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Angekommen!


Von: kerschu
kerschu

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Kategorie: Tagebuch-Mein Leben

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 Angekommen! 
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MüdeErstellt am 29. Januar um 0:26 
Wieder mal ein WE, an dem ich nichts vorhabe. Oder endlich mal wieder Eines? Ich kann da nichts mit anfangen. Keine WG, zum Glück habe ich wenigstens den Hund hier. Ganz alleine in dem großen Hof, ne, das wäre mir auch unheimlich. So passt wenigstens EINER auf mich auf.
Für mich ist das vertrödelte Zeit! Auch wenn ich zwischendurch mal Wäsche mache, aufräume und sauber mache. Dazwischen ist einfach zuviel Zeit mit der ich nichts anzufangen weiß. Außer wieder einmal Grübeln. DAS will ich aber nicht mehr! Ich bin einfach nicht soweit mich ALLEM zu stellen.
Nächstes WE könnte ich mal wieder auf ein Treffen fahren, wenn ich aber den Wetterbericht höre, dann werde ich mal sehen, ob ich da nicht mit dem Auto hin müsste, wenn das da ok ist.

Die vergangenen 14 Tage seit meinem letzten Eintrag habe ich viel erlebt, einen herben "Rückschlag" erlitten und habe erfahren, dass ich zwar geschieden bin, aber irgendwie noch nichts rechtskräftig ist. JA HALLO??? Wo leben wir eigentlich? Nur weil eine EB (Eingangsbestätigung) eines Rentenversicherers fehlt zögert sich die Rechtsgültigkeit hinaus! In dem Moment, wo das Gericht ein Schreiben an mich aufsetzt, ich weiß noch nicht einmal was da drin stehen sollte außer:
Herzlichen Glückwunsch! Sie sind geschieden! Sie können JETZT wieder Ihren alten Namen annehmen, wenn sie das denn möchten.
In welchem Jahrhundert lebe ich eigentlich, jedenfalls in dieser Beziehung habe ich das Gefühl, dass zumindest Behörden noch nicht so wirklich auf dem neuesten Stand sind, geschweige denn mit mir in einer Zeitzone existieren! grrrrrrrrrrr
In dem Moment, in dem ich dieses Schreiben in den Händen halte, dauert es noch 4 Wochen, bis die Scheidung rechtsgültig ist. Ich fühle mich irgendwie noch nicht so vollwertig und komplett geschieden! Das ist doch nicht normal! Auf meine sehr konsternierte Frage nicht ohne einen Hauch Sarkasmus, ob ich denn jetzt noch nicht so wirklich geschieden sei, bekam ich die Antwort: "Doch schon, aaaaber .... blablabla." Ja, was denn nun???

Die schlechteste Nachricht der letzten 14 Tage ist so ziemlich das Übelste was ich mir denken kann. Diese Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt, habe ich einfach gar nicht in Betracht gezogen!
Ich bin vor meinem Trip nach Berlin am Montag den 09.01.12 zu meinem Dienstvorgeesetzten und habe ihn nach einem Sabbatical gefragt. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit seiner Reaktion! Er hat es rund heraus ABGELEHNT!!! Wenn ich krank sei, dann solle ich zum Arzt gehen! Was denn überhaupt in meinem Kopf vorginge?! Er habe schließlich um JEDE EINZELNE Stelle die besetzt sei gekämpft wie ein Löwe! Ich sei doch wahrlich nicht überfordert! (hahahaha, wie Recht er hat!) Das Höchste, was er mir anbieten könne seien 4 Wochen, aber auch nicht kurzfristig!
Ich habe ihn dann auf 2 Monate "hoch gehandelt", was mir wenigstens die Möglichkeit verschaffen würde nach Australien zu reisen. Meine Umsiedlungspläne nach Bayern sind aber somit völlig über den Haufen geworfen! Dort werden Stellen innerhalb von 4-6 Wochen besetzt. Und ich habe 6 Monate Kündigungsfrist! Außerdem müsste ich meinen Job kündigen um dann ohne Netz und doppelten Boden, mit 49 Jahren einen kompletten Neuanfang zu wagen!
Diesbezüglich ruht also erst einmal meine Planung, was mich sehr unzufrieden macht! Weitere Planungen kann ich erst unternehmen, wenn auch die finanzielle Seite meiner Scheidung komplett abgeschlossen ist. Also in 2 Monaten. Da stehe ich jetzt vor einer hohen Mauer und weiß nicht wie ich darüber kommen soll. Was dahinter im Verborgenen liegt, das WILL ich aber wissen! Es könnte das Leben sein!

