Sylvia von Wagenhoff war ein Glückskind. Es war nicht nur der Adelstitel, den sie von ihren Eltern geerbt hatte, es hing auch eine Menge Geld daran. Die von Wagenhoffs schwammen zwar nicht im Reichtum, aber für eine Lebensführung, die sich deutlich vom Durchschnitt abhob, reichte es allemal. Sylvia war Einzelkind und brauchte folglich mit niemandem teilen. Dazu kam, dass sie als ausgebildete Modedesignerin im Alter von 28 Jahren eine brillante Idee hatte und ihr eigenes kleines Modelabel gründete. Inzwischen war sie 35 und beschäftigte rund ein Dutzend Mitarbeiter. Ihre monatlichen Einkünfte beliefen sich dadurch in einer guten fünfstelligen Summe. forum.gofeminin.de/forum/f142/__f8401_f142-Schuhkauf-auf-besondere-Art-und-Weise.html#5r
>>Ja, aber ... <<, Lenas Stimme war nicht mehr als ein unsicheres, kaum hörbares Flüstern. Es waren wahrscheinlich nur Sekunden vergangen, die ihnen aber wie Stunden vorgekommen waren, seit die letzten Töne der leisen Musik verklungen waren. >A Whiter Shade of Pale<, so konnten es nur >Procul Harum< ausdrücken. Danach hätte man glauben können, das leise Knistern der vielen dunklen lila Kerzen zu hören, die das Zimmer mit sanftem gelben Licht und unruhig flackerndem Schein erleuchteten. Und wahrscheinlich auch das Pochen von Lenas Herzen, das vor Freude so heftig schlug, dass Anika es eigentlich hätte auch hören müssen. forum.gofeminin.de/forum/f142/__f8330_f142-Das-Liebesschlosschen.html#10r
Nach dem Erlebnis mit den griechischen Bauarbeitern (Marie Teil 4) war Marie am Ende. Nein, so konnte und wollte sie nicht weiter leben. Nicht mit dieser stetigen Unwahrheit und Untreue gegenüber ihrem Mann Manfred. Es gab aber niemanden, mit dem sie sich über ihre Probleme hätte unterhalten können. Sicherlich hatte sie Freundinnen, aber eigentlich traute sie sich nicht, sich irgendjemanden zu offenbaren. Zu peinlich war ihr ihre eigene Lüsternheit immer noch. Ganz zu schweigen von den Dingen, die in der jüngsten Vergangenheit passiert waren. Selbst ihrer lesbischen Gefährtin Doris (Marie Teil 2) gegenüber traute sie sich nicht, von ihren Nöten und Problemen zu erzählen. forum.gofeminin.de/forum/f142/__f8169_f142-Marie-wird-vogelfrei-Teil-5-Der-ultimative-Kick-das-Finale.html#11r
Hatte Marie noch vor ein paar Tagen gehofft, dass ihr Umzug in ihr neues Häuschen ihr Leben wieder in geordnete Bahnen bringen würde, so musste sie sich seit den erotischen Erlebnissen mit ihren neuen Nachbarn eines besseren belehrt fühlen. Nein, es würde kein Zurück mehr in ihr altes Leben geben. Noch vor einigen Wochen war sie die treue Ehefrau, die sich nicht einmal im Entferntesten vorstellen konnte, außer dem Sex mit ihrem Mann noch woanders Befriedigung zu finden. Und jetzt? Sie hatte sich von ihrem damaligen Nachbarn Jens Baumann im Keller bumsen lassen (siehe Marie Teil 1), hatte sich von ihrer Freundin Doris Schaar zur lesbischen Liebe verführen lassen (siehe Marie Teil 2), um schließlich das neue Nachbarsehepaar beim Sex zu beobachten, um dann mit denen auch noch zusammen einen flotten Dreier durchzuziehen (siehe Marie Teil 3). forum.gofeminin.de/forum/f142/__f8106_f142-Marie-wird-vogelfrei-Teil-4-Strassenbauarbeiten-mit-Unterbrechungen.html#9r
Alles sollte von jetzt an anders werden. Marie wollte wieder die Marie von früher werden. Bevor sie ihre Affären mit ihrem Nachbarn und ihrer Freundin hatte. Nein, so konnte es wirklich nicht weiter gehen. Und der Umzug in ihr neues Haus war der richtige Zeitpunkt, um zu ihren Wurzeln zurück zu kehren. Zumindest glaubte sie fest daran, es zu schaffen. Sie wollte wieder für ihren Mann und nur für ihren Mann da sein.