Neo Rauch ist einer der bedeutendsten – noch lebenden - zeitgenössischen Maler.
Als Mitbegründer der „Neuen Leipziger Schule“ wird ihm jetzt schon ein wenig der Stellenwert eines Salvador Dali angedichtet. Dabei ist er persönlich und privat ein sehr netter, bescheidener und liebenswerter Mann geblieben ist, der sich selbst eher dem dekadent anmutendem Kunstbetrieb der Metropolen entzieht.
Immerhin...seine meist großformatigen Bilder erreichen jetzt schon Preise um die ca. ½ Mill.€ pro Bild. Seine Produktion ist für die nächsten 2-3 Jahre bereits ausverkauft (da hat der New Yorker Kunst-Marketingbetrieb ganze Arbeit geleistet).
Mit drei Jahren wurde er durch einen Verkehrsunfall seiner Eltern Vollwaise, wuchs danach bei seinen Großeltern auf, und erlernte noch während DDR-Zeiten das „Malerhandwerk“.
Hieraus entwickelte er offensichtlich seine Vorliebe für die Flächenmalerei, die heute noch – allerdings durchsetzt mit surrealen Motiven – seine Arbeiten kennzeichnet.
Das Bild „Vater“ zeigt ihn selbst, das Kind auf seinem Arm soll ebenfalls ein Abbild seiner selbst sein. D.h. er zeigt sich selbst als gleichzeitig Vater und Kind.
Der Betrachter kann hier ruhig seine eigenen Sichtweisen und Schlüsse ziehen, dazu sind Kunstwerke ja da. Sie sollen keine Lebenshilfe aufzeigen, sondern lediglich Ideen und Assoziationen vermitteln.
Nam Jun Paik - der Begründer der Video-Kunst - sagte einmal: "Es reicht nicht, die Realität nur zu kopieren, man muss sie auch erkennen und leben können".
Kultivierte Banausen
...reden nicht, sie reagieren und handeln.
Schwätzer haben keine Hochkonjunktur,
bestenfalls bis zu ihrem begrenzten Horizont.
Klugscheißer mögen sich warm anziehen,
der nächste Winter kommt bestimmt.
Trotz aller möglichen Lebensmodelle
Hält keines das was es je verspricht.
Es muss ganz einfach anders kommen.
Wir ändern uns nie – zumindest so gut wie kaum,
dazu sind die üblichen Ängste zu groß.
Und diese Ängste werden uns implementiert,
von festgefahrenen Vorstellungen und übernommenen Klischees.
Als Kidnapper hätte man so seine Last mit dicken Kindern...
Quengelnde und nölende Blagen, die nur an ihren Lolli denken.
Die einen bei der Flucht behindern wo sie nur können, und die ihre Schwierigkeiten damit haben, einen Fuß vor den anderen zu setzen und somit sämtliche Zeitpläne durcheinander bringen.
Wohl übergenährt verlangen sie an der nächsten Mc-Donalds-Tankstelle nach ihrem Big-Mac, und kaum ein Kiosk darf links liegend gelassen werden:
„Mir ist heiß, ich will ein Eis!“
Eeelendig.-
Zum Frühstück gibt’s reichlich Sirup und Zucker, dass einem schon beim Zugucken schlecht wird, und man sich fragt: