Beschreibung: Hier halte ich meinen Weg zu unserem Wunschkind fest. Sicher wird es viele Höhen und Tiefen geben und bla bla bla..... Lest einfach und habt Spaß!
Mitlerweile ist mein Kleiner fast 10 Wochen alt (morgen). Und 2 Wochen später dürfen wir schon den 3 Monat feiern! Wow! Mit meinen Gefühlen sieht es folgener maßen aus: ich habe immer öfter das Gefühl von unendlicher Liebe für ihn in mir. Es ist also immer noch nicht ganz ausgereift aber es hat sich auf jeden fall stark verbessert!
Ja, was soll ich sagen?! Er möchte fast nur noch sitzen, stehen und gehen (natürlich alles mit festhalten). Erzählen tut er auch schon schön. Am besten ist immer noch, wenn er so richtig doll lacht =D Herlich!
Wiegen tut er nun fast 6kilo. Die Maße weiß ich leider nicht aber wir haben ja nächsten Monat am 8. den Termin zur U4 und dann wird das ja auch wieder gemacht.
Mit dem Stillen klappt es super! Ich brauche gar nicht mehr zufüttern, denn mein Körper produziert jetzt genug Milch. Ich denke ich habe einfach zu wenig getrunken. Seit einiger Zeit sind es 3 Liter Wasser am Tag die ich zu mir nehme.
Ich hoffe das er sich weiter so toll entwickelt und "bald" sitzen und laufen kann. Auch wenn das noch den einen oder anderen Monat dauern wird =)
Ich konnte es nicht fassen. Erst 2cm! Doch versuchte durchzuhalten. Leider war ich ca.1-2h später völlig am Ende und konnte einfach nicht mehr. Bei jeder Wehe krallte ich mich am Bett fest und schrie den Kreissaal zusammen. Ich verlangte nach einer PDA die mir nach 10min auch gesetzt wurde. Ich dachte ich träume. Die Schmerzen waren weg und ich klappt vor Erleichterung fast weg (naja, ich lag ja schon im Bett^^). Es war wie im 7. Himmel. Die Spritze tat überhaubt nicht weh und der Schmerz war weg. Ich war so ausgezehrt von den Schmerzen, dass ich augenblicklich in einen Dämmerschlaf viel.
Irgendwann gegen 7 Uhr morgens kam wieder eine neue Hebamme zu mir rein (Schhichtwechsel). Und ich war überglücklich. Denn diese Hebamme kannte ich schon vom Vortag. Sie war mir super sympatisch. Die andere Hebamme davor konnte man echt in die Tonne kloppen. Sie sagte mir doc tatsächlich, als ich vor schmerzen fast gestorben bin, dass ich mich nicht so anstellen solle...eh ja. Alles klar. Nun ja, als sie mir dann den Mumu abtastete war er 8cm offen. WAS, 8cm?! Dann würder er ja bald kommen! Und dann legte sie noch eins drauf und meinte, dass ich mal bei der nächsten Wehe mitschieben soll. O.O Wie bitte?? Oh mein Gott, bald werde ich mein Kind in den Armen halten. Ich folgte aber stillschweigend ihren Anweisungen und presste dann, als ich eine Wehe vermutete (hatte ja noch die PDA und ich merkte nur noch einen minimalen Druck). "Ein bisschen brauch es noch.", waren ihre Worte. Mhm, meine Freude war gedämpft. Ich ruhte dann noch mal 1 1/2h bis es dann endlich hieß PRESSEN. Und der Augenblick kam. 8.56 Uhr wurde mir mein Engel mit 3200g, 50cm und 35cm Kopfumfang in den Arm gelegt. Seine Begrüßung folgte dann auch prompt und kackte mich an!
Ja, was soll ich sagen. Ich freute mich schon irgendwie das ich es geschafft hatte usw. aber die richtigen Muttergefühle stellten sich nicht ein.
Bis heute (6 Wochen nach der Geburt) kann ich nicht sagen, dass sich die Muttergefühle vollkommen entwickelt haben. Ich habe nicht dieses "Das ist mein Sohn-Gefühl". Es ist eher so, als würde ich alleine auf ihn aufpassen. Ich gebe igm Küsse und finde ihn zum anbeißen, aber.... Ich darf aber berichten das ich merke, dass es laaaaangsam kommt mit der Liebe. Ich habe es noch keinem erzählt wie es in mir aussieht. Irgendwo schäme ich mich nämlich, dass ich für mein Wunschkind nicht die Liebe empfinde wie es egentlich sein sollte.
