Angefangen hat alles im Jahr 2007 als meine Regel komplett auslies und ich mir zwar gedanken gemacht habe aber den Arzt termin 2,5 Jahre vor mich hin schob. 2010 ging ich dann endlich mal zu den Ärzten da ich noch andere beschwerden hatte und begann bei meinem Hausarzt und Frauenarzt mich komplett durch checken zu lassen....die ergebnisse paar Tage später haben mich vom Hocker gehauen,ich war nur froh nie allein dagewesen zu sein.
Diagnose vom Hausarzt: Hypertonie ( Bluthochdruck ) & erhöhten puls
Behandlung: Langzeit EKG,Belastungs EKG, danach bekam ich die Tabletten Bisohexal 5mg musste eine halbe am tag nehmen und jeden Tag zwei mal Blutdruck messen und aufschreiben da die EKGs nicht so gut ausgefallen sind. Nach ca. 3 Wochen musste ich wieder zu ihm weil meine Werte wieder rauf rutschten und dann ging es wieder los das alles wieder von vorne und ab da musste ich eine ganze Tablette nehmen das Problem was sich beim Langzeit EKG ergab war das ich Nachts im Ruhe zustand trotzdem zu hohe Werte habe und das ich den Tag drauf einen Puls von 170 hatte wo er mich sofort zum Kardiologen überwies.Das war der erste Monat mit meinem Hausarzt.
Zur gleichen Zeit hatte ich denoch meinen Frauenarzt wo ich 2 tage nach dem ergebniss vom Hausarzt meine ergebnisse bekam.
Diagnose vom Frauenarzt: PCO Syndrom ( Hormonstörung), HPV mit PAP 3D was Krebsviren sind die in verschiedenen arten vorkommen können bei mir sind sie am Gebärmutterhals.
Behandlung: Metformin 850 mg 2 x am Tag, Überweisung ins Diabetische Zentrum zwecks Insulinresistenz & Überweisung ins Kinderwunschzentrum.Nach 3 Monaten Kontrolluntersuchung.
Von dem Tag ab als alle ergebnisse auf dem Tisch lagen sahen meine nächsten 6 Monate folgend aus fast jeden tag zu einem anderen arzt ständiges Blutabnehmen,EKGs,Ultraschalls,Magenspieglung und nur Tabletten habe in 2,5 Monaten 20 kg abgenommen und bin ehrlich gesagt psychisch abgerutscht bin nicht mehr raus ausser ich musste zum arzt. Hatte einen Freund in der Zeit der was anfangs noch zu mir stand und nach ner zeit mich damit nur runter gemacht hat zwecks ich sollte mal arbeiten gehen lang ging die Beziehung nicht mehr. Mein einzige Rückstärkung war meine Familie vor allem meine Stiefmama die was zu der zeit Schwanger war und selber Probleme hatte und immer mit mir zu den Terminen mit ist und mein Papa der was immer da war wenn ich ihn brauchte. Es hat mich auch alles schwer belastet ich hatte Angst nie ein Kind zu bekommen dennoch hab ich mich an die ganzen Untersuchungen und an die Krankheiten gewöhnt bzw gelernt damit umzugehen die angst und die Sorgen sind nach wie vor geblieben so zog sich das ganze über das Jahr 2011 wo es immer das selbe war immer alle drei Monate zum Frauenarzt und immer das selbe ergebniss nix hat sich getan ausser das ich meine Regel wieder regelmäßig bekam. Der Arzt im KinderwunschZentrum wollte sofort das ich mich operieren lasse was mein Frauenarzt ablehnte da er weiter kämpfen wollte ohne diese OP.Dann kam der punkt als ich September 2011 ins Krankenhaus nach München musste zwecks einer Spezialuntersuchung da sich die PAP tests nicht verändert hatten sollte ich mir Gewebeprobe am Gebärmutterhals nehmen lassen was ich auch tat und zwecks meines Befunds schnell den Termin bekam an dem Tag ging ich wieder mal durch die Hölle die Schmerzen waren unbeschreiblich schlimm zum schluss bekam ich panik da der arzt die Blutung nicht stoppen konnte aber dann bekam er das doch wieder hin...GOTT SEI DANK!!!!
Nach dem Ergebniss von München gab mein Frauenarzt mich endgültig das ok das meinem Kinderwunsch nix mehr im wege stehe da die Gewebeproben ergeben haben das sich keine schlimmeren viren dort befinden und sich die zysten auf den eierstöcken sich zurück gebildet haben.
Ich war etwas erleichtert!!!
