Ich ertappe mich oft selbst dabei, wie ich Dinge, Entscheidungen und Reaktionen oft vor mir her schiebe. Ich würde gerne studieren , endlich mal - aber vorher müsste ich erstmal etwas mehr Ruhe in mein Leben bringen. Ich habe viele neue sehr interessante Bücher , die im Regal stehen und das seit lamger Zeit, aber ich finde kein ruhiges Stündchen, um eins zu begonnen.
Meine Vorsätze und Wünschetäten mir bestimmte gut, wenn ich Sie denn in die Tat umsetzen könnte bzw. würde. Ich schiebe alles vor mir her, zwar wild entschlossen, meine Wünsche irgendwann in die Tat umzusetzen, aber trotzdem bleibt natürlich fraglich, ob ich es irgenwann schaffe. So wie mir geht es vielen Menschen. Die einen wollen eine Weltreise machen - aber noch sind die Kinder zu klein, dann studieren die Kinder und das Geld ist knapp und schließlich stellt man fest, dass man sich zu alt fühlt um nun noch eine so anstrengede Reise zu unternehmen.
Und so lassen viele Menschen den Moment einfach ungenutzt verstreichen und finden Rechtfertigungen und Entschuldigungen, warum sie etwas zur Zeit nicht machen können. Aber häufig vergessen sie, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Wir wissen nicht, wann wir abberufen werden. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, den Moment zu nutzen und uns nicht auf später zu vertrösten. Wenn es ein großer Traum ist, Klavier zu spielen, warum gehen wir nicht heute noch los und suchen uns einen guten Lehrer? Vielleicht wird mein Leben nie ruhiger sondern immer stressiger und vielleicht finde ich niemals den richtigen Zeitpunkt. Vielleicht gibt es aber auch keinen richtigen Zeitpunkt und den Moment intensiv zu erleben und auszufüllen ist das einzig Richtige? Eine Anwort darauf wird uns wohl niemand geben können. Aber ich werde versuchen, mehr im Hier und Jetzt zu leben und den Moment bewusst und sinnvoll zu erleben.
Genieße die Macht und die Schönheit Deiner Jugend - wobei: Du wirst die Macht und die Schönheit Deiner Jugend nicht begreifen, bis sie verschwunden sind. Aber glaube mir: in 20 Jahren wirst Du Fotos von Dir anschauen und dann auf eine Art und Weise, die Du jetzt noch nicht begreifen kannst, realisieren, welche Möglichkeiten Du damals hattest und wie fabelhaft Du wirklich aussahst. Du bist nicht so fett wie Du glaubst. Macht Dir keine Sorgen über die Zukunft. Oder mach sie Dir, aber wisse: sich Sorgen machen ist genauso effektiv wie der Versuch, eine algebraische Gleichung durch das Kauen von Kaugummi zu lösen. Sie wären keine, wenn Du Deine Zeit sinnvoll ausfüllst. Die echten Probleme in Deinem Leben werden Dinge sein, über die Du Dir mit Deinem sorgenzerfressenen Gehirn niemals Gedanken gemacht hast, Dinge, die Dich unerwartet an einem ruhigen Dienstag um vier Uhr nachmittags treffen. Um diese Sorgen und Ängste zu verlieren, mache jeden Tag etwas, wovor Du Angst hast. Gehe niemals fahrlässig mit den Herzen anderer Menschen um. Meide Personen, die fahrlässig mit Deinem Herzen umgehen. Noch verstehst Du nicht, was wirklich leiden heißt, doch irgendwann wirst Du verstehen. Verschwende keine Zeit mit Eifersucht. Du wirst mal vorne liegen und mal hinten. Das Rennen dauert lange, und im Endspurt bist Du Dein einziger Gegner. Erinnere Dich an jedes Kompliment. Vergiss die