Grün ist schon lange kein Trendthema. Grün ist gekommen um zu bleiben. Und es mag in der Natur der Frauen liegen oder daran, dass gerade, als immer mehr Frauen die Welt der Wirtschaft einnehmen, als Unternehmerinnen oder Managerinnen, aber Umweltschutz wird hier immer wichtiger. Und für uns als Verbraucher ist es schon zu einer täglichen Beschäftigung geworden, lang nicht mehr hat es etwas mit Gutemenschentum oder Aktionismus zu tun. Aber wer würde nicht die eine Packung Karotten nehmen, wenn die andere 100 Tonnen Wasser verbraucht, mit künstlichem Dünger gewachsen, unreif geerntet und dann 2000 Kilometer bis zum Supermarkt unterwegs war? Es ist eine Frage der Logik – und der Information. Der zweite Tag des Women’s Forums in Deauville war ganz dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit gewidmet: wie mit den knappen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen, wie Abfall auf das Allernötigste reduzieren und Recycling (im Sine von Wiederbenutzen) auf das Maximum steigern? Von Strom über Beauty bis hin zu Klamotten haben Unternehmen suchen Unternehmen nach ihrer „grünen Lösung“. Sie merken: Nur, wer den heute bestens informierten Verbrauchern wirkliche Lösungen bietet, kann punkten. Und sie müssen: In weniger als einer Generation werden natürliche Ressourcen wie Öl oder Gas aufgebraucht sein. Da müssen flotte Lösungen her.
So wie die von Mah Hussein. Ihre organische, ökologische, vegane und halale Kosmetiklinie Saaf erobert gerade den englischen Markt – mit seiner Qualität. Gerade hat die promovierte Biologin es damit in die Endrunde des Cartier Unternehmmerinnen-Preises geschafft.
Saaf ist Luxus pur und zeigt: Öko sein bedeutet nicht Kompromisse machen, sagt sie.
„Man kann jeden Luxus der Welt haben, gut zu sich sein, so sehr man will. Wir haben die Lösungen, die Frage ist nur: Sind wir bereit für sie?“ Ach ja, übrigens, Saaf-Produkte stecken in wiederbenutzbarer Verpackung. Und die Farbe für die Aufschrift ist auch organisch und biologisch abbaubar. Nur so zur Info.