Eigentlich war es nicht geplant meinen Geburtsbericht in Abschnitten zu schreiben. Aber leider geht es nicht anders da mich mein Kleiner immer genau dann in Anspruch nimmt wenn ich meinen Blog weiter schreiben will... Ich versuche so bald wie möglich meine 'Kurzgeschichte' fortzusetzen. Ich wünsche euch noch einen schönen Dienstag =D
Es wurde also ernst und ich orderte meinen Schatz an sich langsam fertig zu machen und die restlichen Sachen in die Kliniktasche zu packen wärend ich mir fertig machte. Als dann alles soweit fertig war, rief ich den Krankentransport. Die Dame am anderen Ende des Telefons schien ziemlich müde zu sein.^^ Tja, ich habe es mir ja auch nicht ausgesucht das er mitten in der Nacht kommt. Gegen allen meinen Erwartungen war ich weder aufgeregt noch hatte ich Angst. Es war eher etwas wie Vorfreude. 10min dauerte es bis der Krankenwagen vor der Tür stand und die netten Sanitäter bei uns klingelten. Im Transporter angekommen legte ich mich dann auf die Liege und ab ging es in's Hospital. Die Fahrt schien ewig lange zu dauern und meine frisch angezogene Hose weichte langsam aber sicher auf! Dort angekommen war es mir sichtlich unangenehm von der Liege aufzustehen. Auch wenn ich bis vor das Untersuchungszimmer geschoben wurde. Als dann endlich eine Hebamme kam um mich zu untersuchen durfte ich meine nassen Klamotten (und auch alle anderen) ausziehen und ein chickes Nachthemd überwerfen. Der Befund war nicht zufriedenstellend: fingerkuppendurchlässig und fest! Na toll, dachte ich mir. Ich wurde also auf ein Zimmer gelegt. Leider war es unmöglich ein Familienzimmer zu bekommen. Sie waren hoffnungslos überfüllt und waren froh, überhaupt ein Bett für mich frei zu haben. Also ab auf's Zimmer! Nun musste ich mich von meinem Schatz verabschieden (keine Besucherzeit) und die Hebamme half mir die schwere Kliniktasche (die wir ja eigentlich für 2 gepackt hatten) auf Station zu schleppen. Mitten in der Nacht polterten wir also in's Zimmer wo bereits 2 von 3 Betten belegt waren. Ich war tot traurig das ich nicht mit meinem Partner in dieser spannenden Zeit zusammen sein konnte. Und dann musste ich auch noch auf ein Zimmer mit 2 fremden Frauen und ihren Kindern. Ich konnte kein Auge zumachen.
Am nächsten Tag (ich war froh, dass das Stundenzählen endlich ein Ende hatte) wurde CTG geschrieben und der Muttermund abgetastet. Fast unverändert schlecht! So hieß es also weiter WARTEN! Am Nachmittag kam mich mein Schatz dann besuchen. Ich war froh in zu sehen und schilderte ihm auch gleich meine wenig erholsame Nacht. Außerdem besprachen wir wie es ablaufen sollte, wenn die Geburt losgehen sollte. Am nächsten Tag musste er nämlich eine wichtige Klausur in den ersten beiden Stunden schreiben. Schweren Herzens einigten wir uns darauf, dass ich ihn bis 0 Uhr anrufen kann. Wird es später, so würde er die Geburt verpassen. Ich war tottraurig!
Es wurde immer später (20.00Uhr) und so langsam musste sich mein Freund auf den Weg machen. In der Zwischenzeit habe ich eine wehenanregende Tablette bekommen die ihr Wirkung nicht verfehlte. Aber ich konnte sie noch gut veratmen und aushalten. Wir verabschiedeten uns und wir beide waren den Tränen nahe.
Die Zeit kroch nur so vor sich hin und der Muttermund machte wenig Anstallten sich geburtsreif zu machen. Mitlerweile saß ich ununterbrochen am CTG und ich bekam Schmerztmittel weil die Wehen langsam echt schmerzhaft waren. Hebammen kamen und gingen immer mal wieder eine andere, was mich aber nicht weiter störte weil ich wirklich mit den Schmerzen zu kämpfen hatte. Gegen 0 Uhr wurde noch mal der Muttermund begutachtet: 2cm. Ich hätte heulen können!
Der 03.03 kam und ging. Und als sich am Sonntag einen Tag später immer noch nichts tat habe ich fest mit einer Einleitung in 1 Woche gerechnet. Ich plante also die kommenden 7 Tage meine Abläufe schweren Herzens ganz normal ohne einen Funken Hoffnung, dass es zur spontanen Geburt kommen würde. Was mich aber am Sonntagabend etwas stutzig machte, waren diese komischen Rückenschmerzen. Sie waren nur ganz leicht und kaum der Rede wert. Wir gingen dann gegen 11 Uhr ins Bett schliefen auch sofort ein. Plötzlich wurde ich wach und merkte, dass mir irgendwas fast 'raus lief'. Ich schaute noch mal kurz auf die Uhr (00.40 Uhr) und ging zur Toilette. Auf den Weg dort hin wurde meine Schlafhose schon etwas nass. Aber als ich auf Klo saß kam nix mehr. Verwirrt und völlig planlos ging ich wieder zu Bett. Kurze Zeit später passierte es schon wieder. Nur etwas heftiger. Langsam machte sich der Gedanke eines Blasensprungs in mir breit und ich meckte meinen Schatz mit dem Worten: Schatz, ich glaube meine Blase ist gesprungen. Ungläubig schaute er mich mit großen Augen an und fragt nur echt jetzt? Ich meinte das ich mir nicht sicher sei und mich nochmal hinlege. Nach gefühlten 10min lief es nur so als ich kurz zuvor noch zur Toilette war. Ich stand da also im Flur ohne Hose und Schlüpfer vor der Schlafzimmertür und hinterließ eine große Fütze. Mein Freund sah alles mit an und die Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben.