Nächtlich bei des Mondes Schimmer, Wenn der Wind schläft in den Wipfeln, Tanzt die wunderschöne Elfe Auf dem stillen, schilfumgebnen Wasserrosenteich im Walde. Nimmer dringt in diese Gründe Nur ein Hauch des Menschendaseins! Selbst der Glocke weithinhallend Klanggetöne stirbt versummend In dem weiten Meer der Wipfel. Und es steht der Wald im Lauschen Auf das eigne Schweigen lautlos.
Und die wunderschöne Elfe Wiegt sich über stillem Wasser Wie ein schimmernd Duftgebilde, Dass das leuchtend helle Goldhaar Um die weissen Glieder wallet. Breitend ihre schönen Arme Schwebt sie ob dem dunklen Grunde, Wie ein lieblicher Gedanke Mondbeglänzter Einsamkeit.
Genannt wird der Ahorn so weil, seine grossen Flügelsamen wie Engel von der hohen Krone herunterfliegen & sich so schön im Kreise drehen. Dieser Name passt zwar weniger zu diesem stattlichen Baum. Der in 60 bis 80 Jahren kann er bis zu 30m Höhe heranwachsen. Wie alt ein Ahorn werden kann weiss man nicht genau, man schätzt auf 150 - 200 Jahre. Er ist nicht so widerstandfähig wie zb. die Eiche, Buche oder Nadelbäume sondern leidet mehr bei Schnee, Wind oder Eisbruch. Er hat zwar kräftige Äste die eigenwillig sich drehen, winden & kreuzen sich auf dem Weg nach oben. Ein gerader Ast ist beim Ahorn kaum zu finden, sie sind alle nach oben gekrümmt. Die Kelten zapften im Herbst dem Ahorn gern etwas von seinem Saft ab Dieser Saft schmeckt leicht süsslich & kühlt hitzige Menschen ab. Wenn man noch den Ahorntee trinkt wird man ruhig, entspannt & friedlich. Das "Fünffingerblatt" bringt auch die Beziehung zwischen Menschen & Bäumen zum Ausdruck. Schon in jungen Jahren merkt man beim Ahornmenschen, dass er sich sehr schnell entwickelt, er lernt spielerisch seine Umwelt kennen. Er ist sehr ehrgeizig & willenstark. Er liebt Herausforderung aber er kann auch herzlich & originell sein.- Bekannte Persönlichkeiten die in Tagen des Ahorns geboren sind: 11.-20.4. und 14.-23.10. Peter Ustinov, Erich von Däniken, Wilhelm Busch, Charlie Chaplin, Richard von Weizäcker, Nikita Chruschtschow, Oscar Wilde..
Wer glaubt, der Feigenbaum gehöre nicht zum keltischen Baumkalender dazu, irrt sich gewaltig & unterschätzt die Weltoffenheit unserer Ahnen.- Wegen ihres grossen Wertes als Lebensmittel erlangte die Feige auch symbolische Bedeutung für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Die Erleuchtung des Buddha soll auch unter einem Feigenbaum (Pappelfeige) erfolgt sein. Licht und Schatten sind die ständigen Begleiter des Feigenbaummenschen. Sie sind sehr feinfühlig und daher erscheint ihr Leben oft bitter. Menschen die in der Feigenbaumzeit geboren sind, lassen sich oft von allem beeindrucken, daher sollten sie sich öfter in die Stille zurückziehen. Feigenbaumgeborene, sind Menschen die ihre Empfindlichkeit akzeptieren und sich nicht dauernd jedem neuen Eindruck ausliefern.
Wir können uns darüber streiten, ob Eva dem Adam einen verbotenen Apfel anbot, oder war es eine Feige, vielleicht sogar eine Orange. Auf jedenfall war es eine Frucht, die ihnen nicht sonderlich gut bekam. Nur 2 Obstbäume haben die Kelten in diesen Baumkalender aufgenommen das sind die Feige & den Apfelbaum. Sie flankieren sozusagen die Sonnwenzeiten im Sommer & Winter. Diese 2 blühen im Mai & Juni & im September sind die Früchte reif. Wahrscheinlich hat den Kelten der fünfzackige Stern im Kern der Frucht besonders beeindruckt. Er wird sichtbar wenn Ihr einen Apfel quer statt in der Längsrichtung durch den Kern zerschneiden. Für die Kelten war die Zahl fünf die Zahl der LIEBE & ihre grösste Liebe galt der sogenannten Anderen Welt, in die man durch die Birke eingeweiht wird. Den 7 heiligen Bäumen, Birke, Erle, Weide, Eiche, Steineiche, Hasel & Apfelbaum wagte niemand etwas anzutun. -
Kein Laubbaum ist so winterhart wie die Birke. Ihre Rinde ist sehr widerstandsfähig, luftgepolstert & wasserdicht. Die Indianer von Nordamerika benutzten sie an Stelle von Leder um Ihre Kanus zu bespannen. Die Norweger decken Ihre Dächer mit Birkenrinde & einer Schicht Erde. Die Lappländer machen Umhänge daraus. Wenn alles nass ist im Wald, da könnt Ihr immer noch aus der Birkenrinde ein Feuer entfachen. Das Holz der Birke ist sehr hart, fest aber dennoch leicht zu bearbeiten. Kaminholz von der Birke ist beliebt, weil es in sehr hellen Flammen lodert & deshalb viel Licht abgibt. Mein Leblings- Brennholz ist auf jedenfall das Birkenholz weil es auch noch soo fein duftet ;-) In der Naturheilkunde braucht man den Saft der Birke zur Regulierung des Wasserhaushaltes des Körpers. Er regt die Nieren an, entsäuert & entfettet das Blut der Gicht.- und Rheumakranken, wirkt dadurch hautreinigend. Für die Kelten war der Birkensaft ein Schönheitstrunk. In der Kosmetik hat der Birkensaft diesen Ruf bewährt. Ich brauche viel ein Shampoo aus Birkensaft.-