WG: Da zeigen sich die ersten Ermüdungserscheinungen. Seit meine Mitbewohnerin beschlossen hat im Juni zu heiraten, ändert sich unmerklich die ganze Situation. Sie hat ihrem Zukünftigen zwar gesagt, wenn er hier im Januar 2013 einzieht, dann müsse ihm klar sein, dass er in eine WG zieht, das ist nun einmal so und das gedenke sie auch nicht zu ändern. So hat sie es mir gesagt. Das ist ja schön, aber ich möchte nicht ständig das 3. Rad am Wagen sein. Wenn ihr Zukünftiger, nennen wir ihn mal Alf, hier ist, dann ist die Situation schon eine Andere als noch vor einem Jahr. Versteht das nicht falsch! Sie geben mir nicht eine Sekunde lang das Gefühl, dass ich störe! Das zu behaupten wäre nicht fair. Aber ICH kann mit der Situation immer weniger umgehen. Die beiden sind doch sozusagen nie alleine wenn ich auch hier bin. Momentan ist das ja nur hin und wieder mal, alle 2-3 Wochen der Fall. Da ist das ok, da sind sie auch viel unterwegs. Aber wie wird das im alltäglichen Zusammenleben? Wir haben jetzt vereinbart, dass ich erst einmal hier wohnen bleibe, im Dez./Jan./Feb. 2012/2013 meinen Urlaub mache, danach werden die 2 dann vermutlich für ein ganzes Jahr verreisen. In dieser Zeit werde ich hier die Wohnung besetzen und hüten. Das ist ja ok. Aber spätestens danach werde ich ausziehen. Wohin und wieweit auch immer. Am liebsten natürlich mindestens 650 km südwärts?!

