Der Bundesverband Menschen für Tierrechte verfolgt langfristig das Ziel, ein Verbot der Tierdressuren und Tierhaltungen in Zirkussen zu erwirken. Wildtiere gehören in ihren natürlichen Lebensraum. Nur dort können sie so leben, wie es ihrer Art entspricht. Es gibt aus ethischer Sicht keine Rechtfertigung, sie zu Zwecken des Gelderwerbs gefangen zu halten, zu dressieren und zum Freizeitvergnügen der Menschen in der Manege vorzuführen.
Zirkus - Der falsche Zauber
Dressierte Tiere im Zirkus gelten noch immer als "Attraktion". Die kurzen Auftritte in der Manege, von Musik und Applaus umrauscht, vermitteln dem Publikum, besonders den Kindern, die Illusion, dass es diesen Tieren gut geht. In Wahrheit sind Zirkustiere zu einem erbärmlichen Leben verurteilt. Viele Menschen haben längst erkannt, dass Tiernummern im Zirkus nicht mehr dem heutigen Verständnis von Tieren entsprechen. In manchen Ländern (etwa in den skandinavischen) sind fast alle Wildtiere im Zirkus schon lange verboten. In Österreich haben die Bundesländer eine entsprechende Vereinbarung beschlossen. Viele Städte und Gemeinden (z.B. in Kanada, Italien, USA) verweigern solchen Unternehmen den Auftritt auf öffentlichem Grund. Verhaltensforscher und Zoologen bemühen sich aus Fachkenntnis zunehmend darum, die üble Tradition der Zurschaustellung "wilder" Tiere zu Unterhaltungszwecken abzuschaffen.
Der "Zauber der Manege" hat eine starke Wirkung. Für die meisten Menschen verbinden sich damit ungetrübt schöne Kindheitserinnerungen - bunte Pracht, glitzernde Kostüme, aufregende Darbietungen von Artisten, Seiltänzern, Jongleuren, mitreißende Musik, tollpatschige Clowns - und die fabelhaften Tiere, die so erstaunliche Kunststücke vorführen, bilden eine Einheit. Ein Besuch im Zirkus ist immer etwas Besonderes, ein festliches Ereignis für die Familie, das aus dem Alltag herausfällt, oft eine Belohnung für Kinder. Solche Eindrücke setzen sich im Gefühl fest. Aus den Kindern werden Eltern, die das verklärte Erlebnis nostalgisch als ein Stück unbeschwerter "heiler Welt" in sich tragen und ihren eigenen Kindern weitergeben möchten. Damit arbeiten sie, ohne es zu wollen, einer Einrichtung zu, die es verstanden hat, Tierquälerei als fröhliches Geschehen zu tarnen. Kritiker gelten als Spielverderber. Auch Prominente und Politiker schmücken sich hier gern mit ihrer "kindlichen Naivität", damit man sie lieb hat.
Wenn 3 Götter zusammen kommen, dann gibt’s entweder den Weltuntergang oder ein himmlisches Konzert.
In diesem Fall sind die 3 (Gitarren-)Götter:
Paco de Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin, die in den 80ern eine Konzertreihe unternahmen, welches herausragend und einzigartig in ihrem virtuosen Zusammenspiel und ihrer Brillianz waren.
Paco de Lucia, der klassische Flamenco-Gott,
Al Di Meola, der perkussiv mediterrane E-Gitarrengott