Beschreibung: Bücher, die ich für lesenswert sehe oder eben nicht ;-) Bewertung: 1(nicht meine Leselektüre) - max. 5 Sterne (absoluter Lesegenuss) Dieser Blog gibt meine persönliche Meinung wieder! Bitte verzeiht mir die Rechtschreibfehler, geb nicht jeden Inhalt vorher zum Lektor ;-)
Als Angie Beth zum Strickclub einlädt, will diese zuerst ablehnen, aber Angie hat recht, seit der Trennung von Colin hat sie sich abgeschottet. Neue Leute kennenlernen täte ihr gut, wenn sie nicht wie ihre Mitbewohnerin enden will. Wie soll sie auch sonst den Mann kennenlernen um ihre Zukunftspläne - heiraten, Kinder - in die Tat umzusetzen. Als sie durch ihren Job jemanden trifft scheint sie ihren Traum nah, umso größer ist die Enttäuschung als sie sein Geheimnis erfährt und damit auch einen wichtigen Teil ihres neuen Lebens gefährdet. Die Freundschaft zu ihren Strickmitstreitern.
Meine Meinung:
Ein unterhaltsames und humorvolles Frauenbuch, das zwar vorhersehbare Handlungen hat, aber auch einige Überraschungen. Schön ist, dass nicht nur die Liebe sondern auch die Freundschaft eine wichtige Rolle spielen. Das nicht perfekte Ende und die Trennungskomplikationen von Beth und Colin sind lebensnah und nicht zu übertrieben. Die Autorin beschreibt gut wie schwierig es ist, jemanden loszulassen, denn man liebt. Schade finde ich es nur, dass der Name der Freundin auf dem Buchrücken falsch ist, der Klapptext nicht ganz mit den Inhalt zusammenpasst und bei der Reihnfolge beim Gedichtlesen, der Tausch nicht berücksichtigt wird.
In dem historischen Roman Die Zarentochter erzählt Petra Durst - Benning spielt Olly die Hauptrolle.
Inhalt:
Olly wächst am Zarenhof auf und muss schon früh erfahren, dass man aufgrund der königlichen Geburt nicht der Liebe wegen heiratet sondern wegen politischen Verbindungen. Diesem Leben beugt sie sich nicht leicht und rebelliert, wo sie kann. Um so mehr freut sie sich nach einigen gebrochenen Herzen, als ihr Bruder einen anscheinend geeigneten Kandidaten für sie findet. Aber ihr Glück findet sie am Schluss in Württemberg.
Meine Meinung:
Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt gefühlvoll vermittelt welche Last auf Ollys Schultern liegt und leidet mit jeder missglückten Liebesgeschichte mit.
Fazit:
Ein wunderschöner Roman und für alle die mehr über Olly lesen möchte, gibt es eine Fortsetzung Die russische Herzogin indem sie eine wichtige Nebenrolle spielt.
Mit Die Vergolderin zauberte die Autorin Helga Glaesener erneut einen wunderschönen Historischen Roman .
Inhalt:
Auf der Flucht aus Osnabrück erleben Elisabeth und ihre Geschwister einige Schicksalsschläge, bis sie in Braunschweig bei ihren Großvater ankommen. Dort versucht sie alles um ihre Versprechen, die sie auf dem Totenbett gegeben hat, zu erfüllen. Dafür benötigt sie aber ein Einkommen und deshalb arbeitet sie heimlich als Vergolderin. Bei einer nächtlichen Übergabe der fertigen Ware trifft sie Räuber, aber ein blinder Fremder rettet sie. Diese Begegnung hat für Elisabeth und ihrer Geschwister weitreichende Konsequenzen, da sie dadurch die Wut eines mächtigen Glidemitglieds auf sich zieht .
Meine Meinung:
Ein ereignisreiche Geschichte in einer Zeit, als man Frauen nicht in Männerberufen sehen wollte. Ohne geschichtliche Fakten, aber mit den typischen Klischees dieser Zeit. Wer eine Frau in Männerkleidung erwartet, wird enttäuscht, anstatt dessen erhält man viele überraschende Wendungen, eine schöne Liebesgeschichte und Familientragödie verpackt in einem fesselnden Schreibstil und in angenehmer Schriftgröße. Die Tätigkeit als Vergolderin spielt zwar eine Rolle, aber ist nicht der beherrschende Part des Romans.
Fazit: Eine unterhaltsamer Roman für Liebhaber historischer actionreicher Liebesgeschichten.
Mit Shadowfever ist Karen Marie Moning das perfekte Finale ihrer Fever-Saga gelungen.
Inhalt: Es knüpft nahtlos an Band 4 an und man erfährt was aus Mac im Spiegellabyrinth geworden ist und wie ihre Suche bzw. Jagd nach dem Sinsar Dubh weitergeht. Ihren Kampf gegen die Unseelie, die die Menschheit auszulöschen versuchen und die Gefahr in den eigenen Reihen der Sidhe - Seherinnen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, da ich jedem den Genuss dieses Buches gönne!
Meine Meinung: Im ersten Teil musst ich mich erst wieder an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und danach verflogen die Seiten wie von selbst. Die Entwicklung der Geschichte ist so unvorhersehbar und phantasievoll, dass ich es schade fand, als es zu Ende war. Aber der letzte Satz lässt auf ein Wiedersehen mit Mac hoffen. Da sie ja auch noch zwei Gefallen einzulösen hat. Meiner Meinung macht es nicht viel Sinn dieses Buch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände zu lesen, da es nahtlos weitergeht und man die Geschehnisse nicht erklärt bekommt. Auch fehlt dieses Mal eine Erklärung der einzelnen Begriffe, wie man es in Band vier vorfand.
Fazit: Teil einer sehr spannende Fantasy - Saga, bei der es sich lohnt bei Band 1 anzufangen.
Eigentlich wollte Nella nur ein wirksames Mittel gegen Flugangst um ihren Freund in Genf zu besuchen. Aber es war der Anfang des totalen Chaos. Die Tropfen wirkten nicht und der verschreibende Arzt Dr. Paul Rosen, der ebenfalls unterwegs nach Genf war, musste ihr notgedrungen während des Fluges bestehen. Wie es sich als Arzt gehört, folgte auch prompt die Rechnung. Nella soll seine Ehefrau spielen, da für Pauls neuen Chef nur Verheiratete als Partner in Frage kommen. Pauls Karriere in der Anti-Aging Branche hängt von dieser Lüge ab, aber bei einer bleibt es nicht.
Meine Meinung:
Ein witziger Roman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt ohne komplizierte Sachverhalte. Der Schreibstil von Mia Morgowski ist angenehm schnell zu lesen, der Verlauf vorhersehbar, aber trotzdem mit kleinen Überraschungen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es das Ganze nicht zu Kitschig abrundet. Die kleinen Einblicken in Aufbau eines Beipackzettels am Schluss, zeigen was danach passierte. Dies fand ich im Bezug auf den Arztroman ganz nett, aber nicht nötig.
Fazit: Ein Frauenbuch mit Humor für gemütliche Stunden.