heute gibt es wieder was Neues von mir zu berichten.
Heute stand der nächste Termin beim FA an. Wir waren echt aufgeregt. Nachdem ich die Spritze bekam, dass mein Eisprung eingeleitet wird, haben wir geglaubt das dass was geholfen hat. Aber weit gefehlt.
Das herangereifte Ei konnte nicht springen, weil meine Aussenwand, quasi die, die Eileiter und Eierstöcke verbindet, verhärtet ist und somit wurde aus dem Ei durch den Input der Medi eine 49,9mm große Zyste. NA Super :-( Hoffen wir mal die verschwindet wieder von selbst.
Nächste Station ist jetzt also doch das KiWu Centrum wo ich nun Mitte März erst ein Termin bekam, da die wohl echt viel zutun haben.
Dann macht der nette Doctore ein Drilling oder anders eine Stichelung. Also wird die Wand und die Eibläschen um die Eierstöcke herum aufgepiekst, quasi gestichelt und denn sollen wohl die Eier besser abspringen können. Das ganze wird Ambulant aber unter Vollnakose gemacht.
Nächsten Zyklus müssen wir jetzt pausieren aber nach der OP geht des denn wieder mit den Medi´s und den Spritzen von vorne los, vielleicht wirds denn ja mal was.
Über eure Erfahrungen mit der Stichelung oder auch das Syndrom an sich und somit Berichte in meinem Blog würde ich mich sehr freuen.
Alles begann so wie bei jeder Frau die mit diesem Krankheitsbild zutun hat oder besser gesagt bei der es ausgeprägt ist, mit der Pubertät. Okey ich denke bei fast jeder :-D Bei mir war es auch so, bemerkbar machte sich das Ganze, da war ich so 17, abgesehen davon das die Ärtze mit dem Tag meiner Geburt wussten das ich später erhebliche Probleme haben werde, Nachwuchs zu bekommen, kam dies nur viel zu spät bei mir an, meine Mum hats wohl selbst nicht glauben wollen, ich weiss es nicht. Damals in der Ausbildung fand ich das ganz entspannend nie die Mens, keine Probleme die andere Mädels wärend der Mens haben und Neid von anderen, die genauso wie ich zu dem Zeitpunkt gar nicht wussten was auf mich zukommen wird.
Die Lehre beendet und privat in bester Verfassung wurde zum ersten Mal das Problem PCO diagnostiziert als ich 20 war. Es war eindeutig, zu viele männliche Hormone, Eibläschen um die Eierstöcke und in keinster Weise ausreichend Hormone das ein Eisprung jemals von selbst stattfindet, geschweige denn die Mens eintritt ohne Tabletten.
Nachdem ich dann Tabletten bekam das die Mens kommt, zuvor unzählige Male zum Blutabnehmen und Zuckertest gerannt bin, zwischen Einnahme von Clomifen, Prednisolon, Utrogest und was es noch alles gab, war zum ersten Mal ein Erfolg einer SS nach 4 Jahren da. Bis dahin hieß es nur, sie sind noch jung, das klappt schon, machen Sie sich keinen Kopf :-( hhhmmmm......... Die Freude hielt nicht lang an, in der 5 ssw wurde es festgestellt, allerdings hatte ich da schon meine Mens, also wurde es sowieso schon abgestoßen, versucht mit Tabletten und absoluter Bettruhe das kleine Wesen zu behalten, hat das jedoch alles nichts gebracht und ich habe es in der 7ssw verloren. - Am Ende meiner Kräfte -
Da das nicht das einzigste Problem war, habe ich mich für einen Neuanfang enschieden.
- Es hat den Anschein, als ginge es bergauf -
Nach 6 Jahren Therapie und einem Misserfolg hatte ich alle Hoffnung in die Ärzte meiner neuen Umgebung gesetzt.
Die besten aus der Region herausgesucht ging die Suche nach dem TOP Arzt los. Die erste Ärztin hatte nach einigen Gesprächen und Tests den Anschein gemacht als wolle sie nur kassieren und somit für mich Grund genug mir einen neuen Arzt zu suchen. Ich sah es als überflüssig, Tests zu machen, wo es schon Ergebnisse für gab, was mir später auch bestätigt wurde.
