Deine Tür
Meine Tür
geht nie wieder auf
ich gehe nie wieder runter
du gehst nie wieder rauf
Nie mehr der Augenblick
wenn die Welt aufhört zu drehen
zwei getrennte Wege
die wir nie zusammen gehen
Verriegelte zu dir das Tor
werf mich dagegen
sitz heulend davor
verliere zitternd den Verstand
bin hilflos außer Rand und Band
Mein Tor
ich geh immer noch unter
und tauche nie wieder auf
Ich verlier dich
Du verlierst mich
Nichts ist wichtig
Du verlierst nicht
Dein Herz bricht nicht
Verlierst die Sicht nicht
Liebe sticht nicht
Ersticht dich nicht
Du erfrierst nicht
Zelebrierst nicht
Du verstehst nicht
Nichts ist richtig
Liebe geht nicht
Liebe bebt nicht
Liebe bricht mich
doch du gehst nicht
Gefangen in einem Leben
Das kein Leben mehr ist
Gefangen in einem Herz
Das ganz langsam zerbricht
Gefangen in einer Zeit
Ohne Sonne und Mond
Gefangen in einer Welt
Die zu versinken droht
Gefangene Herzen
In einem Käfig aus Glas
Gefangen in Liebe, in Schmerz
Und in Hass
Berühre mich!
Alles wird gut
Ebbe wird Flut
Entflammst 1000 Sonnen
Allein durch deine Hand
1000 Schmetterlinge
Sind außer Rand und Band
Und die Welt rotiert so rasend schnell
Weil du sie dazu bringst
Und jeder Stern scheint viel zu hell
Weil du es so bestimmst
Mehr kann man nicht empfinden
Ich will darin ertrinken
Sie fliegt so hoch
Nichts kann sie berühren
Versuch es nicht
Sie kann nichts mehr spüren
So frei wie sie ist keiner
Frei von jeder Emotion
In ihrem Schloss über den Wolken
Wird sie ewig eingesperrt thronen
Schau noch einmal nach oben
Sie schließt die letzten Türen