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Auf der Suche nach Liebe


Von: diefremdeindir

Beschreibung:
Ein kleiner Ausflug in mein Liebesleben

Kategorie: Liebe-Gefühle

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 Auf der Suche nach Liebe 
Das tiefe schwarze LochErstellt am 1. August um 1:52 
Das tiefe schwarze Loch
Nach dieser Geschichte fiel ich erst einmal in ein Loch. Ich hatte Urlaub, draußen war es so verschneit, dass man kaum irgendwo hin konnte und ich war allein...
Meine beste Freundin war in Kur und ich hatte sonst niemanden mehr.
A. war weg.
Ich vergrub mich. Habe zwei Wochen nur im Bett verbracht, geweint, geschlafen, geweint, ab und zu mal einen Film geschaut, aber nur mit wenig Begeisterung. Nichts machte mehr Spaß. Auch das Onlinespiel erfüllte mich nicht mehr. Ich war nur noch eine leere Hülle.
Die große Liebe...Erstellt am 31. Juli um 3:58 
Die große Liebe...
...dachte ich.

Da sich in dieser Geschichte viele viele viele zermürbende Ereignisse zugetan haben, beschränke ich mich auf die wichtigsten.

Wir lernten uns während meiner online Rollenspielkarriere kennen. Wir hatten beide Partner, wohnten beide mit ihnen zusammen. 3 Jahre lang chatteten wir oder bedienten uns der Internettelefonie. Er war mein bester Freund. Wir hatten immer etwas zu bereden, ob es um unsere Beziehungen ging oder alltägliches. Wir verstanden uns so gut, dass seine Partnerin eifersüchtig wurde und ihm teilweise den Kontakt zu mir untersagte, woran er sich aber nicht hielt. Zu stark war das Band der Freundschaft. Uns trennten 600km, gesehen haben wir uns nicht.
Irgendwann kam dann mein Beziehungsaus und ich war sehr froh, dass ich ihn hatte. Auch wenn ich diverse Mails seiner Freundin ertragen musste indenen sie mich maßlos beschimpfte. Dem einen Riegel vorschieben konnte er nicht. Da er mir aber so viel bedeutete ertrug ich dies.
Doch irgendwann war es soweit, sie trennten sich. Ich zog mich in der Zeit etwas zurück, damit er sich mit der Trennung auseinander setzen konnte, denn für mich war klar, er wäre mein Traummann.
Sie trennten sich allerdings nicht räumlich, wohnten weiterhin in einer Wohnung, schliefen nur in getrennten Zimmer. Trotzdem wurde dann bald, nachdem der Kontakt intensiver als je zuvor wurde, der Entschluss gefasst, sich zu treffen. Er wollte mich besuchen kommen.
Und wie es schon vorauszusehen war, wir verliebten uns Hals über Kopf ineinander. Und nicht nur das persönliche passte, mit ihm hatte ich den besten Sex bisher. Alles schien perfekt.
Bis auf seine Exfreundin, die er nicht vor die Tür setzen konnte. Sie wollte nicht gehen, weil es so am bequemsten war und er wollte "anständig" sein. Ja, er war immer der vernünftige und so musste ich eine Entfernung von 600km aushalten mit dem Wissen, dass die beiden noch immer unter einem Dach schliefen. Ihre Schikanen hörten natürlich nicht auf, es wurde immer schlimmer. Bis ich ihm irgendwann die Pistole unter die Brust setzte, entweder sie zieht aus oder ich mache das nicht mehr mit. Tatsächlich, er schaffte es dann doch, ihr Wohnungsanzeigen auf den Tisch zu legen.
Dass damit alle Probleme beseitigt sind war leider nur ein Trugschluss... Sie schrieb ihm weiter sms, zog über mich her, versuchte ihn wieder zurück zu bekommen, obwohl sie eigentlich Schluss gemacht hatte. Aber so ist das eben, spelt jemand anderes mit deinem angelegten Spielzeug wird es wieder interessant. Ich bat ihn immer wieder darum einen Schlussstrich zu ziehen und ihr klar zu machen, dass das alles keinen Sinn hat, aber er schaffte es nicht. Er wollte der vernünftige sein.
Irgendwann reduzierte sie ihre sms auf alle 14 Tage, was irgendwann erträglich wurde, angeblich antwortete er ihr auch nicht, jedoch gab sie die ganze Zeit über nicht auf, wurde nicht müde.
Wir besuchten uns fast alle 14 tage und entdeckten immer neue Gemeinsamkeiten, konnten uns immer für etwas neues begeistern. Es war schön. Durch die Entfernung nicht immer einfach, aber schön.
