Beschreibung: Ein Leben im, mit und für das Chaos! Das hier nicht die Keule geschwungen wird ist ein Wunder! Warum? Lest doch nach! Und wenn ihr Lust habt könnt ihre euren Senf dazu geben!
Ich habe genickt. In mir verdrängte tödliche Ruhe die Panik. Danach ist alles nur noch teilweise vorhanden. Ich blickte in zwei große sehr geschockte blaue Augen. Irgendwie schaffte man mich in ein Entbindungszimmer. Mein Freund hielt es nicht aus und musste gehen, er ist zur Arbeit und hat dort irgendwas durch die gegend geworfen um sich abzureagieren. Er ist nicht nochmal ins Krankenhaus gekommen. Ich nehms ihm nicht übel, wenn ich gekonnt hätte wäre ich auch geflüchtet. Es folgten die schlimmsten Stunden meines Lebens. Ich hatte meinem Schatz noch gesagt er solle meine Mutter anrufen, sie sollte unbedingt herkommen. Sie hat keine 2 Stunden gebraucht um ihren Dienst zu tauschen und nach Essen zu kommen. Bis dahin hatte man mir glaube ich schon die PDA gegeben. Ich weiß noch genau wie mich eine Hebamme festhielt und die Ärztin mir enen dicken Schlauch in den betäubten Rücken schob, direkt nach einer Wehe. Das Gefühl werde ich bis heute ncht los, diese Stelle an meinem Rücken darf niemand berühren, mir wird sofort speiübel davon! Die PDA wirkte schnell, und ich lag eine Weile allein da, versuchte zu atmen und nicht zu viel zu denken. Als endlich endlich meine Mutter durch die Tür kam war ich unendlich erleichtert! Die nächsten Stunden lag ich mit nach oben gelagerten Beinen da und habe nichts mehr mitgekriegt. Bis plötzlich erneut Krämpfe kamen. Die PDA verlor jede Wirkung. Und die Panik kam wieder. In meinem Kopf ging es nur noch: "Nein! NEIN, noch nicht, bitte nch nicht, das darf nicht sein!" Ich versuchte NICHT nachzugeben, nicht zu pressen, denn es waren eindeutig Presswehen! Aber nach einigen Wehen, die immer stärker wurden, blieb mir die Luft weg, und ich schickte meine Mutter los die Ärztin holen. Der absolute Horror kam: Diese Ärztin sah mich an, machte kurz ein verstehendes "Mhm", zog sich Handschuhe über und griff in mich hinein! Sie griff einfach so rein, und dann platzte die Fruchtblase und es war zu spät um noch irgendwas zu verhindern. 2 Wehen später merkte ich wie etwas rausflutschte... die Hebamme nahm etwas fort... ich brach zusammen und flennte, was ich bis heute bereue, denn eigentlich hätte ich bei meinem kleinen sein sollen. Ich wollte ihn im Arm haben und ihn trösten, denn ein ganz kleines bisschen hat er noch gelebt, ich wollte mich richtig von ihm verabschieden und ihn trösten... Aber in dem Moment war ich nur zu einem fähig: mich auf Luftholen zu konzentrieren! Ich fühlte mich leer, zerbrochen, war von unglaublichem Schmerz erfüllt und konnte es nicht fassen: Das wars! Es ist vorbei! BANG! Autsch! Ich erinnere mich an die NArkoseärztin, die ich dauernd nach dem Narkosemittel fragte, denn ich wünschte mir sie würd emich für immer betäuben, mir genug geben um die nächsten JAhre nicht aufzuwachen. Ich erinnere mich daran, aufzuwachen und meine Mutter mit knallroten Augen zu sehen, die mir die Haare zurückstreicht. Dann an den Raum, in den ich gebracht wurde, das allerschönste verfügbare Zimmer, nur für mich, mit einer roten couch, alles in warmen Farben... Meinen kleinen hatte ich in einem kleinen Körbchen, eingewickelt in eine warme Decke bie mir, damit ich abschied nehmen konnte. Ich habe ihn den ganzen Tag gehalten. Nachts war die Aussicht über Essen unglaublich, ich stand am Fenster, sah ferne Lichter und wünschte mich weit weit weg... zu meinem kleinen... Man gab mir ein Schlafmittel und eine Tablette, um das einschießen der Milch zu verhindern. Man mobilisierte mich... Alles kriegte ich nur am Rande mit. Ich war längst weg, fühlte mich tot, heulte nur ab und zu, dann aber richtig. Das süßeste waren die Hebammen, die immer reinkamen, mich in den Arm nahmen und mich trösteten. Am nächsten Tag hat mich meine Mutter abgeholt, und sie hatte meine Schwester und die Freundin dabei, die heute selbst Mutter geworden ist. Als ich ihre gesichter sah taten SIE mir leid, und ich habe versucht, fröhlich zu sein. ICH habe IHNEN gesagt: Hey, es wird alles iweder gut! Und dann sind wir nach Hause gefahren.