17 monate. die letzte zeit war angenehm: wenig kurzes stillen. jetzt hat sie wieder angefangen zu trinken und das freut mich nicht so übermäßig :-/ zudem verzeichnen wir 2 milchstaus (15+17monate). das passiert immer, wenn ich weniger stillen will...
Zu den Kommentaren zu meinem traurig...-blog: Zwei der Damen haben mich offenbar überhaupt nicht verstanden oO
Meine Beziehung wird von diesem Forum ebenfalls nicht belastet.
Die Gedanken sind vielleicht wirr, kann sein. Vielleicht ist auch nur wenig verständlich, was ich hab sagen wollen.
Es geht darum, dass mich manchmal etwas das ich hier lese traurig macht. Auch wenn das hier nicht das RL ist, so sind doch die allermeisten echte Menschen mit echten Problemen. Wie kann da an einem alles einfach nur so vorbei gehn?
Mitleid ist nunmal mit-leiden.
Huch! Also jetzt sinds doch 4 Kommentare... ich konnte doch mal selbst kommentieren?! Immernoch nicht rausgefunden. Auch egal. Also manchmal glaub ich im Internet tingeln nur seltsame Gestalten rum. oO Was mich wieder zu der Frage bringt, was ich hier mache..... :D
Ich glaub so ein Forum ist nichts für Leute wie mich. Ich nehm mir alles zu Herzen. Und tragischerweise sind viele Menschen hier offener: Mehr so wie sie sind. Und die wenigsten Menschen sind besser, als sie meist vorgeben.
Ja ich weiß ich hab meine Ansichten. Die sind evtl. auch in die eine oder andere Richtung extrem.
Aber ich mache das was ich mache, so wie ichs mache eben weil ich das für die beste Art und Weise halte, etwas zu machen. Sonst würd ichs ja anders machen.
Oder wollen die Leute gar nicht mehr das Beste machen, sondern versuchen einen Kompromiss zu finden um selbst "auch" glücklich zu sein? Und warum scheint es so schwer glücklich sein zu können, wenn man sich für ein kleines hilfloses Wesen blos ein kümmerliches Jahr seines - und damit des eigenen - Lebens aufopfert?
Was fehlt denn im Leben? Und was macht es lebenswert? Was lohnt sich überhaupt?
Bevor ich Mutter wurde hätte ich die Frragen ganz anders beantwortet. Oder evtl. auch nicht beantworten können.
Denke ich falsch? Müsste ich viel mehr um mich und meine Partnerschaft z.B. besorgt sein? Müsste ich mir tatsächlich wünschen, das Leben sei etwas mehr wie vor der Geburt? Aber ich bin doch jetzt Mama? Und ich wollte es nie nicht sein. Ich selbst und mein Partner sind eben dann dran, wenn ich als Mutter nicht gefragt bin. Ja, das ist anfangs nicht viel Zeit. Aber es wird ja mehr.
Und ich hab mein Kind schließlich nicht bekommen, damit ich regelmäßig so tun kann, als hätte ich keins.
Ich bin Mama. Meine Zeit wird kommen. Sie ist nicht immer ein Baby.
Nein, ich halte mich nicht für besser, als alle anderen Mütter. Jede, die aus Liebe handelt, ist eine gute Mutter.
Trotzdem glaube ich, dass man richtig und falsch handeln kann. Ich glaube an die Wahrheit und dass man sie finden kann.
Nein ich halte nichts von Sprüchen wie: Man ist ja auch noch Frau! Was soll das denn aussagen? Dass man nicht Mutter und Frau gleichzeitig sein kann? Dass man sich entscheiden muss?
Ich fühle mich als Frau und ich fühle mich weiblich, dafür brauch ich kein Styling und Rausputzen. Dafür brauch ich nicht "als Paar was unternehmen".
Wessen Bestätigung sollte ich suchen?
Und ja: es tut mir weh, wenn es jemand anders macht, als ich. Ich würde die Babys der anderen so gerne "retten". Ich wünsche mir so, alle wären glücklich und gesund.
Und ich glaube nicht, dass das etwas ist, das vom Zufall, Schicksal, Glück oder ähnlichem abhängt.
Die Eltern haben aktiven Einfluß darauf. Ich wünsche mir, dass das jedem bewusst ist.
Für die Zukunft nehm ich mir vor: Weniger Forum. Mein Mann hat doch recht: hier ist so viel negativ und das tut mir nicht gut.