Beschreibung: Ein Leben im, mit und für das Chaos! Das hier nicht die Keule geschwungen wird ist ein Wunder! Warum? Lest doch nach! Und wenn ihr Lust habt könnt ihre euren Senf dazu geben!
Ich habe ja vor bald einem Jahr mein Baby verloren. Nach wie vor ist der Schmerz noch da, und wenn ich nicht gelernt hätte ihn zu ertragen wäre ich noch genauso kaputt wie damals. Es gibt jedoch so viele Dinge, die mich an die Schwangerschaft und die Zeit kurz danach erinnern, dass ich fast jeden Tag fast wahnsinnig werde weil alte Wunden immer wieder aufreißen. Da wäre z.B. das Album von Pink, dass mein Freund mir zu Weihnachten geschenkt hat. Ich kann es mir nicht anhören, weil mich die sonst so tollen Songs an den Schmerz erinnern, den ich versuchte zu überwinden während ich mir dieses Album anhörte. Genauso geht es mir mit allen Songs die ende letzten Jahres erschienen sind. Z u dieser Jahreszeit erinnert mich das Wetter an die langen Wochen im Krankenhaus, und meine Stimmung ist dann so düster wie die Nachmittage die wir derzeit erleben. Es ist als würde das Wetter meine Stimmung spiegeln, es befindet sich so sehr im aufruhr dass es sich in einem Orkan entlädt und alles mit Blitzen zerstört was es erwischen kann. Bestimmte Situationen erinnern mich an die verzweiflung. So habe ich z.B. entdeckt was mein Freund heute morgen mal eben gemacht hat. Das war direkt ein Rückfall für mich, so wie jeder Streit den wir haben. Hingegen erinnert mich jeder glückliche Augenblick auch an die glückliche Zeit als wir werdende Eltern waren, und sofort denke ich: Du hast nichts getan um "es" zu verhindern, wieso gönnst du dir da auch nur das kleinste bisschen Glück? Und vor allem folgender Song erinnert mich an mein Baby, denn er beschreibt was ich fühle und ich kann ihn mir nie anhören ohne schreien zu wollen:
I'll sing it one last time for you Then we really have to go You've been the only thing that's right In all I've done
And I can barely look at you But every single time I do I know we'll make it anywhere Away from here
Refrain:
Light up, light up As if you have a choice Even if you cannot hear my voice I'll be right beside you dear
Light up, light up As if you have a choice Even if you cannot hear my voice I'll be right beside you dear
Louder louder And we'll run for our lives I can hardly speak I understand Why you can't raise your voice to say
To think I might not see those eyes Makes it so hard not to cry And as we say our long goodbyes I nearly do
Light up, light up As if you have a choice Even if you cannot hear my voice I'll be right beside you dear
Louder louder And we'll run for our lives I can hardly speak I understand Why you can't raise your voice to say
Ich frage mich jeden Tag was da überhaupt passiert ist. Ich werde es wohl nie verstehen, und ich werde auch den Schmerz niemals loswerden. Immer wieder werde ich in diese Zeit zurückgeworfen, durch zufällige Ereignisse und unbewußte taten! Und jedesmal würde ich am liebsten einfach zu meinem Baby gehn. Dass ich es jedesmal schaffe, mich selbst zu überwinden, einfach weiterzumachen, ist ein geringer trost. Worte wie: Du wirst Kinder haben! Du kannst doch nichts dafür! Du bist doch noch jung! bringen mir mein bereits viel zu geliebtes Kind nicht zurück. Und auch wenn ich noch Kinder haben werde, können und sollen diese meinen ersten Sohn nicht ersetzen. Ich werde sie genauso stark lieben, aber ich werde auch immer einen Sohn verloren haben. Ich weiß nur eins: Ich werde ihn wiedersehen, egal wie, und das ist der einzige Grund weiterzumachen. Denn wie steh ich da wenn ich einfach aufgebe?
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Von am 13. Oktober um 8:22
Ea ist 31 Jahre her, aber es ist nicht vergessen. Immer am 17.11 denke ich daran. Wochen da vor bin ich so Unendlich Depremiert, mir fehlt in der Zeit sämbliche Kraft. Ich dorfte weder ihr einen Namen geben noch ein Grab. Dorfte nie Trauern so das mich jemand in den Arm nehmen Könnte und mich da Tröstet. Keinen dorfte ich sagen das ich gerade an sie denke. Heute hat sie einen Namen, er heißt über setzt. Im Angesicht Gottes>Yessica Birgit