Beschreibung: Seit Juli weiß ich, dass ich das Borderline-Syndrom habe. Von jetzt auf gleich kann sich meine Stimmung so verändern. Dann kann ich nicht anders, muss mich ritzen...
Nach recht langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Ich sollte mich eig. gut fühlen, aber gestern habe ich Panik bekommen. Ich hatte viel gegessen (meiner Auffassung nach), aber ich konnte zu wenig davon wieder loswerden. Klar fühle ich mich jetzt ziemlich fett, obwohl noch meine Freundin sagte, dass ich eine tolle Figur habe. Klar wuchert man nicht nach einem misslungenen Bulimieanfall wieder auf 100 kg, aber ich fühle mich aufgeschwämmt. Jertzt habe ich geradezu Angst, wieder etwas zu essen, ohne es loszuwerden. Okay, ieg. will ich von diesen lästigen Fressattacken weg, weg auch von der Bulimie. Weniger ist mehr, wenn man schlank sein will. Weniger ist mehr beim Essen oder Nichtessen, und weniger ist mehr bei der figur, zumindest bei mir. Es gibt viele in meinen Freundeskreis und in der Line-Dance-Gruppe, die Übergewicht haben. Manchen steht es auch sehr gut. Aber ich versteh sie auch, wenn sie sagen, dass sie abnehmen wollen. Andersrum - was soll ich manchen, die von meiner ES nichts wissen, sagen, wenn sie mich um Tipps beim abnehmen bitten? Schließlich will ich nicht, dass die auch eine ES bekommen. Ich höre immer wieder von welchen mit ES, die versuchen ihre Freundinnen oder Angehörigen die Kalorien in den Mund zu zählen. "Wie kannst du das nur essen? Das hat XXX Kalorien." Trotz dass ich Essen als Feind sehe, möchte ich, dass meine Freundinnen sich nicht von mir "anstecken" lassen. Ich respektiere und toleriere, dass sie auch mal einen Donut oder Pommes, und sie tolerieren. dass ich dieses eben NICHT essen will. Weihnachten sagte mir eine freundin, dass ich es zum Glück nicht übertreibe. Sie ging deswegen davon aus, weil ich noch nicht völlig abgemagert bin. Anderenfalls würde sie mich in die Klinik oder zum Doc schleifen. Denn ab und zu erlaube ich mir ausnahmsweise zu essen - OHNE zu erbrechen hinterher. So auch bei ihr.