Die Männerfront!
Ich habe mich diese Woche mit D getroffen. Muss ich erwähnen, dass ich mich "in Schale" geschmissen habe (sehr figurbetont)? Dezentes Make-up trug? Soll er ruhig sehen, WEN er da so mies behandelt hat.
Wir haben uns im üblichen Restaurant getroffen, eines das er bevorzugt und auch seinen Schulungsteilnehmern gerne empfiehlt. So wunderte es mich auch nicht, dass er gelegentlich die Hand zum Gruß hob. Ich saß leider mit dem Rücken zum restlichen Teil des Raumes, wir saßen in einer kleinen Nische, so konnte ich nichts und Niemanden außer ihn ansehen!
Es ging um unsere weitere sportliche Zukunft. Zur Sprache kam, seinerseits, auch unser "persönliches" Verhältnis. Ich habe ihm geradewegs in die Augen gesehen und ihm gesagt: "DAS, D ist für mich abgehakt und überhaupt kein Thema mehr. DEN Gesprächsbedarf habe ich nicht mehr." Nun lieber der Reihe nach:
Er war wieder einmal ganz clever. Aber nicht clever genug. Seinen Manipulationsversuch habe sogar ich durchschaut! Vor dem Essen pausenloses Erzählen von ihm. Über alle Dinge, die er so erlebt hat in der letzten Zeit. Er kann sehr heiter und spannend erzählen. Wenn man ihn kennt, kann das auch ermüdend sein. Die Zeit vor dem Essen, das weiß ich mittlerweile, kann ich mich entspannen, seinen Redefluss an mir vorüber ziehen lassen und ihm offensichtlich zuhören dabei aber in Gedanken den nächsten Tag planen oder so, oder mich auf das Kommende vorbereiten. Wie immer keine einzige Frage nach mir, wie es mir ergangen ist, wie es mir geht, was ich so mache. Stopp! Doch! Er hat gefragt ob ich schon ein neues Motorrad habe oder ob ich nicht mehr selber fahren möchte!
Wenn er etwas wissen möchte, dann stellt er mit fragendem Blick eine Vermutung in den Raum in der Erwartung, dass ich ihm schon eine Antwort geben werde.
Dann kam das Essen. Immer noch Schonfrist. Aber angebrachte ist hier auch schon Aufmerksamkeit. Wachsamkeit. Wie vermutet kam er dann zum Thema. Ich war vorbereitet, ich kenne ihn ja. Wie ich mir das denn so vorstelle, dieses Jahr? Nö, mein Lieber! So einfach denn nun doch nicht. Ich habe jede Frage hinterfragt, gefragt: was genau meinst du? Inwiefern? Wie kommst du denn darauf? Was möchtest du wissen? Ich werde doch nicht eine Frage beantworten, die er gar nicht gestellt hat! Immer nur auf Fragen, die eindeutig und unmissverständlich ausformuliert sind. Dann fing er an über unser persönliches „Verhältnis“ zu sprechen. Sehr selbstkritisch. Er habe das verbockt und müsse sich da die alleinige Schuld geben. – fragender Blick, mit der in diesem Blick liegenden Bitte um Widerspruch! – Prompte Antwort von mir: wir hatten beide unseren Spaß und es gehören immer zwei dazu. Punkt.
ICH bin mir da schließlich keiner Schuld bewusst, außer der mich überhaupt auf ihn eingelassen zu haben. Fairerweise muss ich ja mal sagen: er hat mich ja gewarnt. Was ich damals als Willen missverstanden habe, mit MIR nicht so umgehen zu wollen wie mit allen anderen Frauen.
Nun, es ging ja um die Fahrerei. Hatte er noch im Oktober nichts anderes als Vorwürfe und Kritik, Hohn und Spott auf persönlicher Ebene über für mich („…ach DER, das ist ja auch so ein Wicht wie du“ und „du siehst ja morgens nach dem Aufstehen aus, als hätte Dich ein Zug überrollt“), so holte er diesmal Fotos heraus. Er zeigte mir natürlich erst die, auf denen ich alles richtig und wirklich vorbildlich gemacht habe. Dann kam eines auf dem ich zugegebenermaßen eine ganz schlechte Leistung gezeigt habe. Das habe ich auch nicht abgestritten. So, und nun ging es los. Ich hätte mich bei den letzten Rennen, angefangen in Oschersleben, unmöglich benommen! Habe „auf dicke Hose gemacht“ schon diese Ausdrucksweise! – da wäre ich fast aufgestanden und hätte das Lokal verlassen! In Hockenheim hätte ich ja diesen fatalen Fehler gemacht! Und dann kam das Eigentliche: Wenn wir weiterhin fahren, dann müsse klar sein, dass er der Chef im Ring ist. Soweit so gut. Damit kann ich leben und habe dass m.E. nie in Zweifel gezogen. Er hatte da wohl einen anderen Eindruck. Weil ich mal mit ihm über eine seiner Entscheidungen diskutiert habe. Es ging darum, dass ich erwarte, dass auch er sich an Absprachen während des Rennens hält. Das ginge seiner Meinung nach gar nicht. Dazu ist er nicht bereit. Seine Entscheidungen werden nicht diskutiert. Und jetzt kommt es, fast wörtlich: „Du hast dich mir zu beugen. Ohne Wenn und Aber. Wenn ich etwas sage, dann ist das so. Da musst du dich beugen.“ Dieses Wort (beugen) konnte er scheinbar nicht oft genug aus seinem eigenen Mund hören.

Ich habe ihm, während des Gesprächs, einiges zugegeben. Es ist natürlich klar, dass ich durch unser „persönliches“ Verhältnis Reaktionen gezeigt habe! Ich war verwirrt. Jedes Treffen habe ich gehofft es wird sich irgendetwas klären. Ich war verunsichert! Hat er eine Bemerkung gemacht, was wir mal unternehmen können, dann habe ich, natürlich, gleich gedacht: er will doch etwas von mir. Dann hat er mich wieder zurückgestoßen. Um dann wieder eine Kehrtwendung zu unternehmen. Und natürlich war ich auch sauer! Ich war traurig!
Ich bin ja auch nur ein Mensch und ich finde es völlig normal in dieser Situation auch menschlich zu reagieren. Wenn er das nicht vorausgesehen hat, in seiner gottgleichen Schlauheit, dann ist er wohl noch ignoranter als ich dachte!

