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Bandscheibenleiden


Von: suchnix
suchnix

Beschreibung:
Meine Leidens- und Genesungsgeschichte zum Thema Bandscheibenvorfall im Lenden- und Halswirbelsäulenbereich

Kategorie: News-Gesellschaft

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 Bandscheibenleiden 
LWS / HWS - BandscheibenproblemeErstellt am 7. Juli um 12:18 
LWS / HWS - Bandscheibenprobleme
Hier in meinem Block möchte ich mich gerne mal zum Thema Bandscheibenleiden äußern, da auch ich, wie sehr viele andere Menschen davon betroffen bin/war.
Zum einen leide ich schon seit mehr als 20 Jahren unter den Folgen zweier Bandscheibenvorfällen im Ledenwirbelbereich, die ich aber nicht operieren lassen will.
Zum anderen hatte ich aber auch einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich, der 2011 operativ behandelt wurde.
Nun, die Sache mit dem Vorfall im Lendenwirbelbereich …..
Vor gut 20 Jahren war das so eine Sache, Operationen und Operationsmethoden waren wohl eher noch steinzeitlich und es bestand recht hohe Gefahr, dass sie schief gehen und man danach schlimmere Probleme hat wie zuvor. Deshalb scheute ich mich auch bisher vor der OP. So vergingen die Jahre, mal hatte ich Schmerzen wie narrisch und manchmal monatelang Ruhe. Immer wieder besuchte ich diverse Ärzte und bekam immer wieder neue Meinungen dazu zu hören.
Zwar fanden mein Hausarzt und ich dann Tabletten die wirklich anschlugen, doch diese dann über Wochen zu nehmen konnte ja auch nicht die Lösung des Problems sein.
Eines Tages hatte ich recht heftige Schmerzen unterhalb des rechten Rippenbogens und dachte, na toll, haste nun auch noch ein Magengeschwür ?
Also ab zu einer Internistin und sich mal durchchecken lassen.
Doch wurde sie trotz umfangreicher Untersuchungen nicht fündig – zum Glück – denn auch noch ein Magengeschwür brauchte ich nun wirklich nicht.
Doch dann fragte mich die Internistin, ob ich Probleme mit meinen Bandscheiben hätte, was ich natürlich bestätigte. Daraufhin hin meinte sie, dass meine aktuellen Schmerzen wohl ein Anzeichen für entstehende Schmerzen im Lendenwirbelbereich seien und ich damit rechnen sollte, dass ich in 1 – 2 Tagen damit sicherlich Probleme hätte. Sie meinte, dass von dort ein Nervenstrang unterhalb des Rippenbogens in den Bauchraum verläuft.
So war es dann auch und ich hatte daraus gelernt, welche Warnzeichen es gibt, ehe der Rücken wieder unglaublich schmerzt und ich mich nicht mehr bewegen kann.
Beim nächsten Besuch beim Hausarzt fingen wir nun an, ein entzündungshemmendes Medikament zu finden um schon bei den ersten Anzeichen von Rückenproblemen entgegenwirken zu können, schließlich fanden wir das passende Medikament und lebe ich so ein bis zweimal im Jahr 3 – 4 Tage mit dem Medikament und komme damit so gut klar, dass eine OP für mich nicht mehr in Frage kommt.
Um aber hier Werbung oder ähnliches zu vermeiden unterlasse ich es, im Block zu schreiben, welche Medikament mir schon recht lange sehr gut helfen, dies kann gerne per PN erfragt werden
Nun die Sache mit dem Vorfall im Halswirbelbereich…..
Das ist nun noch nicht lange her und begann im Dezember 2011. Beruflich übe ich eine doch meist sitzende Tätigkeit aus, welche die komplette Wirbelsäule recht einseitig belastet.
So im November 2011 begannen dann erst leichte Schmerzen im Schulterbereich, die aber recht schnell sehr massiv wurden. Kaum eine Nacht schlief ich noch durch und war den ganzen Tag über total gerädert. Auch die Versuche die Schmerzen mit Tabletten zu bekämpfen schlugen gänzlich fehl.