Bis ich ihn im Sommer für zwei Wochen besuchte. In diesen zwei Wochen kamen immer mehr Lügen raus, die er mir aufgetischt hatte. Im Nachhinein Kleinigkeiten. Bis auf, dass er seiner Ex noch ein Foto von mir senden musste, damit sie noch mehr Zündstoff hatte. In dem Moment waren jedoch alle Lügen wie Messerstiche in meinem Rücken. Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte. Im Nachhinein hätte ich meine Sachen packen und fahren sollen.
Aber das konnte ich nicht. Ich liebte ihn so sehr und war voller Hoffnung, dass es ein gutes Ende nimmt.
Jedoch war das Vertrauen gebrochen. Ich gab mir so viel Mühe, es wieder aufzubauen, aber die Entfernung machte mir das nicht leicht. Und im Endeffeckt hörte er auch nicht auf. Er fing dann trotzdem an sich einen Job in der Nähe zu suchen mit dem Gedanken hier her zu ziehen. Er war erfolgreich. An seinem Besuchswochenende suchten wir zusammen eine Wohnung und fanden auch etwas, nur zwei Straßen weiter von meiner jetzigen. Ich war so glücklich, ich dachte wenn er her zieht, sei das ein Schlussstrich unter seiner Vergangenheit und wir könnten von vorne anfangen. Er zog erst mal alleine in die Wohnung, wir wollten erst einmal testen wie es ist, wenn keine 600km zwischen uns sind. Zwei Wochen wohnte er dann da. Es war Karneval und er wollte übers Wochenende zu Freunden fahren die er lange schon nicht mehr gesehen hatte. Alleine. Montags wollte er wieder da sein und etwas mit mir unternehmen. Ich habe in den zwei Tagen kaum etwas von ihm gehört. Als er am Montag zu mir kam war er nur kurz angebunden und sagte er müsse auch direkt wieder los, er sei zum Sport verabredet. So viel zu Unternehmungen...
Ich fand das etwas seltsam, aber ließ ihn erst mal ziehen. Ich hörte den restlichen Tag nichts mehr von ihm. Ich wurde unruhig und fuhr zu seiner Wohnung. Das Auto stand vor der Tür, ich klingelte, jedoch öffnete niemand. Ich rief ihn an, es ging keiner ran. Ich wusste, dass er da sein musste, zumindest nicht weit sein konnte, denn er kannte sich doch gar nicht aus. Also wartete ich, klingelte immer wieder. Nichts...
Bis ich einen Anruf bekam.
"du hast versucht mich zu erreichen?"
"ich stehe vor deiner Tür, kannst du aufmachen? Es ist kalt"
"das ist gerade ungünstig...."
An dieser Stelle müsste ich eigentlich nicht weiter schreiben, denn es ist klar, was jetzt kommt.
Er ließ mich doch rein, zumindest ins Treppenhaus. Dumm nur, dass Damenstiefel vor der Tür standen. Ich wollte wissen wer sie ist, so schnell konnte er doch in der neuen Umgebung niemanden kennengelernt haben???
Er zierte sich ein wenig damit raus zurücken, bis ich ihn daran erinnerte, dass er mir zumindest das schuldig sei.
Nun wurde er wieder der vernünftige. Es war seine Ex. Sie reiste extra 600km. Er war natürlich nicht bei Freunden am Wochenende.. Sie war die ganze Zeit bei ihm.. Zwei Straßen entfernt von mir und hat sich wahrscheinlich eins ins Fäustchen gelacht.
Gut, dass er der Vernünftige war. denn die Bitte, ihr in die Augen sehen zu können, der Person, die mir in der ganzen Zeit so zugesetzt hat, konnte er mir nicht abschlagen. Also ließ er mich in die Wohnung.
Es war ein Bild für die Götter! Sie kreischte nur rum, denn nach allen Aktionen hatte sie eine riesen Angst vor mir.. Er hielt das ganze dann doch nicht mehr aus und setzte sich weinend auf den Boden... Und ich, ich stand da und konnt die beiden nur noch auslachen.
Ich verließ mit hoch erhobenem Kopf diese Szene und widerstand seiner Bitte zu bleiben.
Und so kann man sich in der Person, von der man glaubte sie sei ein Seelenverwandter, täuschen....
Er konnte es natürlich nicht lassen und ließ mich noch wissen, dass sie an meine Qualitäten nicht rankommt... (wie gut, dass er das vorher nicht gemerkt zu haben schien)
Ich rede bis heute, zwei Jahre später kein Wort mehr mit ihm. Ich weiß nicht mal, ob er noch dort wohnt... Zwei Straßen weiter...