Körperlich habe ich während der letzten Rennen auf ihn und seine hohen Ansprüche ja auch prompt reagiert. Ich hatte vor jedem Treffen mit ihm einen Herpes. Während der Rennwochenenden habe ich, mir bis dahin völlig unbekannt, Magenbeschwerden ohne Ausmaß gehabt. So habe ich, gerade unmittelbar vor den Läufen, immer ein „dringendes Bedürfnis“ verspürt. In seinen Augen bin ich einfach lustig und fröhlich durchs Fahrerlager getrödelt. Sehr sensibel der Gute!

Er wollte nun an diesem Abend eine Entscheidung von mir. Da ich nun davon ausgegangen bin, dass er mir sagt er wolle nicht mehr mit mir fahren, war ich schon überrascht, dass er das doch noch möchte! Er war, für seine Verhältnisse voll des Lobes! Er habe sich gewundert, dass ich nicht einmal während der Fahrt „abgestiegen“ sei! (Booooahhh, DAS aus seinem Mund!!!) Dann die schmeichelhaften Fotos und nur ein einziges mit einer „Fehlleistung“! Der Spruch er könne mich gut leiden und mag mich! Da wäre ich fast vom Stuhl gekippt! Sein Schuldeingeständnis über sein Verhalten mir gegenüber! Das war ja schon fast eine Werbeveranstaltung! Wo sein Leitspruch sonst ist: Kein Wort ist Lob genug!
Zur Sprache kamen auch verbandsinterne Schwierigkeiten. Ob er in der kommenden Saison überhaupt an den Start gehen wird, das entscheidet sich am kommenden Wochenende.
Die Phase mit den persönlichen Angriffen hat er überspringen müssen. Ein Blick aus dem Tiefkühlfach, Augenbraue hoch, süßes Lächeln und die Frage ob er jetzt „damit“ anfangen wolle, hat ihn gebremst. So schlau war er ja dann doch. Er scheint wirklich in Not zu sein!
Und da ich ja genau weiß, wie der Gute Unerledigtes hasst, immer gerne sofort eine Antwort begehrt, habe ich ihm mal das „Biest“ gemacht. Sozusagen so richtig WEIB! Ich habe gesagt, dass ich mir das überlegen werde, es ja auch nicht eile, wegen der noch unsicheren Situation bezüglich der Saison und ihm dann meine Entscheidung mitteilen werde. Damit fehlen ihm bis zum ersten Rennen am 22.04.12 fast 14 Tage um sich einen neuen Beifahrer zu suchen, der sich ihm BEUGT! Sorry aber das muss jetzt raus: dieses Arschloch!
Wie P richtig sagt: Der will einen Sklaven! Für jeden anderen! Aber nicht für IHN! Meine Liebe, dass trifft es genau auf den Punkt! Mundtot. Durch WG beaufsichtigt ob ich was für meine Fitness mache! Am Gängelband! DAS soll Hobby sein und Spaß machen? Nicht in diesem und nicht im nächsten Leben!
Nun gehe ich mal davon aus, dass er sich ja bei mir melden muss. Wenn er das wissen will. Nun, dann soll er das mal auf den Weg bringen.

