Beschreibung: Seit Juli weiß ich, dass ich das Borderline-Syndrom habe. Von jetzt auf gleich kann sich meine Stimmung so verändern. Dann kann ich nicht anders, muss mich ritzen...
War vor kurzen mit Mega-Schmerzen im Unterbauch mit dem RTW in die Klinik gekommen. Um es erst mal klar zu stellen. Ich gehöre eigentlich zu den Personen, die erst den Kopf unter den Arm tragen müssen, ehe sie zum Doc rennen. So hatte ich das auch eine halbee Woche bei meiner Rippenfellentzündung gemacht. Und eine weitere halbe Woche später hat dann meine Lungenfachärztin festgestellt, dass ich Wasser im Rippenfell hatte und punktiert werden müsste, während meine damalige Hausärztin nur mit bloßen Händen meine irgendwie verschobenen Rippen ertastete, und der Sache aber doch nicht weiter nachging und mich an die Wärmebestrahlung setzte. Das wort Schmerzen definierte ich Mittwoch noch mal für mich neu. Was ich davor unter Schmerzen verstand und erlebt hatte, waren gegen Mittwoch Pillepalle. Und ich bin echt nicht wehleidig. Das überlasse ich gerne den Männern. Muss man sich mal vorstellen: Ein Freund von mir hat sich wegen SCHNUPFEN eine Woche krank schreiben lassen!!! Hallooo, gehts noch? hatte ich nach seiner Schilderung gedacht. Na, jetzt denke ich so etwas erst recht. Die Schmerzen im Unterbauch hauten gar MICH um, sodass ich mir in der Klinik wünschte, davon endlich bewusstlos zu werden. Auch die Schmerzen, die ich ja schon im büro hatte, waren nix gegen die, die ich später in der Notaufnahme hatte. Ich wimmerte, wünschte mir die gnädige Bewusstlosigkeit, und das will bei mir etwas heißen. Sonst beiße ich immer die Zähne zusammen und zeige nicht gerne, wenn es mir schlecht geht. Gerne hätte ich das auch weiterhin so gehalten. Und es gab auch keine Bewusstlosigkeit, sondern gar noch Steigerungen vom wahren Leben, das ich ja so hasse. Es gab dort auf der Gynäkologie eine Schwester, die von meinem Gejammer genervt war. Zweimal erinnerte sie mich daran, dass ich ja schon in der Notaufnahme etwas gegen meine Schmerzen bekommen hatte, per Infusion sogar. Jetzt muss es mal gut sein. War es aber nicht. Und ich wimmerte nicht, weil es mir so einen Spaß macht. Der Alten hätte ich meine Schmerzen nur zu sehr gegönnt. Aber das Leben kann halt nicht gerecht aufteilen. Die Schwester in der Anmeldung der Gyn hatte also eine große Klappe, die ich da auch gerne gehabt hätte. Damit nicht genug. Beim Röntgen wurde ich auf eine arrogante Art abgefertigt, gepaart mit Grenzüberschreitung, in dem die Schwester da mir die Hose noch weiter runter zog. "Hallo, gehts noch? Dann kann und mache ich alleine, ja!" wehrte ich mich wütend. Schmerz hin oder her, aber trotzdem: Das geht gaaar nicht!!! Das Ende vom Lied: Schmerzen gab es, ja, aber keine Diagnose. Wohl eine Magen-Darm-Grippe. Aber ich habe Lust, mich demnächst noch mal über gewisse Schwestern hier auszulassen. Muss mal richtig einen vom Leder ziehen...
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Von am 20. Oktober um 20:32
Hi Ute, jetzt habe ich den Eintrag auch gelesen...Das Personal scheint an Arroganz zu glänzen und nicht durch Kompetenz... Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser. Liebe Grüße