Beleidigungen. Wenn Dir das gelingt, sage mir, wie Du es machst. Streite nicht wegen Belanglosem. Vor allem, genieße die Zeit, mit Deiner Familie. Zu schnell kann das Leben vorbei sein. Setze nicht gedankenlos Dein Leben aufs Spiel! Hebe Deine alten Liebesbriefe auf. Such Dir den Beruf aus, den Du mit Leidenschaft und nicht aus einer Notlösung ausübst. Fühle Dich nicht schuldig, wenn Du nicht weißt, was Du mit Deinem Leben anfangen sollst. Die interessantesten Menschen, die ich kenne, hatten mit 22 keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Einige der interessantesten 40jährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht. Der Sinn des Lebens, Deine Aufgabe steht bereits fest und es ist Dein Schicksal. Vielleicht wirst Du heiraten, vielleicht auch nicht. Vielleicht wirst Du Kinder haben, vielleicht auch nicht. Nur denke daran, Babies sind süß, nur es ist eine Lebensaufgabe. Eine, die Du später antreten solltest. Vielleicht wirst Du Dich mit 40 scheiden lassen, vielleicht wirst Du am 75. Hochzeitstag den "Ententanz" tanzen. Was auch immer Du tust, beglückwünsche Dich selbst nicht zu sehr oder beschimpfe Dich. Deine Entscheidungen sind zur Hälfte Zufall, wie bei allen anderen auch. Erfreue Dich an Deinem Körper. Gebrauche ihn auf jede erdenkliche Weise. Habe keine Angst vor ihm, oder davor, was die Leute darüber denken. Er ist das größte Instrument, das Du jemals besitzen wirst. Sei Du selbst und rennenicht einem Traummodellvisionhinterher Tanze, auch wenn es nur zu Hause in Deinem Wohnzimmer ist. Lies die Wegweiser - auch wenn Du sie nicht befolgst. Lies keine Schönheitsmagazine. Sie werden nur bewirken, dass Du Dich hässlich fühlst. Du bist schön, denn Du bist Du und das ist Einzigartig!
Lerne Deine Eltern kennen. Du weißt nie, wann sie für immer gegangen sein werden. Sei gut zu Deinen Geschwistern. Sie sind die beste Verbindung zu Deiner Vergangenheit und die Menschen, die in der Zukunft am ehesten zu Dir halten werden. Sei ihnen nicht böse, sie haben nur Angst um Dich und wollen Dich glücklich machen. Begreife, dass „Freunde“ kommen und gehen, aber mit dem richtigen Freund, den solltest festhalten. Arbeite hart daran, Entfernungen geographischer oder sozialer Art zu überbrücken, denn je älter Du wirst, desto mehr brauchst Du die Menschen, die Du gekannt hast, als Du noch jung warst. Lebe einmal in New York, aber ziehe fort, bevor es Dich hart macht. Lebe einmal in Südkalifornien, aber ziehe fort, bevor es Dich weich macht. Reise. Akzeptiere einige unveränderliche Wahrheiten: Preise werden steigen. Politiker werden fremdgehen. Auch Du wirst älter werden. Und wenn Du alt geworden bist, wirst Du Dir weismachen, dass früher die Preise vernünftig waren, die Politiker anständig und Kinder Respekt vor ihren Eltern hatten. Respektiere Deine Eltern, wenn sie Dich lieben. Erwarte von niemandem Unterstützung. Vielleicht hast Du ein dickes Bankkonto, vielleicht eine reiche Gattin, aber Du weißt nie, wann eines von beiden weg ist. Sei vorsichtig, wessen Rat Du Dir holst, aber sei geduldig mit denen, die Dir Rat geben. Rat ist eine Art Nostalgie. Rat geben ist so etwas wie die Vergangenheit aus dem Mülleimer holen, sie aufpolieren, die hässlichen Teile übermalen und sie dann für mehr verkaufen, als sie wert ist.