Joke am Rande gefällig?
Er hat es ja schon einige Male so eingerichtet, dass seine Schulungsteilnehmer noch anwesend sind, wenn wir verabredet sind. Er steht dann mit denen noch im Foyer des Hotels, oder so wie Donnerstag, sitzen dann einige im gleichen Restaurant. Diese Situationen scheinen ihm zu gefallen. Ich sollte mal in ollen Jeans und völlig "untypisch" dort auftauchen! Als ich dann am Do. mal ein Bedürfnis hatte, musste ich an dem Tisch mit diesen Männern vorbei. Als ich auf deren Höhe war, machten diese einige Bemerkungen mich betreffend! DAS ist mir schon lange nicht mehr passiert. Als ich auf dem Rückweg zurückkam, habe ich sie erst einmal mit hochgezogener Augenbraue kurz angesehen, als ich vorbei war kamen wieder Sprüche. JETZT hätte mich fast der Teufel geritten und ich konnte mich gerade noch bremsen um zurück zu gehen, jedem in die Augen zu sehen und zu sagen: Wenn jemand meine Telefonnummer haben möchte, dann könnt Ihr meine Begleitung fragen ob ich meinen Preis wert bin, er gibt sie euch dann.
Warum bin ich nur soooo feige?!?!?!?!? Mein Lächeln war die restliche Zeit sehr breit. ABER ich bereue es NICHT getan zu haben!!!!

Das war also ein Teil meiner Männer-Front.
W? Nix neues. Wie immer. Ermüdend. Nicht mehr interessant, weil immer das Gleiche. Kein Thema mehr. Nicht so wirklich. Wann er es begreift? Egal.

Letztendlich habe ich gerade durch das Treffen mit D eine erschütternde Erkenntnis gewonnen, geahnt habe ich das ja schon vorher, auch Dank Dir mein Lieber. Ich habe große Probleme zu vertrauen. Bin misstrauisch und argwöhnisch. Nicht absichtlich, ohne Vorsatz. Es fällt mir einfach schwer. Ich kann es nicht. Somit bin ich eigentlich nicht wirklich so weit eine Beziehung einzugehen. Mich jemandem zu öffnen, mich auf jemanden einzulassen. Meine Liebe zu schenken. Bedingungslos. Vorbehaltlos. Ich WILL das auch nicht. Jedenfalls keine herkömmliche Beziehung mit allem was dazu gehört. Diese Erkenntnis bringt mich auf meinem Weg weiter. Wenn das heißt, dass ich erst einmal alleine bleibe, dann ist das so. Und ich leide nicht darunter. Denn irgendwie liebe ich ja und weiß das ich geliebt werde. Dank Dir dafür mein Lieber!

Mein Ex? Ist mir eigentlich egal. Ich wünsche ihm, nach wie vor, alles Gute. Lerne aber auch zu erkennen und auszudrücken, einzugestehen was ich ihm durchaus übel nehme. Ihm nicht verzeihen kann. Er spielt, bei offen zur Schau getragener friedlicher, harmonischer Trennung weiter sein Spiel. Ich reagiere wie immer, in der Hoffnung ihn so am meisten zu treffen, einfach mit Ignoranz. Mehr kann und will ich nicht.

Und jetzt werde ich mal versuchen wieder ein wenig zu schlafen, das funktioniert momentan auch nicht immer. Weider einmal.

Das folgende Bild ist für eine ganz liebe Freundin. Ja, meine Liebe, ich war da! Und auch in den Hackeschen Höfen. Dort habe ich die Karte, extra für Dich gekauft. Also bekommst Du sie auch! Lieben Dank für den Tipp!


Müde
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Das neue Jahr fängt träge anErstellt am 7. Januar um 22:54 
2012
Bisher war es langweilig, Silvester war ok. Fazit: man/frau muss alles mal mitgemacht haben. Aber die Zeit bei meiner Freundin war um so schöner. Es ist immer schön bei ihr zu sein.
Wettermäßig ist es hier trübe, kalt, oft stürmisch und meistens nass. Da kommt nicht so wirklich gute Stimmung auf. Den ersten "Hänger" des Jahres habe ich ganz gut überstanden.

Ob es sportlich dieses Jahr für mich weitergeht ist noch völlig ungewiss, da wäre ich meinem "Partner" sehr dankbar, wenn er sich endlich mal klar äußert. Seine Zurückhaltung diesbezüglich macht mir nicht unbedingt Lust an einer Wiederholung. Da wird der Gute wohl mal einen Anruf von mir bekommen.

