Beschreibung: Ein Leben im, mit und für das Chaos! Das hier nicht die Keule geschwungen wird ist ein Wunder! Warum? Lest doch nach! Und wenn ihr Lust habt könnt ihre euren Senf dazu geben!
Ich weiß nicht, ob meine Mutter noch da war, als ich nach Hause kam. Hatte ich sie weggeschickt? Ich ging langsam ins Wohnzimmer, ich traute mich nicht, meinem Freund zu begegnen. Ich wollte nicht sehen, dass er traurig ist, ich hätte es nicht ertragen, meine Gefühle auch in seinem Gesciht zu sehen. Und irgendwie schämte ich mich, aber wofür? Dafür, das sich das Kind nicht überreden konnte zu bleiben? Shit, ich konnte doch nichts tun! Ich hab doch alles versucht! Mein Feund war arbeiten... ich war allein mit seinem Bruder, der nun meine Krankenschwester war. Wirklich süß von ihm. Ich durfte an seinen PC, spielte, um mich abzulenken, doc ich kriegte ja eh nchts mehr mit. Danach erinnere ich mich noch, dass mein Freund schließlich zuhause war. Er saß in seinem hässlichen braunen Ledersessel, und ich muss wohl von der Toilette gekommen zu sein. Ich kam von hinten. Er hat mich nach den Fotos gefragt, die die Hebamme gemacht hatte. Er sah sie ienmal schnell durch, und ich weiß er unterdrückte seine Tränen, dann legte er sie weg und fragte mich: " Maus, schaffen wir das?" Ich glaubs kaum, er zweifelte daran? Ob WIR es schaffen? Keine Ahnung! Ich fragte mich momentan wie ich es schaffen sollte mein Herz weiterschlagen zu lassen. Aber ja, ich nickte, gab ihm die Sicherheit und fand es irgendwie süß.
Ich konnte nicht allein sein. Das war der blanke Horror! Ich lief hinter meinem Freund her, der nur nebenan in die Werkstatt ging. Ich musste geduscht werden. ich konnte mir die Bilder nicht angucken, ohne zusammenzu brechen. Sehr oft ist mein Freund nach Hause gekommen und musste mir die Fotos aus der Hand nehmen und mich trösten. Was ein Scheiß! Nachts schlief ich schlecht, hatte Alpträume. Wenn ich in den armen meines Freundes lag habe ich gebetet dass er vier Worte sagt: "Maus, du kannst gehen!" Ich bin mir bis heute sicher, in dem Moment wäre ich tatsächlich gegangen! Und obwohl ich genau das wollte, habe ich ihn nicht darum gebeten, denn ich wollte auch bei ihm bleiben. Und so wurde er zu meinem Leben! Ich habe Tagelang nur gegessen, wenn mein Schatz ausgeflippt ist weil ich es nicht tat. Monatelang war ich unzurechnungsfähig, und der Schmerz ging nicht weg.