Bei einer Geschäftsreise nach München hatte ich dann die Nase voll und begab mich dort in die Uniklinik. Dort wurde dann recht schnell die Diagnose Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich gestellt. Nach einigen Untersuchungen in München verfestigte sich der Verdacht, doch konnte ich eine genauere Untersuchung mittels MRT dort zeitlich nicht machen lassen.
2 Tage später wurde ich dann in der Uniklinik Frankfurt vorstellig. Es folgten wieder diverse Untersuchungen und auch eine Entnahme von Nervenwasser, welche zwar angeblich sehr schmerzhaft sein solle, was ich aber aufgrund meiner anderen Schmerzen eher nicht so empfand. Im Dezember 2010 erfolgte dann noch eine MRT und nun war der Befund recht klar – Bandscheibenvorfall HWS einhergehend mit der Verengung des Nervenkanals im linken Schulterbereich und dadurch bedingt Lähmungen und heftigste Schmerzen in der linken Schulter.
Ich suchte nun kompetente Ärzte und begab mich dann in Behandlung in der EMMA – Klinik in Seligenstadt, welche mir empfohlen wurde von einem Freund.
Nun begann ein Behandlungsmarathon, erst Physiotherapie – ohne Erfolg, dann Schmerztherapie – auch ohne Erfolg
( hierbei wird jedes Mal eine CT gemacht und die Punkte festgelegt, an denen Spritzen gesetzt werden um dann das Medikament genau dort einzuspritzen wo es hin muss – sehr schmerzhaft )
Nachdem diese Behandlungen ohne Erfolgt waren, stand nun fest, ohne OP ist da nichts zu machen.
Wie alle Menschen habe auch ich natürlich Angst vor so einer OP gehabt und holte mir eine zweite Meinung von einem sehr guten Facharzt ein, doch dieser bestätigte nur die OP Sache.
In einem längeren Gespräch nahm er mir dann auch meine Ängste recht anschaulich – auch er hatte dieselbe OP schon mal an sich selber machen lassen müssen.
Also stimmte ich zu und machte einen OP Termin in der EMMA – Klinik.
Am Tag der OP sollte ich schon um 06.30 Uhr nüchtern an der Aufnahme sein und alles ging dann sehr fix. Rauf auf die Station, Zimmer bekommen, Gespräch mit der Schwester, OP – Hemdchen usw. lagen schon bereit und ehe ich mich versah, wurde ich auch schon um 07.30 Uhr in den OP geschoben.
Ich weis nicht wie viel Uhr es war, als ich im Aufwachraum mal zu mir kam, aber ich erinnerte mich noch daran, dass ich meinen Operateur sah. Um 10.00 Uhr wachte ich dann im Zimmer auf und hatte natürlich keine Schmerzen mehr, schließlich stand ich ja unter Schmerzmitteln, wie es so üblich ist nach jeder OP.
Auch wenn dies kaum zu glauben ist, um 16.00 Uhr des selbigen Tages saß ich dann in der Kaffeeteria und genoss einen Milchkaffee.
Zwei Tage nach der OP hatte ich keine Schmerzen mehr in der Schulter oder im Arm, nur recht heftige Halsschmerzen, doch dies ist völlig normal da die OP von vorne ausgeführt wird über einen Schnitt im Hals. Kehlkopf, Stimmbänder usw. müssen beiseite gedrückt werden um dann von vorne an die Bandscheiben zu gelangen.
Im OP Bereich der Wirbelsäule hatte auch noch Schmerzen, doch die waren anders als die Schmerzen vor der OP und durch das einsetzen des Implantates bedingt.
Na ja, nun sind gut 3 Wochen vergangen, die Reha läuft und ich bin ast gänzlich schmerzfrei.
Noch 3 Wochen und dann darf ich wieder arbeiten gehen – freu !
Abschließend :
Ich bereute die OP in keinster Weise und kann endlich wieder schmerzfrei leben !
Diesen Block schrieb ich, um Leidensgenossen/Genossinnen evtl. ein wenig die Angst vor einer solchen OP zu nehmen und sehr gerne beantworte ich Fragen hierzu.
Doch bitte ich darum, mit auch per PN eure Fragen zuzusenden, da ich nicht immer in den Bolck schaue. Ab und an werde ich das zwar tun, aber die Antworten können dann halt einfach länger dauern als die per PN.

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