Beschreibung: Meine Kleine Welt sind meine Katzen. Ich habe eine Maine Coon, eine norwegische Waldkatze, eine Maine Coon / Perser mischlingskatze und eine Hauskatze. Die bestimmen praktisch meinen Tagesablauf.
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Wer sich alte Gemälde oder Fotografien vergangener Tage anschaut, dessen Aufmerksamkeit bleibt schnell an der Kleidung und den Frisuren der abgebildeten Menschen hängen. Wie nichts anderes sind sie ein Indikator für die jeweilige Zeit und deren modische Trends. Im Folgenden soll eine kleine Geschichte der Mode kurz skizziert werden. Wie sich die Kleider im Laufe der Jahre und Jahrhunderte verändert haben, soll dabei hervorgehoben werden.
In der Antike und im Mittelalter stellt die Kleidung einen Spiegel der Gesellschaft dar. Wer reich und von Rang ung Namen war, der trug feine Kleider aus Seide, Brokat und Samt. Diese Stoffe wurden importiert und symbolisierten die fernen Länder, aus denen sie stammten.Die einfachen Handwerker und Bauern hingegen besaßen Kleider aus Hanf oder Leinen. Je kunstvoller die Kleider gefertigt waren, desto höher war der Rang, den jemand buchstäblich "bekleidete". Kleider zeigten den Status einer Person an, so dass Regierende und Geistliche an der Kleidung immer sofort als solche erkennbar waren und sich vom gemeinen Volk optisch abhoben. Ein entscheidender Schritt in der Geschichte der Kleider markierte die sogenannte Reform der Kleidung im 19. Jahrhundert, die die Beschaffenheit der Materialien in den Blick nahm und diese auf ihre gesundheitliche Verträglichkeit hin untersuchte.
Erst im Laufe der Zeit, als sich die Ständeunterschiede immer mehr auflösten, wurde Mode für alle Menschen erschwinglich. Mit dem Aufkommen der ersten Welle der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert wurde das Tragen von Hosen für Frauen zum Thema. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geriet die Diskussion um Frauen und Männern angemessene Kleidung auf ihren Höhepunkt, als Frauen begannen, sich mit Hot Pants und Miniröcken betont aufreizend zu kleiden oder aber auch mal im Anzug auftraten. Kleider wurden im Verlaufe des vergangenen Jahrhunderts zunehmend kürzer und körperbetonter. Die Modeschöpfer in Paris, Mailand und London schufen immer provokantere Kreationen, die möglichst extravagant sein sollten.
Der Trend der Extravanz der Kleider ist im vergangenen Jahrzehnt wieder ein wenig abgeflacht. Immer häufiger begegnet man wieder floralen Mustern und verspielten Schnitten, die Frauen möglichst jung erscheinen lassen. Kleidung für Männer hingegen orientiert sich weiterhin an klassischen Linien, an denen sich nur wenig ändert. Lediglich bei der Farbwahl kann man beobachten, dass diese lebendiger wird und auch mal Töne wie Rosa oder Lila gewählt werden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Kleider der Frauen viel wandelbarer sind als die der Männer. Über die Jahrhunderte hinweg waren es daher vor allem die kleider der Frauen, die das Bild der Zeit maßgeblich geprägt haben.
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