Beschreibung: Worte sind Fenster ( Oder sie sind Mauern)
Ich fühle mich so verurteilt von deinen Worten, Ich fühle mich so abgewertet und weggeschickt, Bevor ich gehe , muss ich noch wissen, Hast du das wirklich so gemeint?
Bevor ich meine Selbstverteidigung errichte, Bevor ich aus Verletzung und Angst heraus spreche, Bevor ich diese mauer aus Worten baue, sage mir , habe ich richtig gehört??
Worte sind Fenster oder sie sind Mauern, Sie verurteilen uns oder sprechen uns frei. Wenn ich spreche und wenn ich zuhöre, Licht der Liebe, scheine durch mich hindurch. Es gibt Dinge, die ich sagen möchte, Dinge , die mir so viel bedeuten.
Wenn sie durch meine Worte nicht klar werden, hilfst du mir , mich freizusprechen?
Wenn es so schein, als würde ich dich niedermachen, Wenn du den Eindruck hattest, du wärst mir egal, Versuch´ doch bitte , durch meine Worte hindurch zu hören Bis zu den Gefühlen , die wir gemeinsam haben....
gestern abend kam die Nachricht, das Du friedlich eingeschlafen bist,lieber Freund. Dein Leidensweg ist nun zur Ende, es fiel Dir unheimlich schwer loszulassen und in eine andere, unbekannte Welt einzutauchen. Jedoch war Dein Körper zu schwach ,sich länger zu wehren. Ich war vorhin bei Dir. Das Zimmer ganz kalt, Du warst schon gerichtet, ein sehr schöner Anzug , Hemd und die Kravatte. Deine Frau hat sich beraten mit mir, ob es Dir passen würde. Du lagst so friedlich, so ruhig, so entspannt. Ein Rosenstrauß in Deinen Händen, ich legte Dir noch das kleine Lämmchen dazu, die ich Dir geschenkt habe. Du bist Deine Reise angetreten, Deine Aufgabe ist nun mal zur Ende. Ich saß halbe Stunde neben Dir, still betend und ganz in meinen Gedanken. Ich schrieb Dir noch paar Zeilen in Kondolenzbuch. Als Erinnerung an ein schöner Sommer. Du warst ein Erntekind, voll im Leben und doch ein Lebemann. Ruhe in Frieden...