich eine Kirsche von meinem Baum auch mal probieren dürfen. Jetzt habe ich meinen alten Garten besucht. Beide Kirschbäume waren voll mit Früchten. Unten für mich und oben für die Vögel. Die Vögel haben sich an die Vereinbarung gehalten und so konnte ich wenigsten einmal die Kirschen probieren.
Jede Frau hat ihre Besonderheiten. Hat etwas Faszinierendes. Nicht nur die Schönheit die man auf dem ersten Blick sieht macht die Faszination aus. Nein viel mehr sind es die Kleinigkeiten. Die Art zu reden, der Blick wenn etwas Wichtiges gesagt wird, die Kopfbewegung und die Bewegung der Hände, die das gesagte verstärken können. Gerade diese verstärkende Handbewegung hat auf mich einen großen Eindruck gemacht. Mich fasziniert. Ich versuche sie zu beschreiben: Der Blick war nachdenklich, der Kopf gerade aus gerichtet, überlegend. Ein Satz wurde langsam ausgesprochen, ganz deutlich und langsam damit man die Wichtigkeit dessen ganz klar und deutlich verstehen kann. Dabei erhob sich der ganze Arm etwas, der Daumen berührte die anderen Finger. Während des letzten Wortes wurde der Arm wieder langsam gesenkt und die Fingerspitzen öffneten sich ganz weit. Die Hand hat das gesagte auf den Punkt gebracht. Das gesagte verstärkt.
Mann macht sich so seine Gedanken. Was ziehe ich an, wie verhalte ich mich, küsse ich gleich oder halte ich mich zurück, was sagt Mann als erstes? Manchmal kommt es aber trotz einer Verabredung zu einem Treffen an einem ungewöhnlicher Ort.Dann waren alle Gedanken die man sich vorher gemacht hat umsonst. Dann entscheidet das Schicksal über den Ablauf. Nehmen wir zB. eine Panne mit einem Auto. Ein schlechter Anfang. Wer möchte seine Traumfrau mitten auf der Straße im Berufsverkehr als erstes treffen? Auch nicht sonderlich romantisch. Wie schon gesagt Schicksal. Die Traumfrau die natürlich über das Missgeschick informiert wurde kommt also mit ihrem Auto zu dem ungewöhnlichen Treffpunkt. Der erste Blickkontakt aus ihrem Auto heraus, flüchtig, zaghaft und zu schnell um es genießen zu können. Auch wenn es nur Sekunden waren, bleiben diese in der Erinnerung bestehen. Schauen ob es der Richtige ist, erkennen es ist der Richtige, Freude ihn zu sehen und dies mit eine Lachen besiegeln.