Zu Weihnachten und Silvester gab es noch je ein Highligt: Mein Sohn hat mir das erste Mal seit Ewigkeiten etwas geschenkt! Eine rote Rose! Hat sich hinterher vergewissert, dass mir auch klar ist was er mir damit sagen wollte!
Und noch vor Mitternacht am 31. hat er tatsächlich angerufen!
Vielleicht findet er doch noch irgendwie in ein ganz normales Leben.
Ich wünsche es mir so sehr für ihn!

Der WG-Besuch ist am 30.12. komplett abgereist. Es war erst hinterher zu spüren, wie anstrengend das war.

Und ab 13.01. habe ich 6 Tage Urlaub! Ausschlafen steht ganz oben auf meiner Liste! Viel frische Luft! Vielleicht mal wieder laufen? Oder ich gehe mal wieder regelmäßig 2 x wöchentlich schwimmen, da ist es wenigstens nicht so lausig kalt. Und dann unbedingt mal wieder in die Sauna!

Montag wird sich herausstellen was mein Dienstvorgesetzter zu meinem Sabbatical sagt. Dann ist am 31.12.2012 erst einmal mein letzter Arbeitstag! 9 Monate frei!
Diese Aussicht wird mir hoffentlich über gelegentliche Tiefs helfen. Dann ist Zeit für meine, dann gut geplante, lange Reise und meinen Versuch noch einmal ganz woanders neu anzufangen!

So, also eigentlich, kann ich ja dem gesamten 2012 gelassen entgegensehen!
Ich fange schon mal an: Prost 2012






Das neue Jahr fängt träge an
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Weihachten!Erstellt am 26. Dezember um 20:02 

Irgendwie mag ich Weihnachten - und irgendwie auch nicht. Die WG hat wieder Besuch von Oma (80) und Studentin (23). Zeitweise scheint die Wohnung überbevölkert zu sein. Irgendwo wuselt immer jemand herum. Azubi (fast 20) kommt zwischendurch auch noch um Wäsche zu waschen, nebenher läuft der Fernseher auf voller Lautstärke, da der WG-Hund Omas Hörgerät fast aufgefressen, zumindest aber völlig zerkaut hat. Sämtliches Brot ist fast alle. Die Hauptsache ist ja, dass der Rotwein und der Sekt sowie der Käse nicht ausgeht (ich mag gar keinen Käse)!

Ich schwanke zwischen genervt und genussvoll. Es ist schön "Leben" um sich herum zu haben. Ich kann mich ja "absetzen" wenn es mir zuviel wird.

Die Feiertage waren total schön.
Heiligabend: WG-Raclette und anschließend Bescherung.
1. Feiertag: Essen bei meinen Eltern. Es war einfach nur lecker! Wildschweinfilet. Schwer zu toppen!
2. Feiertag: Brunch mit meinem Schwestern, deren Familie und unseren Eltern. Superschön, anstrengend, harmonisch, lustig.

Anschließend noch bei Ex-Mann vorbeisehen. Ich mache mir Sorgen um ihn. Seit unser Sohn mit Freundin bei ihm wohnt geht es ihm zwar offensichtlich besser, er ist nicht mehr so allein im Haus. Andererseits kann er immer noch keine klaren Grenzen setzen. Lässt sich zuviel gefallen. Er geht schlecht mit sich selbst um. Es ist nicht gut, WIE er lebt. Das möchte er ändern - und das ist gut so.

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk? Siehe Bild unten. Eine Rose von meinem Sohn! DAS bedeutet mir sehr viel und ich habe mich unglaublich darüber gefreut. Vielleicht finden wir ja doch noch irgendwann einmal zueinander..
... wenn er mit seiner Therapie nicht aufhört, könnten wir eine Chance haben.

W scheint sich wieder zurückzuziehen. Es ist ok. Wenn er so glücklich ist, soll es mir Recht sein. Wann er realisieren wird, dass außer Freundschaft nichts mehr übrig geblieben ist? Keine Ahnung. Es ist sein Leben, nicht meines.

So zufrieden und glücklich wie das Jahr endet, so wünsche ich mir das nächste Jahr!