Man kennt das selbst auch, man hat das Gefühl, der Tag müsste 48 Stunden haben, damit man alle Dinge erledigen kann. Stress und Hektik bestimmen den Tag, man hat kaum Zeit für sich. Kommt man von der Arbeit, müssen noch tausend andere Dinge erledigt werden. Und es kommen noch unverhoffte Kleinigkeiten hinzu. Zusätzlichwarten die Liebsten aus Familie und Freundeskreis auch auf einen kleinen Besuch, der zwar dringend nötig wäre, aber man fragt sich...wann zum Himmels Willen?!Dann ist man möglicherweise noch unzufrieden mit dem Gewicht , den Haaren oder sonst was und der Schönheitsschlaf verlangt auch nach Aufmerksamkeit. Wobei man schon seit ewig langer Zeit gar nicht mehr vom wohltuenden Schlaf reden kann, da man nachts ständig aufwacht und einem womöglich schon die Termine vom nächsten Tag durch den Kopf geistern. .Kurz gesagt, man hadert mit sich und der Umwelt, und man ist solcher, niemand hat es so schwer und ist so benachteiligt, wie man selbst. Soviel Stress - ja das Leben kann schon schwer und hart sein. Aber dann irgendwann, wenn man einmal links und rechts schaut und nicht nur auf sich selbst, dann findet man sehr schnell Menschen, denen es um einiges schlechter geht. Kranke Menschen, die ums überleben kämpfen, Menschen mit schweren Behinderungen oder Erkrankungen, die täglich Schmerzen verursachen. Menschen, die einen nahen Angehörigen verloren haben und wirkliche Schicksalsschläge verwinden müssen. Und wird einem bewusst, wie gut man es doch eigentlich hat. Und das Hausarbeit, Arbeit und Familie kein Grund sind, um zu jammern. Denn es gibt sooooo viele Menschen, die froh wären, lediglich unsere Problemchen zu haben. Sie wären froh, wenn es ihnen gut ginge. Und das geht es mir .Ich habe keine Schmerzen und kann normalerweise den Tag genießen.Dieses Menschen würden sehr viel in Kauf nehmen, um gesund zu sein, oder den lieben verstorbenen Menschen wieder an ihre Seite zu wissen. Wenn man gerade wieder so richtig im Selbstmitleid badet und denkt, wie schwer man es doch hat, dann muss man einfach einmal die Sichtweise verändern und überlegen, wie viele Menschen sofort mit uns tauschen würden, weil sie schwerwiegende Probleme und Sorgen haben. Und dann bemerkt man, wie unbedeutend das eigene Problem eigentlich ist und dass man dankbar sein sollte, für das, was man hat.
Es gibt so viele Fragen, die man sich selbst stellt. Fragen, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn des eigenen Seins.
Lebt man, um nach Geld zu gieren und daran zu Grunde geht oder soll man jedem helfen, auch wenn er einem weh tut? Und warum verletzt man die Menschen, die einem am meisten bedeuten?
Wenn Menschen die man liebt sterben, ist man voller Trauer und möchte nicht mehr sein. Man fragt sich, warum dieser Mensch sterben musste und nicht ein anderer..wobei dieser Gedanke aus purem Egoismus heraus entstanden ist..allein zu sagen:“Warum hast Du mich verlassen?“ warum ist man nicht dankbar für die Zeit, die man mit diesem Menschen hatte. Meist denkt man an Worte, die man noch gerne gesagt hätte ..schlimm ist es, wenn man im Streit lebte und plötzlich keine Gelegenheit mehr hat, diesen aus der Welt zu schaffen, weil dieser Mensch nicht mehr Teil unserer Welt ist.
Denkt man also bis in den Tod und in dessen so tiefgründige Trauer immer nur an sich?? Warum sagt man sich nicht stattdessen täglich jedem lieben Menschen, wie gern man ihn hat und verbringt so viel Zeit wie es nur möglich ist mit ihnen..weil man glaubt, alles sei unendlich..doch die Zeit die man hat ist begrenzt und kann ganz plötzlich ein Ende haben..dann ist alles zu Spät und man lebt weiter mit Vorwürfen, dasman es nicht genau so getan hat..Der Tod ist ein Bestandteil unseres Lebens , und wird er als beängstigend und bedrohlich gesehen, doch ist er nur das Ziel eines Lebens, das erfüllt sein sollte , mit Erinnerungen und tausendfachen Gefühlen und der Erkenntnis, das man alles gegeben hat und nichts bereut und auf ein erfülltes Leben zurück blicken kann.