Kommentare ansehen (1)
IntermezzoErstellt am 31. Juli um 3:13 
Intermezzo
Noch vor der Zeit mit S lernte ich C kennen, er war zu der Zeit vergeben, führte aber eine Fernbeziehung. Dass er sich trotzdem mit mir traf zeigte, dass er nicht glücklich mit der Situation war, aber wirklich einlassen auf mich konnte er sich auch nicht. Als ich dann mit S zusammen kam war er Single. Nach der ganzen S Geshcichte war er wieder vergeben. Wir waren uns sehr sympathisch, teilweise ineinander verliebt, aber wirklich zusammen sein konnten wir nicht, da wir immer jemanden hatten.
Jedoch war er in seiner Beziehung mal wieder nicht zufrieden und so kam es, dass wir hin und wieder miteinander schliefen. Es war schon eine aufregende und schöne Erfahrung, aber nichts, was mir mehr geben konnte, Es war eben doch "nur" Sex.
Nach einiger Zeit hatte ich dann wieder eine Beziehung, zu der ich später noch komme. Als diese dann endete war er mal wieder mit einer anderen liiert und weiter weg gezogen. Wir hatten überlegt angefangenes zu wiederholen, jedoch kam es nicht dazu, da er sich diesmal nicht dazu durchringen konnten. Heute sind wir beide single, jedoch reden wir nicht mehr miteinander, da es ihm zu viel um Sex und mir zu viel ums Gefühle aufbauen geht, Schade eigentlich...

Es folgte eine längere Zeit mit einigen Bekanntschaften und vielen Abenteuern, aber der richtige war auch da leider nicht dabei.
Der Beginn und das Ende von etwas, was man Beziehung nennen würdeErstellt am 24. Juli um 3:26 
Der Beginn und das Ende von etwas, was man Beziehung nennen würde
In den drei Jahren gab es sicher die ein oder andere Flirterei, im Musikverein, in der Schule, in der Jugendgruppe und auch im Netz. Viele unerwiderte Gefühle und Hoffnungen.
Dann kam S. Wieder aus einem Chatroom. Ich war 17, hatte gerade die Schule gewechselt, war im ersten praktischen Jahr meiner Ausbildung und stand kurz vor der Führerscheinprüfung. S wohnte 30Automin. von mir entfernt, 22, gerade bei der Bundeswehr, mit Führerschein und Auto. Und ausgerechnet dieser tolle Typ hatte Interesse an mir...
Wir trafen uns an einem Freitagabend, er kam direkt aus der Kaserne, in Uniform, ich fuhr mit dem Bus in die Stadt und wir fanden uns am ausgemachten Treffpunkt. Wir gingen was trinken, unterhielten uns lange, er schenkte mir sogar Rosen... Was war ich verliebt und beeindruckt. Ganz Gentlemen fuhr er mich später nach Hause, wir gingen noch spazieren. Als es Zeit wurde sich zu verabschieden fragte er mich vor meiner Haustüre:" und, gehst du mit oder ohne Erwartungen?" "mit" er beugte sich vor und wir küssten uns eine gefühlte Ewigkeit.