Und nun MEIN schönestes Geschenk:





Weihachten!
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7 TageErstellt am 7. Dezember um 22:10 
Nun bin ich also seit 7 Tagen, wie meine Mutter mitleidig meinte, ganz alleine! Fühlt sich gut an.

Ich habe in dieser Woche etwas ganz entscheidendes "abgelegt": meine panische Angst vor einer Winterdepression! Daran sehe ich: der Hieb hat gesessen. Dieses Wort hat mich die letzten 2 Jahre so verfolgt. Eingebettet in den Satz: "Ach, hast du wieder deine Winterdepression?" Das tat damals schon verdammt weh. Auch davon bin ich jetzt geschieden! Das allein ist wie eine Befreiung und tut so unglaublich gut!

Seit 18 Monaten bin ich nun in "meiner" WG. Ich mag meine Mitbewohnerin sehr. Was ich nicht mag ist der Versuch mich zur Matratze für ihre vorwiegend verheirateten frustrierten oder schlichten Freunde zu machen. Ich hoffe sie hat begriffen, dass diese Versuche mich „an den Mann“ zu bringen scheitern werden. Aber im Großen und Ganzen ist die WG-Situation in Ordnung. Ich lerne viel über den Umgang mit anderen. Bin gezwungen zu lernen auch mal „nein“ zu sagen.

Ich habe es mit dem einen oder anderen Mann versucht in der Zeit. Waren aber alles Fehlversuche.
W: Eigentlich bemitleidenswert. Auf die Frage, die ihm kürzlich stellte: was willst du eigentlich von mir? - bekam ich die Antwort: deine Freundschaft, deine Liebe, dein Verständnis und irgendwann heirate ich dich!

Äh? Wie bitte? Bloß nicht! Da ist der Gute aber leider auf dem Holzweg. Soll DAS dann das DANKESCHÖN dafür sein, dass er mich in der ganzen Zeit in der wir zusammen waren immer wieder versetzt, enttäuscht und unsere Dates verschoben hat? Lebenslänglich mit jemandem der nicht in der Lage ist für seine Bedürfnisse und Belange auch einzustehen? Der am Gängelband einer Beziehung gehalten werden möchte um sich dann lautstark überall darüber zu beschweren? Dem all seine chaotischen Kumpels und auch Kunden wichtiger sind als ich?
Ne danke mein Freund! DAFÜR schwimme ich nicht gegen den Strom in meiner Umwelt!

R: Hat sich zu sehr verbogen um mich nicht zu verlieren und konnte meinem Tatendrang nicht folgen. Der Liebste und Ehrlichste in dieser Zeit. Leider in vielen Dingen nicht sehr phantasievoll. Einfach zu wenig von ALLEM. Sorry R.

Und dann war da doch noch der D!
Tja, der hat mir gezeigt wie es geht. Dafür hat er meinen tief empfundenen Dank verdient! Und meinen Respekt. Wieder eine Frau weniger die den Männern glaubt.
Die Gefühle in dieser Zeit waren toll! Auch den Liebeskummer konnte ich noch ertragen. Was das Allerschlimmste war? Das Gefühl verarscht worden zu sein! Diese Unehrlichkeit! Ganz mies.
An alle D's dieser Welt: muss denn so was sein? Dann jammert nicht rum wenn es Euch wenn Ihr die Quittung bekommt!

Da glaube ich lieber meiner Freundin die sagt: wenn ein Mann dir was sagt, kannste gleich ein Schild hochhalten auf dem steht: ALLES LÜGE ! ! !

Nein! Ich bin keine Männerhasserin! Ich mag sie. Wie Spaghetti, Fleisch oder Spiegelei.

Ich will keine Beziehung mehr! Jedenfalls nicht die nächste Zeit. Spaß? Ja, aber nicht mehr. Und eines schon mal gar nicht: ich werde mich nicht mehr abhängig machen. Gut, während meiner Ehe war das freiwillig und eine bewusste Entscheidung. So abhängig, dass ich die Tür nicht gefunden hätte war ich denn ja doch nicht.