Beim anderen und zweiten Arzt angekommen, hatte er mein vollstes Vertrauen binnen eines Gespräches absolut gehabt, bei ihm bekam ich wie viele, Clomifen, was nicht wirklich was gebracht hat und mein Krankheitsbild sowie die Ultraschalluntersuchungen haben ihn dazu veranlasst mich zu einem Endokrinologen zu schicken, mit den Worten das geht über meine ärztlichen Fähigkeiten hinaus, ich kann Ihnen nicht mehr weiterhelfen. Diese Ehrlichkeit haben wir sehr geschätzt und haben uns den besten Endokrinologen in der Umgebung gesucht.
- Wird sich der Traum einer Kleinfamilie erfüllen? -
Beim Arzt Nummer 3 angekommen und ich 26 Jahre alt hatte auch dieser binnen kürzester Zeit mein Vertrauen erlangt und zeigte mir mit seinem ganzen Wissen das man irgendwie keinen Grund hat aufzugeben.
Die Therapie begann mit ein, zwei Bluttests damit er ganz genau wusste was in meinem Körper vor sich geht. Das erledigt, verschrieb er mir Tabletten die die Mens einleiten, dann Clomifen mit der Einnahme 5 Tabletten vom 3 - 8ZT. Das eingenommen hat es das erste Mal nichts gebracht. Dann entschloss sich mein Arzt mir Metformin zu verschreiben wegen den männlichen Hormonen, keine zwei Monate und die Hormone wurden in Schacht gehalten, Super Ergebnis :-) Wieder mit Clomifen und Metformin sowie den Pillen das die Mens ausgelöst wird, hat sich im 3 Zyklus seit er mich behandelt eine enorme Überreaktion erwiesen. die eine Tablette Clom an 5 Tagen hat mir eine Zyste von 4cm eingebracht. Sie ist Gott sei Dank im nächsten Zyklus wieder verschwunden, aber dies war Grund genug für meinen Arzt mir nur noch eine halbe Tablette über einen längeren Zeitraum zu verordnen.
Nun gut also jetzt nur noch eine halbe Tablette und die dann so 8 Tage einnehmen. Alles klar und Metformin immer am Start, 3 Tabl. tgl. ob es jetzt was wird?
Wieder beim Arzt hat sich tatsächlich ein Follikel gebildet, das war aber noch nicht sehr ausgereift am 11 ZT, also nochmal 2Tage eine halbe Tablette Clom und wieder zum Arzt. Nach 10 Tagen, eine halbe Clom war der Follikel bei 12 mm und das am 13 ZT. Schon gut aber nicht ausreichend, ging es jetzt in Phase 2, die Spritzen. Mir der Hoffnung es wird alles gut und wir haben mal Erfolg habe ich dann Menogon spritzen müssen, eine nicht ganz günstige Angelegenheit bei 5 Ampullen die 215€ kosten, aber man nimmt irgendwie alles in Kauf nur damit es funktioniert. 3 Tage eine halbe Amp, also 0,5ml gespritzt und Metformin, hatte mein Arzt das Ei gemessen und die Größe von 21mm, optimal !! Und alles andere spielt auch gut mit was für eine SS Vorraussetzung ist. Das macht mich schon um einiges glücklicher :-) :-) Er verabreichte mir dann zu guter letzt für diesen Zyklus eine Spritze damit der Eisprung eingeleitet wird, sicher ist sicher und schaden tuts auch nicht. Jetzt heißt es warten, für mich wieder eine Situation mit der ich mich nur schwer arrangiere, liegt aber daran das ich einfach nicht warten kann und dann in 7 Tagen wieder zum Blut abnehmen um zu schaun ob der Eisprung optimal verlaufen ist. Das es mal so kommt hätte ich nie geglaubt, ich halte euch auf dem Laufendem und über Beiträge von Mädels mit ähnlich schwerwiegender Problematik Kinder zu bekommen würde ich mich wirklich freuen. Tut sicher nicht nur mir gut mit Leuten zu plaudern die gleiche Probleme haben, es geht niemals spurlos an einem vorbei.