Dann blieb im November meine Regel aus!!! Ich hab mir erst nicht all zu viel gedacht weil dieses ''bin ich schwanger oder nicht''hat mich zu oft wahnsinnig gemacht und hab mich damit auch wahnsinnig machen lassen müssen von meiner Familie und vor negativen Schwangerschaftstests hat ich die nase voll und hat auch keine Nerven mehr dafür.... also wartete ich ab da ich dachte das sie sich halt etwas raus ziehen aber nach 3 wochen ausbleiben ging ich zum Frauenarzt vorallem weil ich schmerzen hatte er schaute nach konnte aber rein nix feststellen und meinte ich soll noch 2 wochen warten und wenn immer noch nichts ist soll ich einen Schwangerschaftstest machen.....
Den Test machte ich dann am 04.12.2011 und dann traute ich meinen Augen nicht er war ``POSITIV´´ in dem Moment ging alles mit mir durch ich hab nur noch geheult ich wusste in dem moment gar nicht was ich denken sollte wie ich fühlen sollte.Ich war so durch den wind mir ging nach paar stunden nur durch den kopf ich hab solang gekämpft und jetzt soll ich es endlich geschafft haben.Am nächsten Tag ging ich nach der Arbeit zum Frauenarzt und hab nen test machen lassen um wirklich sicher zu sein und es war so mein Frauenarzt und alle Arzthelferinen freuten sich für mich da sie ja alle alles mitbekamen hatten dann gleich ultraschall gemacht und dann sah ich es ganz klein er schaute zwecks herztöne aber die waren positiv alles soweit ok ausser das es zu tief lag aber bei mir war eine Risikoschwangerschaft vorprogrammiert sollte halt aufpassen und nicht schwer heben war zu dem tag in der 9. woche sollte eine Woche später wieder hin zum nachkontrollieren weil es so tief lag ob sich da noch was ändert. Eine Woche später ging ich wieder hin und er Untersuchte wieder hat sich nichts getan lag wie die woche zuvor herztöne waren da....konnte es aber immer noch nicht wirklich fassen das ich ein Baby bekomm....Nächste Untersuchung sollte dann normal in 4 wochen wieder sein.
Das war dann der 11.01.2012....Der Tag an dem alles zusammenbrach hatte tage davor schon so ein komisches gefühl da ich es bereits spürte und da ich nix mehr spürte war mir unwohl aber gleichzeitig dachte ich eigentlich spürt man in dem monat noch nix kann sein das sich es doch verlegt hat.Schmerzen hatte ich ja die ganzen monate mal mehr mal weniger zu dem zeitraum etwas mehr ....dann untersuchte er und ich schaute auf das ultraschall und freute mich meinen Zwerg zu sein aber wunderte mich nach einer zeit warum es solang dauert warum er so oft hin her geht dann schaute er mich an und sagte er könnte keine herztöne mehr feststellen hat es noch angestupst und sagte es bewegt sich auch nicht...es tut ihm leid aber das Baby ist gestorben. Ich hab mich dann erst mal wieder angezogen und bin zu ihm ins Büro vor wo meine Mama auch dabei war zum Glück und hat uns erklärt was passiert ist. Dadurch das es so tief lag wurde die Versorgung gekappt man hätte nichts machen können um das zu verhindern und das ich keine schuld daran habe er meinte es hätte auch gut gehen können und das ich ins Krankenhaus muss zum Ausschaben das ging erst am nächsen tag da es an dem tag schon so spät war.
Ich war sehr ruhig ausser ein kleiner heuleffekt beim arzt war ich die stunden danach gefasst und bin noch einkaufen und zu meinem Papa gefahren um es denen zu erklären und zuhause brach ich erst zusammen als ich es dem Vater des Babys sagen musste.