Noch etwas Gutes:
Ich habe vorgestern meinen Sohn wieder gesehen! Es war schön und fühlte sich gut an! Und das Beste: Ihm ging es genauso! Dennoch ist es wohl besser ich bleibe bei der Distanz – die mir so schwer fällt und sehr weh tut. Ich kann einfach seine Art zu leben nicht begreifen. Kann so schwer daneben stehen und zusehen wie sein Leben an ihm vorüberzieht ohne mich einzumischen.

Eigentlich sollte dies ja ein durchaus positiver Eintrag sein. Ich empfinde ihn auch so! Wenn er sich auch vielleicht anders liest. Es ist viel geschehen mit mir – und das gefällt mir. Jetzt kann ich auch wieder unter Menschen gehen. Fühle mich immer wohler in Gesellschaft. Das schönste ist: mein Interesse an meinen Mitmenschen kommt wieder. Interesse an Politik, Wirtschaft, Weltgeschehen: alles kommt wieder.
Die Scheu schwindet. Verkrustete Denkweisen bröckeln. Meine eigene Meinung kundzutun ist mir wieder wichtig.
Das alles finde ich durchaus positiv und lässt mich spüren dass ich wieder richtig lebe!
Der Frühling kann kommen, ich bin soweit!
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Glücklich und glücklich geschieden!Erstellt am 2. Dezember um 23:11 
Nachdem mein EX-Mann mit fast 20-minütiger Verspätung endlich im Gericht ankam, ging alles recht schnell. War ja im Vorfeld alles geklärt.
Ich habe da gesessen und nur gedacht: suuuper! Ich werde wohl eine der wenigen sein die nicht geschieden wird, weil der Noch-Mann nicht pünktlich ist! Hat ja dann doch noch geklappt und ich begreife es so langsam! Ich bin frei, Single, mit Allem drum und dran! Fehlt Ende des Monats noch die Namensänderung und dann ist im März nach Erfüllung seiner letzten Zusage, endlich alles vorbei - ganz endgültig auseinander - mit ALLEM!

Glücklich:
Das sagt doch eigentlich alles, oder nicht?
Solange ich jeden Tag neu erlebe und etwas Neues lerne - bin ich glücklich!
Ich habe mal, vor Monaten geschrieben: das Leben ist so bunt wie ich es mir male! Und das stimmt immer noch. Jeden Tag kommt ein neuer Farbton hinzu. Jeden Tag lerne ich mich neu kennen. Entdecke eine andere Facette an mir!
Die Männer, die mich in den letzten Jahren mehr oder weniger begleitet haben:
Ich habe Euch wirklich viel zu verdanken. Jeder Einzelne war gut und richtig für mich, zu seiner Zeit. Ich habe viel von ihnen gelernt. Ob ich mit dem Erlernten umzugehen weiß wird sich zeigen. Ich nehme keinem von ihnen irgendetwas übel - all die Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Jetzt brauche ich keinen Mann mehr. Den Rest bringe ich mir selbst bei! Macht auch mal Spaß.

Einen ganz lieben Dank möchte ich an dieser Stelle an Petra sagen. Ohne sie wäre ich oftmals untergangen. Ganz unspektakulär abgesoffen. Soll noch mal jemand über das unpersönliche, anonyme I-Net schimpfen. In ihr habe ich eine ganz besonders liebe Freundin gefunden der ich sehr, sehr viel verdanke.

Marlies, deren Weg ich zum Teil mitverfolgen durfte! Hier nochmal: Herzlichen Glückwunsch zum FS!

Meinen anderen Mutmacherinnen: auch Euch ganz herzlichen Dank für Eure stets unterstützenden Worte, den Trost und das Ihr mir alle das Gefühl gegeben habt: ich kriege das schon hin - egal wie - es wird richtig sein!
Hey! Ihr hattet Recht!

So! Genug schwermütiges Gefasel! Ich packe meine Farben aus fange schon mal an die Farbe des neuen Tages anzumischen!

In diesem Sinne:
Es geht immer weiter! In vielen Situationen kann es nur noch besser werden!

Ich werde Euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten - aber in Zukunft werden es wohl überwiegend heitere Geschichten sein die ich zu erzählen habe!
K







Glücklich und glücklich geschieden!
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