Sein einziges Hobbie waren Pc- Spiele. Da wir rückblickend nicht viele Gemeinsamkeiten hatten und es oft zum Streit kam suchte er sich ein Spiel, was auch für eine Frau erträglich war. Ragnarok. Kleine Zeichentrickfiguren, die durch die Welt laufen und niedliche Monster töten... Wenigstens konnten wir so unsere Freizeit gemeinsam verbringen. So merkte ich nicht, dass ich alles andere aufgab. Den Musikverein, meine Freunde, mein eigenes Leben.
Hin und wieder wechselten wir zwischen diversen Onlinespielen. Auch Ego-shooter fanden meine Begeisterung. Nächte- und Tagelang saßen wir davor ohne zu merken wie die Zeit verging. Ich begleitete ihn zu LAN- Parties und wurde zur "Zockerbraut". An meinem 19. Geburtstag fragte er mich, ob ich ihn heiraten möchte. Es war ein wenig unromantisch, in meinem Zimmer, nebenan saßen die Geburtstagsgäste... Ich sagte trotzdem "ja". Nach drei Jahren Beziehung suchten wir uns eine gemeinsame Wohnung und zogen zusammen. Von dem Zeitpunkt an sah ich Dinge, die ich schon viel früher hätte sehen müssen. Er war ein Chaot. Um die Wohnung einzurichten wollte ich zu einem bekannten schwedischen Möbelhaus.. Er wollte zocken, so fuhr ich mit meiner Mutter. Es musste renoviert werden, er wollte zocken. Es fielen, welch Überraschung, Tätigkeiten im Haushalt an. Er zockte.
Ich wurde krank. Meine Seele wurde krank. Ich ging zu einigen verschiedenen Ärzten, die mir nicht helfen konnten, selbst beim Psychiater konnte ich keine Hilfe erwarten. Ich stand alleine da, S zockte. Ich musste meine Ausbildung abbrechen, weil ich den Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Es stellte sich heraus es war Migräne, sehr ausgeprägt.
So begann ich ein FsJ. Zu meinem 20. Geburtstag wünschte ich mir nichts von S, ich wollte nur, dass er Lampen in der Wohnung aufhing. Bei meiner Feier mit neu gefundenen Freunden nahm er nicht teil, er zockte. Als ich wieder kam hingen keine Lampen.
So fasste ich dann endlich den Entschluss, dass ich so nicht weiter leben wollte, ich erwartete mehr vom Leben. Und so musste er ausziehen.
S ist heute verheiratet und hat zwei Kinder.




Das erste MalErstellt am 24. Juli um 2:30 
Das erste Mal
Mit 14 entdeckte ich das Internet und somit auch diverse Chatrooms. Eines Tages lernte ich dort den 2 Jahre älteren Pasodoble kennen, der ca 200km weit weg wohnte. Er besuchte mich über Silvester 99/00. Wir verliebten uns und mit ihm erlebte ich mein erstes Mal. Es war komisch. Heute würde ich sagen es war viel zu früh, aber in dem Alter wollte man einfach alles ausprobieren. Ich weiß nicht mehr wie lange die Geschichte andauerte, aber ich erinnere mich, dass er sehr eifersüchtig war und ich es darauf hin beendete. Er blieb nicht lange allein.
Ich auch nicht, kurze Zeit darauf lernte ich wieder jemanden kennen, aus dem gleichen Wohnort wie er. Es stellte sich schnell heraus, dass die beiden zur gleichen Schule gingen und sich kannten. Mit ihm war es anders, ja ich würde sogar sagen schöner. Er fand sich trotz Entfernung in meinen Freundeskreis ein, wir haben viel unternommen, 8 Monate lang... Dann beendete die Entfernung und die Preise der deutschan Bahn auch diese Liebelei. Er hat heute eine süße gesunde Tochter.
Danach folgten 3 Jahre Single sein und das Hoffen auf die große Liebe.

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