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Der "schwere" Weg zur Schwangerschaft.


Von: marlies88

Beschreibung:
Schreibe hier tagebuchartig, wie "schwer" der Weg zu einer Schwangerschaft sein kann...

Kategorie: Familie-Baby-Kinder

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 Der "schwere" Weg zur Schwangerschaft. 
persönliche und medizinische VorgeschichteErstellt am 23. Dezember um 16:24 
Ich bin jt 23 Jahre alt und hatte es in der Liebe nicht immer leicht!

Zuerst einmal muss ich sagen, dass mein Freund bzw. Lebensgefährte 17 Jahre älter ist als ich und anscheinend alle - außer seiner Mutter - sicher waren, dass die Liebe zwischen uns nicht sein darf - da er zu alt.

Nach jahrelangem heimlichen Treffen war es dann so weit - ich hatte meine Schule endlich beendet und fühlte mich meinen Eltern gegenüber nicht mehr "verpflichtet".
Ich zog einige Tage nach meiner Matura (Abitur) von zu Hause aus und direkt zu meinen Freund.
Da meine Eltern mich nicht verlieren wollten, haben sie die Situation akzeptiert, obwohl es ihnen sichtlich nicht leicht fiel.

(Heute haben sie selbst eingestanden, dass es ein Fehler war die Liebe zwischen uns nicht zu akzeptieren - sie verstehen sich mit meinen Lebensgefährten mittlerweile blendend).
Durch die Schule aber auch wegen meinen Eltern haben wir eigentlich niemals einen Gedanken an ein Kind verschwendet.
Als meine Schwägerin dann ihr erstes Kind gebar, war ich doch ein wenig "eifersüchtig", doch das Gefühl verschwand dann.
Irgendwann beschlossen mein Freund und ich, dass ich mit der Pille (Jasmin) aufhöre und wir mittels "coitus interuptus" verhüten. Der Gedanken dabei war, dass wenn "es" passiert, wir damit glücklich wären.
Und siehe da nach wenigen Wochen bekam ich meine Periode nicht, 3 Monate lang. Wir machten einen Schwangerschaftstest, doch dieser war negativ. Wir warteten noch eine Zeit lang ab, aber beide waren wir fest der Überzeugung, dass ich schwanger bin, obwohl der Test negativ war. Wir freuten uns schon sehr, obwohl meine Eltern nicht einmal unsere Liebe bis dato akzeptierten.
Als der FA Termin immer näher rückte, hatte ich immer mehr Zweifel, dass ich schwanger bin und meine Zweifel bestätigten sich. Leider.
Die Sache mit der Schwangerschaft war für mich momentan wieder abgetan, also ganz nicht, wir verhüteten weiter nicht. Aber bis dato hatten wir noch keinen Stress mit dem Kinderkriegen ... wenn es passiert, passiert ist.
Als ich dann wirklich zu meinen Freund zog, waren wir uns sicher, wir wollten ein Kind. Und wieder blieben meine Tage aus... welch Freunde und wieder stellte der Arzt keine Schwangerschaft fest, als ich den Arzt damit konfrontiere, dass mit mir ja etwas nicht stimme, weil ich wieder meine Periode einige Tage nicht bekomme, meinter er, dass ich eventuell gutmütige Tumore in meiner Gebährmutter habe und schickte mich zum CT. Wieder war das Ergebnis negativ, der Arzt dort meinte, dass man überhaupt nichts sehe.
Ich sagte ihn, dass ich schwanger werden will, aber er nahm mich nicht wirklich erst, aber verschrieb mir doch Dyphostan, damit meine Periode wenigstens kommt. Dies ging bis drei Monate nachdem ich mit den Tabletten augehört hatte auch gut und dann wieder monatelang keine Periode... :(

Danach ging ich eine Weile nicht zum FA, weil ich einen anderen aufsuchen wollte. Mein neuer FA meiner Wahl war eine Frau, die sich auf Kinderwunsch spezialisierte. Ich rief tagelang an, doch ich kam niemals durch. Später erfuhr ich, dass diese selbst schwanger war, und in Karenz gegangen ist.
Deshalb wieder zu meinen alten Arzt... nach dem er mich untersuchte, wollte er wissen, ob ich sicher bin, dass ich schwanger werden will. wie immer hab ich ihm dies besätigt, und siehe da... diesmal nahm er mich sogar ernst... er verschrieb mir diesmal wieder Dyphostan, damit meine Tage wieder einsetzen und nach zwei Monaten muss ich wieder zu ihm, dann will er schauen, ob mein Eierstock überhaupt etwas macht...

Wenn nicht will er mich in eine Kinderwunschklinik weiter schicken, weil er meint das eine Hormonbehandlung mehr Nebenwirkung hat udn es nicht mal sicher ist, ob ich davon schwanger werden kann und wenn schon, dann will er meinen Eisprung - ich nehm an mit Tabletten - immer wieder einleiten.
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