Doch der Mensch erinnert sich meistens nur an die schlechten Zeiten, an die schmerzvollen Gefühlen und versetzt sich in eine Opferolle..doch mal ehrlich, man strebt nach Glück, nach den grossen Dingen und mag es in einer Opferolle zu stecken? Stetig ist man umgeben vom Glück. Das Glück steckt in den kleinen Dingen, in der eigenen Gesundheit oder der lieben Menschen um einen. Das Glück Freunde zu haben, auch wenns wenige sind. Das Glück, zu leben.Das Leben kann kurz und sehr schnell vorbei sein.Das Glück, Kinder zu haben, andere können keine bekommen. Das Glück, zu lieben, viele haben ein Herz aus Eis. Das Glück, zu lachen, viele haben es verlernt.
Das Glück, kein Hass zu empfinden. Das Glück, liebende Eltern zu haben,viele Kindern wachsen ohne Eltern auf.
Seid dankbar für all diese Dinge und seht es als Glück an. Seid dankbar für das, was ihr habt und girrt nicht nach Dingen, die man nicht hat und nicht haben kann, denn wenn ihr diese besitzen und erreichen würdet, würdet ihr doch wieder was anderes haben wollen..
Man sollte dankbar sein, für die guten Zeiten, für die liebevolle, glückliche und erfüllende Zeit. Befreit Euch vom Neid und vom Argwohn. Seht die andere Seite.
Alles hat zwei Seiten…Licht und Schatten..Liebe und Schmerz..Anfang und Ende. Sterben, birgt eine Geburt, ein Neuwerden in sich…
Ich brauche kein Geld, keine Reichtümer. Reich ist der, der Freunde und Familie hat, und der von ihnen geliebt wird. Denn Geld kann einem keine Wärme und Geborgenheit geben, wenn man einsam ist. Ehrliche und gelebte Gefühle sind nicht käuflich…im Gegenteil…sie sind völlig kostenlos und trotzdem unbezahlbar!
Seid stolz auf das, was man erreicht hat. Auch wenn man viele negativen Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat. Sagt nicht, das irgendwas in der Vergangenheit ein Fehler war, wenn ihr damals glücklich ward. Erfahrungen und Erlebnisse prägen einen Menschen. Wenn man hinfällt, muss man aufstehen und weiter gehen…Man bleibt aber lieber liegen und schaut aufs Ende zurück, anstatt aufstehen und nach vorne zu schauen..das scheint allzu oft der leichteste Weg zu sein..doch das Leben ist so scheinbar“ hart und ungerecht“, doch wenn man den Mut hätte aufzustehen und weiterzugehen, hat das Leben einen stärker gemacht und man kennt das Gefühl zu fallen , doch man weiß, es ist nur ein Stolperer, und bedeutet nicht das Ende…denn der Tod ist dir gewiss, also nutze alles was das Leben dir gibt, denn dann hat man Liebe im Herzen und kann zurück sehen und weiß, das man gelebt hat…und nicht schon tot durchs sein Leben ging…dafür ist die Ewigkeit da…
Wenn du das für dich verstanden hast, dann hast du dein wahres Ich gefunden.
Auch wenn sich die Wege mal trennen, so denke zurück an die Minuten, Tage , und Jahre die erfüllt von Liebe war..auch wenn der Schmerz einen zu zerreissen scheint, doch ist so mancher Schmerz, doch nur Selbstmitleid,Rausch des Verlassen seins…
Ein Ende ist kurz und der Weg bis dahin lang..und voller schöner Erinnerungen und Liebe..man sieht „schwarz“ und bemerkt das „Licht- das Weiss“ darin nicht..wenn man genauer schaute…kann man es fühlen…und sehen…
Jeder Augenblick ist so kostbar ..denn eines Tages, wird er dein Letzter sein..
Liebe und Hass…Glück und Schmerz scheinen so gegensätzlich, doch sind die Beiden doch ein Gefühl, das man nur von verschieden Perspektiven sieht…aus diesem Weiss wird langsam ein Schwarz..doch wird aus diesem wieder Licht geboren…wie Tag und Nacht…Sonne und Mond…
Jede Nacht bringt uns einen Tag…man muss nur die Augen schliessen und man sieht die Sonne, die hintern Mond wartet…