Die Nacht war kurz da mein Kopf so voll war und damit nicht umgehen konnte....am nächsten tag ging alles so hektisch ich wurde von meinem Dad angerufen und musste mich fertig machen da ich sofort ind Krankenhaus musste er holte mich ab und fuhr mit mir und dem Vater des Babys ins Krankenhaus wo die zwei mit mir 7 Stunden verbrachten und raus durfte ich da auch nur weil ich einen fahrer und betreuer hatte da ich die ersten 24 Stunden nach der Op nicht allein sein durfte. 7 stunden waren die Hölle erst wurde ich in ein Wartezimmer gesteckt mit lauter Babyfotos wo nach ner Zeit auch noch eine Hochschwangere rein kam war für mich unerträglich da hab ich schon mal knapp ne stunde gewartet bis ich zur Frauenärztin kam die mit mir erst ma geredet hatte und dann mir alles erklärt hatte darauf hin mich nochmal untersucht hat um mir nochmals zu sagen das mein Baby tod ist und ich es nochmal sah und fragte mich ob ich den eingriff an dem machen wollte oder an einem anderen tag....ich fragte mich wie man so dumm fragen kann und sagte nur gleich an dem tag weil es weder gesund für mich ist und ich abschließen möchte der gedanke sein totes baby in sich zu tragen ist alles andere als schön..... das ging auch 1 Stunde hin. Danach ging sie mit mir in die Ambulante Op station wo ich auf die anmelde Dame auch noch über ne halbe stunde warten musste dann bekam ich 2 tabletten von der gleichen sorte und wurde nach hinten in die umkleide gebracht wo ich wiederum auf die nächste op Dame fast 20 min warten musste bis sie mir meine sachen gegeben hat was ich anziehen muss dann musste ich die eine tablette lutschen und die andere vaginal einführen wurde dann in meinen aufwachraum gebracht und dann warten 2,5 stunden ich war total fertig und überreizt sie fragte mich anfangs ob einer zu mir rein soll und ich wollte erst nach der op wem bei mir haben und sie holte gleich meinen Vater rein und der Vater des Babys war allein im wartezimmer und wusste nicht was los sei der dachte ich würde gleich dran kommen und machte sich sorgen das irgendwas schief ging und fragte immer wieder bekam keine auskunft...scheiße find ich sowas! Mein Vater war sauer wegen dem warten weil er merkte das es mich immer mehr bedrückte und die Schmerzen immer schlimmer wurden dann kam mal der Narkosearzt und fragte mich aus und ich wiederholte alles an dem tag mindestens7-8 mal zum schluß hatte ich wehen alle halbe-1 minute und sie sagte immer ich soll mich nicht so anstellen das wäre noch nix gegen eine richtige Geburt....Ich dachte so danke die wäre mir vielleicht lieber. Durfte ja die ganze zeit weder was trinken noch was essen hatte kopfweh ich dachte ich dreh durch und dann endlich wurde ich in den Op gebracht aber in einen anderen als geplant weil sie auf einmal keinen platz mehr hatten.Im op war es dann so eine Sache ich hab mich zusammen reissen müssen als ich reingeschoben wurde da mir dann alles so richtig hoch kam und mir die tränen in die augen geschossen sind daann wurd ich erst an das blutdruck gerät gehängt wo mir dieses armband beim aufpumpen runter sprang dann haben sie mir ein anderes dran und aufeinmal kam der nächste arzt der mir das ekg dran machte der andere mir die infusionsnadel rein schob darauf hin kam die nächste ärztin die ihren papierkram auf meine beine legte und schrieb das tablett mit der nadel und der narkose mittel lag auf meinem bauch ich kam mir wie ein abstelltisch vor das war dann alles was ich mit bekam ausser das der arzt mir dann noch sagte es sei gleich alles vorbei...ich dacht mir wie aufmunternt!
Als ich wieder aufwachte hatten sie mir den Tubus raus gezogen war sehr unangenehm meine erste frage war ob alles gut verlaufen ist .....und der arzt sagte mir das es keine komplikationen gab dann wurde ich zurück in den aufwachraum geschoben wo es direkt durch den warte bereich ging wo meine stiefmam dann auch noch war mit meinen zwei kleinen schwestern das wollte ich eigentlich nicht das die das sehen vorallem die große nicht...aber naja! Danach kam mein dad wieder rein zu mir da verging dann noch eine halbe stunde bis ich endlich alles abbekam und was drinken durfte mich umziehen und raus in den wartebereich wo ich nochmal auf den arzt warten musste da ich aber nach 10 min keine geduld mehr hatte und die empfangsdame wieder mal weg war bin ich mit den zwei Männern eine rauchen gegangen kaum war ich dort ruft das Krankenhaus an und fragte wo ich bin da ich noch nciht entlassen bin und der arzt eben da war .....ich dacht mir war ja klar geh ich und alle kommen bin dann wieder rauf hab nochmal auf den arzt gewartet er hat mir dann nochmal alles erklärt und das ich den Montag drauf zu meinem Frauenarzt muss um ultraschall zu machen da sie doch einiges raus holen mussten da ich bereits in der 14. Woche war dann die ganzen hygienesachen und dann endlich raus. so war ich von 9.00 - 16.00 Uhr im Krankenhaus war bis zum Montag erst mal Krankgeschrieben und am Montag wollte mich mein Frauenarzt nochmal 3 Wochen Krankschreiben wo ich ablehnte ich wollte 1 Woche das ich mich noch etwas erholen kann aber dann wieder ab in die Arbeit zuhause wäre mir die Decke auf den Kopf gefallen da wäre ich bestimmt abgestürzt und da ich es nicht wollte bin ich auch nach der Woche wieder in die Arbeit.
Und so ging es bis jetzt arbeiten und damit klar kommen jetzt werd ich erst mal warten das rauchen aufhören und mein Körper wieder richtig erholen lassen dann werd ich es nach 4-5 Monaten wieder versuchen.