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Trigger Linien von Rasierklingen


Von: bremerin1971
bremerin1971

Beschreibung:
Seit Juli weiß ich, dass ich das Borderline-Syndrom habe. Von jetzt auf gleich kann sich meine Stimmung so verändern. Dann kann ich nicht anders, muss mich ritzen...

Kategorie: Tagebuch-Mein Leben

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Trigger Linien von Rasierklingen
Grenzüberschreitende KrankenschwesternErstellt am 20. Oktober um 22:51 
Grenzüberschreitende Krankenschwestern
Erst mal vorweg. Mir ist bekannt, dass es auch nette und sympathische Krankenschwestern gibt, habe auch welche kennen gelernt. Aber ich muss immer wieder feststellen, dass gerade weibliche Pflegekräfte nicht besonders zurückhaltend und einfühlsam sind, manche gar grenzüberschreitend. Okay, der Beruf ist recht anstrengend. Ich selbst bin in meinem Job auch Stress ausgesetzt. Doch ich achte die Grenzen anderer.
Hier so kleine Beispiele von Krankenschwestern, die mir nicht besonders angenehm sind:
Ein Krankenhaus in Bremen, 2007: Ich lag in einer Lungenfachklinik wegen meinem Asthma und mir sollte für eine Blutgasanalyse Blut aus dem Ohr abgenommen werden. Dafür wird das Ohrläppchen mit Finalgon, einer durchblutenden (und brennenden!!!) Salbe eingecremt, und die nicht zu dick. Eigentlich darf Finalgon bei Neurodermitis nicht angewandt werden. Doch lieber Finalgon als Blutentnahme aus der Arterie bei der Pulsader!!! Da kommt da so ne nicht-examinierte und ich warne sie noch, dass ich Neurodermitis habe. Jeder versteht diesen Wink: Bitte nicht zu dick und nur das Ohrläppchen. Was macht die Alte??? ist mir da schon ZU LANGE am Ohr, drückt daran rum!!! Ich dreh den Kopf weg und sage: "Ist gut jetzt, die Salbe ist dran." - "Ich muss die aber einmassieren!" - - Sie müssen... WAAAS? Das lassen Sie man schön bleiben!" Erneut reiße ich den Kopf weg, weil die Unexaminierte noch mal an die Tabuzone Ohr greift. "Dann sagen Sie da unten bei der Lungenfunktion aber Bescheid." - "Was soll ich da Bescheid sagen?" In meinem Kopf reifte der Plan, diese möchte-gern-Schwester" da unten lächerlich zu machen. Und wie gehofft tappt sie in meine Falle. "Dass ich das Finalgon nicht einmassieren durfte." - "Werde ich gerne tun", verspach ich mit diabolischem Grinsen und unterdrückt mir mühsam das aufsteigende Lachen über die Dummheit der Unexaminierten - oder soll ich sagen: "UNPROFESSIONELLEN"??? Da in der Lungenfunktion sagte ich anzüglich zu den mir bereits länger bekannten MTAs: "Ach, übrigens, die frau B., also die Pflegerin meiner Station, lässt ausrichten, dass sie mir das Finalgon nicht EINMASSIEREN durfte."
"Wieso wollte sie das einmassieren?" - "Das weiß ich auch nicht, welchen Auftrag die weghat. Hat sie vielleicht mal in so einem SM-Studio gearbeitet? Ich habe mal auf so einer Internetseite gesehen, dass Dominas auf sowas stehen." Die MTA verbiss sich ein Lachen.
Ein Krankenhaus in Bremerhaven, 1996: Früher hatte mir tatsächlich mal eine Schwester das Ohr mit Finalgon einmassiert. Ich begann damals zu hyperventilieren und rannte ihr mit dem Infusionsständer davon. Sie musste dann SOOOFORT das Blut abnehmen, nicht nur mein Ohr brannte, sondern auch die Wange. Lag daran, dass sie gummihandschuhe trug, und sich die Salbe darauf verteilte, Beim Einmassieren verteilte sie was auf meinem Gesicht. Mann, eyh, gerade war ich wegen meine Neurodermitis auf Borkum in der Reha gewesen, mit Erfolg für meine Haut. Aber den Erfolg verbasselte diese Schwester damals.
Sie versuchte mein gesicht mit einem nassen Waschlappen von der Finalgon-Vergewaltigung zu befreien, doch sie verrieb das Zeugs nur noch weiter ins Gesicht. Nun nahm ich aber endgültig Reißaus, riss den Infusionsständer samt wild schaukelnder Flasche hinter mir her. Die Oberschwester der Station stellte sich mir in den weg, wies auf meine Bettruhe hin. Ich umrundete sich rennenderweise, klaute von einem Pflegewagen eine Flasche Desinfektionslösung und rannte auf eine andere Station ins Bad, wo ich die Spuren des Finalgon-Angriffs vorsichtig beseitigte. Ich beobachte, dass manche Schwestern nicht berücksichtigen, dass auch Patienten wollen, dass gewisse Grenzen nicht überschreitten werden (Privat- und Intimsphäre). Kam bei mir zu oft vor. Ich vermisse in vielen Krankenhäusern, dass auch die Pflegekräfte vor Betreten eines Zimmers anklopfen müssen. Doch - komisch - die Ärzte klopfen an!!!
Jede Krankenschwester wird von mir misstrauisch begutachtet. Die Lernschwestern sind ja in Ordnung, die sind nicht so abgebrüht wie viele älteren Kolleginnen. Ja, wie gesagt, sind nicht alle Krankenschwestern gleich. Komisch, Krankenpfleger, auch wenn das Männer sind, finde ich zurückhaltender. Sie fragen ihre Patienten, ob sie dieses oder jenes tun dürfen. Zudem sind sie viel ruhiger. Mag sein, dass es auch da schwarze Schafe gibt, dann habe ich diese aber noch nicht gefunden. Zum Glück...
Ich hoffe immer, dass mir solche Erkrtankungen erspart bleiben, wo ich der totale Pflegefall bin und das Bett nicht verlassen darf und mich nicht alleine waschen kann, denn dann bin ich der Willkür von evtl. solchen grenzüberschreitenden Schwestern ausgeliefert. Dann kann ich nur hoffen, dass ich die mich betreuenden Schwestern auch mag.
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